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	<title>Sports Archive - Daily Observer</title>
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	<title>Sports Archive - Daily Observer</title>
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		<title>Russian Race Horse Dies &#8211; Coincidence?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 1988 14:30:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferderennen]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Rennpferdewelt ist in Aufruhr. Kurz nachdem der britische Champion Magic Ireland ums Leben kam, wird ein ähnlicher Fall aus dem russischen Nischni Nowgorod bekannt. Der mehrfache russische Champion Ispolnitel &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/russian-race-horse-dies-coincidence/">Russian Race Horse Dies &#8211; Coincidence?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rennpferdewelt ist in Aufruhr. Kurz nachdem der britische Champion Magic Ireland ums Leben kam, wird ein ähnlicher Fall aus dem russischen Nischni Nowgorod bekannt.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der mehrfache russische Champion Ispolnitel (übersetzt: Vollstrecker) brach beim Training auf der Rennstrecke zusammen und verstarb an Ort und Stelle. Ein eilig herbeigerufener Tierarzt konnte nur noch den Tod des Pferdes feststellen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nun wäre die Nachricht eines toten Pferdes hinter dem eisernen Vorhang keine Nachricht wert. Allerdings passierte der Zeitpunkt des Todes von Ispolnitel auf die Minute genau zeitgleich zum Tod von Magic Ireland.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Beide sind nie gegeneinander angetreten, logischerweise”, berichtet Ronald Lewis, Sprecher des Britischen Rennpferdeverbands. “Es gibt keine Erklärung dafür, die uns auf die Schnelle eingefallen ist. Aber mysteriös ist das definitiv.” Er glaubt aber nicht, dass es sich dabei um eine konzentrierte Geheimdienstaktion gehandelt haben könnte. “Ich bitte Sie, es geht hier immer noch um Pferde. So tragisch das ist &#8211; beide werden in der Zucht bitterlich fehlen &#8211; was für ein Interesse sollte ein Geheimdienst an ihnen haben?”</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ispolnitel gewann dreimal den Großen Preis von Omsk, zweimal den Nowosibirsk Cup und sogar viermal den Ulan-Ude-General-Lebedew-Gedächtnispreis.</span></p>
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		<title>Elsie Outshines Them All – Kerry Celtic vs. Southampton Rovers 20-40</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/11/elsie-outshines-them-all-kerry-celtic-vs-southampton-rovers-20-40/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 1988 14:13:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brooms'n'Joy League]]></category>
		<category><![CDATA[Rugby]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Rovers haben es geschafft und sich nach einer langen Saison die Krone der Brooms’n’Joy League 1988 aufgesetzt. Im Finale konnte sich das Team von Trainer John Littleborough gegen Kerry &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/elsie-outshines-them-all-kerry-celtic-vs-southampton-rovers-20-40/">Elsie Outshines Them All – Kerry Celtic vs. Southampton Rovers 20-40</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rovers haben es geschafft und sich nach einer langen Saison die Krone der Brooms’n’Joy League 1988 aufgesetzt. Im Finale konnte sich das Team von Trainer John Littleborough gegen Kerry Celtic durchsetzen, die zwar aufopferungsvoll gekämpft haben, letztlich aber verdient den Kürzeren zogen.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Schon im ersten Angriff der Rovers setzte Elsie Carter-Philipps ihre Duftmarke und markierte mit einem Wurf aus der Drehung die schnelle Führung für die Rovers. Kicker &amp; Passer Olly Hawkins, der in seinem ersten (!) Jahr in der Liga gleich bester K&amp;P wurde, erhöhte mit seinem Kick5-Treffer auf 10-0. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kurz darauf war es wieder Carter-Philipps, dieses Mal aber per Kick, die dem Spiel ihrem Stempel aufdrückte und die Führung in Kombination mit Hawkins auf 30-0 ausbaute.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Celtics Defense war nicht in der Lage, die schnelle Carter-Philipps in den Griff zu bekommen und wurde teilweise von ihr schwindelig gespielt. “Sie hat eine Topleistung abgeliefert, da sieht man immer blöd aus, wenn man dann nur hinterher schauen kann”, so Bronwen Salmar, Right Tackle bei Celtic.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zwei schnelle Wurftreffer von Sadhbh Connell in Kombination mit Kicker &amp; Passer Jehan Rahim ließen noch einmal so etwas wie Spannung aufkommen, als der Vorsprung der Rovers auf 30-20 zusammenschmolz, doch letztlich wollte der Superstar auch noch ein Wörtchen mitreden: Alessandro Locatelli lieferte insgesamt eine unauffällige Partie ab, war aber zur Stelle, als es um den entscheidenden Treffer ging: Sein Wurf landete im Netz und die Rovers durften nach Abpfiff jubeln. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Elsie Carter-Phillips wurde hinterher völlig zu Recht zum Player of the Match gekürt und wusste noch gar nicht, wie ihr geschah: “Ich bin voll mit Adrenalin und könnte noch weiterspielen. Aber eigentlich will ich jetzt auch nur noch feiern… ich bin etwas verwirrt vor Glück. Wie heißt das “Trunken vor Freude?” So viele ich mich gerade!”, gab sie zu Protokoll. Natürlich wurde auch Locatelli von Journalisten umlagert, hielt sich jedoch auffällig zurück. Zu den Spekulationen um seine Zukunft wollte er sich gar nicht äußern. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Rande des Finals traf sich derweil die Prominenz des Landes, darunter viele Rugbyspieler*innen und Trainer*innen der anderen Teams aus Brooms’n’Joy  und Honour League. Verbandspräsident Cormac Ó Cinnéide war jedenfalls glücklich: “Ich bin sehr froh über dieses Finale. Die Fans durften Top-Rugby erleben, die Organisation war wie immer hervorragend und insgesamt der Zuspruch sehr hoch. Nun gehen wir zufrieden in die Winterpause.”</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/elsie-outshines-them-all-kerry-celtic-vs-southampton-rovers-20-40/">Elsie Outshines Them All – Kerry Celtic vs. Southampton Rovers 20-40</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Oak League: Theodore Parry Calls It Quits &#8211; Coaching Legend Retires</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/10/oak-league-theodore-parry-calls-it-quits-coaching-legend-retires/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 1988 14:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Oak League]]></category>
		<category><![CDATA[Rugby]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herber Verlust für die Oak League. Die Rugbyliga, in der die renommierten magischen Schulen des Landes organisiert sind, muss künftig ohne Trainerlegende Theordore Parry auskommen. Ein Abgang, der sich abgezeichnet &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/10/oak-league-theodore-parry-calls-it-quits-coaching-legend-retires/">Oak League: Theodore Parry Calls It Quits &#8211; Coaching Legend Retires</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Herber Verlust für die Oak League. Die Rugbyliga, in der die renommierten magischen Schulen des Landes organisiert sind, muss künftig ohne Trainerlegende Theordore Parry auskommen. Ein Abgang, der sich abgezeichnet hat, aber mit 72 Jahren ist für Parry nun endgültig Schluss.</p>
<p>Parry: “Meine Frau bittet mich schon seit Jahren, endlich meinen Ruhestand zu genießen, aber ich war bisher viel zu unruhig. Sie hätte mich nach drei Tagen rausgeworfen. Aber jetzt merke ich, dass ich nicht mehr so leicht aus dem Bett komme und morgens gerne mal liegenbleiben würde. Es ist jetzt wirklich Zeit!”</p>
<p>Parry ist bereits seit 35 Jahren Trainer an der Pontefract und sorgte unter anderem für den noch heute legendären Doppelgewinn der Meisterschaft in den Jahren 1972/73. Viele aus seinem damaligen “Jahrhundertteam” schafften den Sprung zu den Profis – oder sitzen mittlerweile selbst irgendwo als Coach auf der Bank.</p>
<p>Parry hat es im Laufe seiner Karriere immer wieder geschafft, besondere Talente hervorzubringen und zu fördern. Unter anderem entdeckte er Lucas May, den aktuellen Senkrechtstarter der Brooms’n’Joy League, der momentan bei RC Victoria on Sea spielt.</p>
<p>Derweil ist der Kampf um die Nachfolge auf Parrys Trainerstuhl bereits entbrannt. Ein heißer Kandidat soll Tausendsassa Magnus Thompson sein, der in den vergangenen Jahren verschiedene Teams in der Brooms’n’Joy League und der Honour League trainiert hat. Sein größtes Manko: Er selbst hat die Pontefract Academy nie besucht, sondern seinen Abschluss an der Scearsax Bewerian gemacht. Das sehen sie an der Akademie kritisch, schließlich ist die Rivalität gerade zwischen diesen beiden Schulen groß.</p>
<p>Thompson wurde in den letzten Wochen allerdings auffällig häufig bei Heimspielen der Pontefract gesehen. Seit er im Sommer seinen Trainerposten bei Mercia Athletic verloren hat, ist er ohne Engagement.</p>
<p>Auch Cyrus Callahan ist bei der Pontefract als Nachfolger Parrys im Gespräch. Er gilt vor allem als Kenner der Jugendszene, ist schon lange als Scout für verschiedene Vereine tätig. Ob er der Sprung auf die Trainerbank wagen würde, ist aber offen.</p>
<p>Außenseiterchancen werden wiederum auch Benedict Deveraux-Montmorency nachgesagt. Aktuell ist er als Trainer der Harrington Harriers in aller Munde, hat er doch sein frisch gegründetes Team in der Honour League sensationell auf den vierten Tabellenplatz geführt. Montmorencys Vorteil: Er war damals Teil des Teams, das die Meisterschaft Anfang der 70er verteidigen konnte, auch wenn er nicht durchgehend gespielt hat.</p>
<p>Montmorency wurde Ende Oktober auf dem Gelände der Pontefract gesichtet, wo er beim traditionellen “Prep School Kids Rugby Tournament” zuschaute und sich mit der Schulleitung unterhielt. Was damals von vielen Beobachtern als Plausch am Rande eines Nachwuchsturniers abgetan wurde, gewinnt plötzlich ganz neue Bedeutung.</p>
<p>Montmorency ist zur Zeit als Wissenschaftler an der Broughton Academy angestellt, müsste diesen Job also aufgeben, um sich komplett der Pontefract zu widmen, was wiederum ein herber Verlust für die Harrington Harriers wäre. Und so bleibt abzuwarten, ob sich Montmorency wirklich komplett neu orientiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/10/oak-league-theodore-parry-calls-it-quits-coaching-legend-retires/">Oak League: Theodore Parry Calls It Quits &#8211; Coaching Legend Retires</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Magic Ireland is Dying &#8211; And Nobody Speaks Up</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/09/magic-ireland-is-dying-and-nobody-speaks-up/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 1988 14:22:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferderennen]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während ganz Großbritannien abgelenkt scheint, ereignet sich auf der Rennbahn eine Tragödie. Der Vollblut-Araber Magic Ireland aus dem Besitz von Earl of Rubin brach während eines Rennens auf dem Pontefract &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/09/magic-ireland-is-dying-and-nobody-speaks-up/">Magic Ireland is Dying &#8211; And Nobody Speaks Up</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während ganz Großbritannien abgelenkt scheint, ereignet sich auf der Rennbahn eine Tragödie. Der Vollblut-Araber Magic Ireland aus dem Besitz von Earl of Rubin brach während eines Rennens auf dem Pontefract Racecourse in West Yorkshire, England, zusammen. Die Gründe dafür sind noch unbekannt.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Magic Ireland wurde erst 1987 während des Ascot Horse Race von der Tochter des Earl, Pauline of Rubin, ersteigert und sowohl weiterhin als Rennpferd als auch von ihr als Reitpferd geritten. Während des unglückseligen Rennens saß allerdings die professionelle Jockey Niamh O’Leary im Sattel. Durch den unweigerlichen Sturz zog sie sich leichte Verletzungen zu. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders pikant &#8211; der Unfall ereignete sich schon vergangene Woche. Doch der mediale Aufschrei blieb aus. Woran liegt das? Ist die Presse etwa zu sehr mit einem Fötus beschäftigt, um sich darum zu kümmern, dass ein ausgewachsenes, fühlendes Lebewesen einfach so zusammenbricht? Sind die Verletzungen der Jockey etwa weniger relevant, weil sie Irin ist? Oder liegt es am Schluss daran, dass das Pferd selbst schon Magic Ireland heißt?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Letztendlich obliegt es dem Besitzer und seiner Tochter, die Ursache für den Tod des Rennpferdes zu erforschen. Wir sprechen beiden unser Beileid aus. </span></p>
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		<item>
		<title>Harrington Harriers Cast New Team Leader</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/08/harrington-harriers-cast-new-team-leader/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 1988 12:47:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Honour League]]></category>
		<category><![CDATA[Rugby]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fragt man unter Rugbyexperten nach dem Team der Stunde, hört man immer wieder den Namen Harrington Harriers. Das Team von der Broughton Academy landete am Saisonende als krasser Underdog auf &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/08/harrington-harriers-cast-new-team-leader/">Harrington Harriers Cast New Team Leader</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Fragt man unter Rugbyexperten nach dem Team der Stunde, hört man immer wieder den Namen Harrington Harriers. Das Team von der Broughton Academy landete am Saisonende als krasser Underdog auf Platz 4 in der Honour League und dass, obwohl ein Großteil der Spieler*innen zuvor noch nie ein Rugbyei in der Hand hatte. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch wie geht es nun weiter? Man kennt die Geschichte: Ein ambitioniertes Team platziert sich besser als erwartet, die Spieler*innen wecken Begehrlichkeiten bei anderen Clubs und im nächsten Jahr verschwindet das Team nach diversen Abgängen sang- und klanglos im Nirvana. Dieses Schicksal könnte nun auch den Harriers drohen. Aber es mehren sich die Anzeichen, dass es an der Akademie ganz anders kommen könnte! Denn das Board of Broughtons, die Alumnivereinigung der Akademie, und potenter Geldgeber des Teams hat offenbar Blut geleckt! </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dass sich das Gesicht des Clubs im kommenden Jahr verändern wird, scheint festzustehen. Wie man hört, ist der Abgang von Vincent Kanouté in Richtung Gambia offenbar in trocknen Tüchern, nachdem auch die Nationalmannschaft Interesse daran haben soll, ihn als großen Star der heimischen Liga zu präsentieren. Und auch Liam Spencer soll ein Angebot erhalten haben: So möchte Mancunian Pride den Tackle verpflichten – obwohl Spencer das beste Rugbyalter eigentlich schon überschritten hat. Allerdings gilt es als unwahrscheinlich, dass Spencer wechselt, da er als stellvertretender Schulleiter der Akademie noch anderweitig verbunden ist. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Problem bei Abgängen der Harriers ist und bleibt der Nachwuchs. So sinnierte Coach Benedict Deveraux-Montmorency bereits kürzlich darüber, dass man als Team der Akademie natürlich vorrangig auf den nächsten Jahrgang an Anwärter*innen angewiesen ist, um Lücken aufzufüllen. Und ob die Nachrücker*innen qualitativ mit den Abgängen mithalten können, ist jedes Jahr erneut ein Glücksspiel.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dass der Akademie aber nicht komplett die Hände gebunden sind, konnte man schon im letzten Jahr sehen, als ein Kenan Trevelyan plötzlich an der Akademie als Wächteranwärter anfangen durfte. Oder denkt irgendjemand wirklich, dass es der Exceptioner allein aus Leistungsgründen an die Akademie geschafft hat? </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und auch ein Liam Spencer ist schon lange kein Anwärter mehr, sondern längst in den Lehrbetrieb gewechselt. Die Akademie hat also durchaus Spielraum – vor allem, wenn auch noch das Board dahinter steht. Und das ist aktuell offenbar bereit, ordentlich Geld in die Hand zu nehmen, um die Harriers sogar noch viel mehr zu pushen. Kein Wunder, sind doch die Harriers momentan die einzigen, die positive Schlagzeilen für die Wächterakademie produzieren. Passend dazu berichtet ein Insider, dass kürzlich mehrere Pakete Equipment bei den Harriers eingegangen sind, um deren Trainingsmöglichkeiten zu verbessern. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und nun ist offenbar auch auf dem Feld ein großer Knaller geplant: Niemand Geringeres als Balthazar William Bail soll demnächst für die Harriers auflaufen! Klingelt es? </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Er ist nicht nur der Sohn der amtierenden Premier Imogen Bail, sondern hat in Südafrika bereits eine erfolgreiche Profikarriere als Rugbyspieler hingelegt. Das Besondere: Er spielte für das dortige Wächterteam, ist also gleich doppelt qualifiziert für die Broughton. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach eigenen Angaben soll er zwar auf ein Angebot in der Brooms’n’Joy League gehofft haben, aber da er ein Jahr mit einer Schulterverletzung aussetzen musste, hat sich dort wohl kein Team gefunden. Stattdessen wird er an der Akademie den prestigeträchtigen Posten des Schlüsselmeisters einnehmen – auch wenn dieser Job im Zuge einer Neubesetzung eigentlich schon an eine andere Kandidatin vergeben war. Methoden, die also ganz nach der Akademie und dem Board klingen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nun soll Bail also der neue Star am Rugbyhimmel für die Harriers werden – wenn die Mannschaft ihn als neuen Leader akzeptiert. Wenn nicht, drohen vielleicht bald weitere Neubesetzungen – so lange, bis man ein Team für den Aufstieg in Liga 1 zusammen hat. Es ist also anzunehmen, dass die kürzlich geschasste Sekretärin Campbell-Teel ihren Job noch hätte – wenn sie denn Rugby spielen könnte!</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/08/harrington-harriers-cast-new-team-leader/">Harrington Harriers Cast New Team Leader</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<item>
		<title>Honour League: Verband verschiebt letzten Spieltag!</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/11/05/honour-league-verband-verschiebt-letzten-spieltag/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 1988 09:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Honour League]]></category>
		<category><![CDATA[Rugby]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem Knall dürften heute Morgen die meisten Verantwortlichen der Clubs aus der Honour League aus dem Bett gefallen sein, denn was der Verband der Harrington Rugby Union heute früh &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/11/05/honour-league-verband-verschiebt-letzten-spieltag/">Honour League: Verband verschiebt letzten Spieltag!</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Mit einem Knall dürften heute Morgen die meisten Verantwortlichen der Clubs aus der Honour League aus dem Bett gefallen sein, denn was der Verband der Harrington Rugby Union heute früh gegen 7 Uhr per Faxgerät an die Vereine geschickt hat, ist ein Novum: Der letzte Spieltag der Honour League-Saison, der eigentlich morgen um 13 Uhr gespielt werden sollte, wird um zwei Wochen verschoben und findet erst am 20.11. statt!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Grund: Laut Verband hat es beim Kartenverkauf „organisatorische Schwierigkeiten“ gegeben, weshalb nicht alle Tickets rechtzeitig bei den Fans angekommen sind. Das Kuriose daran: Der Verband hatte tatsächlich erst zu dieser Saison beschlossen, die Kartenvergabe für den letzten Spieltag selbst zu organisieren, anstatt dies wie sonst üblich den Vereinen zu überlassen. Die Begründung damals: Der Verband habe mehr Erfahrung mit der Organisation von solch wichtigen Events und wolle dadurch verhindern, dass alle Fans die gleiche faire Chance zum Kauf eines Tickets erhalten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und nun das. Offenbar ging es bei der Kartenvergabe drunter und drüber, mehrere Menschen beschwerten sich beim Daily Observer darüber, dass zuerst die Nummer des Faxgerätes nicht funktionierte, an die die Fans im Vorfeld ihren Kartenwunsch schicken mussten. „Da führt der Verband eine Technik aus der First World ein und die funktioniert noch nicht einmal richtig! Warum kann ich nicht einfach zum Ticketshop vom Verein gehen und die Karten dort kaufen? Das hat jahrzehntelang reibungslos funktioniert“, beschwerte sich Robert Paul Mercant, der Ehrenvorsitzender des Fanclubs bei den Lincolnshire Saxons ist. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Verbandspräsident Cormac Ó Cinnéide erklärte die Vorwürfe so: „Der Andrang auf die Karten war in diesem Jahr sehr groß. Darauf waren wir nicht vorbereitet, weshalb die Abläufe durcheinander geraten sind. Aber die Menschen haben teilweise viel Geld für die Tickets ausgegeben und da wir bereits einige Beschwerden darüber erhalten hatten, dass die Karten noch nicht angekommen waren, sahen wir uns zu diesem Schritt gezwungen!“ </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber nicht nur die Fans verärgerte der Verband mit dieser Aktion, auch bei den Vereinen selbst kam die Verschiebung nicht gut an: „Das ist eine ganz gewaltige Sauerei! Unsere ganze Planung ist nun dahin! Wir hätten morgen ein Auswärtsspiel gehabt, haben schon ein Hotel für die Übernachtung und alles gebucht. Das können wir nun stornieren und sehen, wo wir mit den Kosten bleiben!“, echauffierte sich ein Vereinspräsident, der lieber ungenannt bleiben möchte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch die Aktiven waren nicht begeistert. Keeper Sandra Hill von Mercia Athletic, ehemalige englische Nationalspielerin: „Ich habe in meiner langen Karriere schon so einiges erlebt, aber so etwas ist mir bislang nicht untergekommen! Wir müssen jetzt zwei Wochen mit Training überbrücken, die eigentlich schon zur Regeneration gedacht waren. Meinen Urlaub in Barbados kann ich nun auch absagen. Ich bin wirklich sauer auf den Verband!“</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/11/05/honour-league-verband-verschiebt-letzten-spieltag/">Honour League: Verband verschiebt letzten Spieltag!</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Finale Europapokal Spanien 1988: Sorokins größter Triumph</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/08/22/finale-europapokal-spanien-1988-sorokins-groesster-triumph/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 1988 10:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europacup]]></category>
		<category><![CDATA[Rugby]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war angerichtet: Im Finale des Europapokals 1988 traf am Sonntag in Madrid Titelverteidiger SK Paranoia Plovidv auf den Meister der britischen Brooms’n’Joy League Flower of Montrose. Es ging spannend &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war angerichtet: Im Finale des Europapokals 1988 traf am Sonntag in Madrid Titelverteidiger SK Paranoia Plovidv auf den Meister der britischen Brooms’n’Joy League Flower of Montrose. Es ging spannend zu – ehe der Abend in Tränen endete…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 align="center">SK PARANOIA PLOVDIV VS. FLOWER OF MONTROSE</h4>
<h4 align="center">55-35</h4>
<p>Dem Finale zwischen dem Sieger der sowjetischen Qualifikation und dem britischen Meister gingen viele kleine Sticheleien voraus. Während die Sowjetpresse zum „Kampf der Systeme“ aufrief und Meister Plovidv zum goldenen Vertreter einer besseren magischen Welt ausrief, konzentrierte sich die britische Presse vor allem auf die Figur des Artjom Sorokin. Zu tief saß der Stachel, dass Sorokin die englische Nationalmannschaft am Vorabend der letzten WM „im Stich gelassen“ hatte, indem er sich urplötzlich dafür entschied, doch für die Heimat seiner Eltern anzutreten und das sowjetische Trikot überstreifte.</p>
<p>Genervt sagte Sorokin unter der Woche alle Interviewanfragen ab und ließ über den Pressesprecher seines Teams mitteilen, dass er sich auf das Finale konzentrieren wolle und zu dem Thema ohnehin alles gesagt worden sei.</p>
<p>Auf Seiten von Flower of Montrose mühte man sich unterdessen, die politische Aufgeladenheit herabzusetzen. „Letztlich leben wir alle unsere Leben, die einen in diesem Land, die anderen in jenem. Welches nun besser ist, vermag ich nicht zu beurteilen, da ich noch nie hinter dem Eisernen Vorhang war. In Schottland lebt es sich jedenfalls ganz gut“, schlug Montrose-Trainer Hamish Macdonald of Clanranald diplomatische Töne an.</p>
<p>Im ausverkauften Stadion in Madrid hatten die Schotten auf jeden Fall den größten Teil der Fans hinter sich – wohl auch, weil die Anreise aus der Sowjetunion schwierig war. Beide Teams begannen zunächst nervös und hatten Probleme beim Spielaufbau. Alvaro Babelli war es schließlich, der sich ein Herz nahm und aus aussichtsreicher Position auf das Tor von Plovdivs Toro Faludy warf. Und schon zappelte der Ball im Netz. Es folgte der Auftritt von Montrose-Kicker &amp; Passer Fynn Little: Er schritt zum Kick-Point, zielte – und schoss den Ball 20 Meter am Tor vorbei. Während die wenigen mitgereisten Anhänger*innen Plovdivs jubelten, versuchten die britischen Fans und Teamkolleg*innen den jungen Little zu trösten.</p>
<p>Schon beim nächsten Angriff konnte sich Right Rusher Aria Pivendale durchsetzen und kickte den Ball zwischen den Stangen hindurch erneut ins bulgarische Tor. Wieder waren alle Augen auf Little gerichtet – und wieder gelang ihm kein Treffer. Trotzdem führte Montrose zu diesem Zeitpunkt mit 15-0.</p>
<p>Unterdessen änderten die Bulgar*innen die Taktik und stellten in der Defense um: Right und Left Tackle tauschten die Plätze, ein Schachzug, den man schon in der Vorrunde gegen den RC Divine Gergovie gesehen hatte.</p>
<p>Unterdessen änderten die Bulgar*innen die Taktik und stellten in der Defense um: Right und Left Tackle tauschten die Plätze, ein Schachzug, den man schon in der Vorrunde gegen den RC Divine Gergovie gesehen hatte. Prompt verdaddelte Montrose die nächste Angriffsrunde, ehe die Stunde von Artjom Sorokin schlug: Per doppeltem Kicktreffer sorgten er und Kicker &amp; Passer Trayana Yankova Paskaleva für einen deutlichen Führungswechsel: Paranoia lag nun mit 40-15 vorne.</p>
<p>Wie er hinterher verriet, hatte Clanranald in der Pause so einiges mit seiner Defense zu besprechen, viel zu viel Raum ließen Ivera Sterling und Ngunoue Maharero den schnellen Rushern der Bulgar*innen. Vorne verlegte sich Montrose nun aufs Kicken, was erneut zum Erfolg durch Pivendale führte. Doch wieder versagten Little die Nerven vom Punkt. Im Spiel verteilte er die Bälle uflink und geschickt an die Rusher, allein mit dem ruhenden Ball wollte es heute so gar nicht klappen.</p>
<p>Nun zeigte Plovdiv, dass Sorokin nicht der einzige auf dem Feld ist, der punkten kann: Ludmilla Stefanovas Kick ging zwar vorbei, doch nur einen Angriff später war sie per Wurf erfolgreich. Bablli gelang nun noch ein Anschlusswurf – den Little wieder nicht verdoppeln konnte – während Sorokin zum Abschluss nochmals per Wurf erfolgreich war.</p>
<p>Nach Abpfiff flossen dann die Tränen in Strömen: Während Sorokin überglücklich mit nassen Augen den Pokal in die Höhe recken durfte, wollte sich Fynn Little am liebsten irgendwo weit weg verkriechen. Da halfen auch die tröstenden Worte von Kolleg*innen und Trainerstab nicht mehr, untröstlich hockte er auf dem Rasen und war gar nicht mehr zu beruhigen. Erst spät am Abend trat er dann doch noch vor das Mikrofon und zeigte, dass er seinen Humor nicht gänzlich verloren hatte: „Ich wollte mich in die Annalen des Europapokals einschreiben. Das hab ich nun getan, wenn auch anders als geplant… Aber das Leben muss weitergehen und ich verspreche, dass ich in der Rückrunde zuhause in der Liga alles geben werde, um diese Schmach vergessen zu machen.“</p>
<p>Auf der anderen Seite hielt sich Sorokin im Siegerinterview auffallend zurück, was das Geplänkel im Vorfeld anging: „Das ist doch Schnee von gestern. Wir haben gewonnen. Montrose hat gut gespielt, hart gekämpft. Aber wir haben das gewusst und hatten einige Asse im Ärmel. Letztlich ist es doch nur Sport, und wir hatten heute haben auch das nötige Quäntchen Glück, das man da braucht.“</p>
<p><a href="https://broomsnjoy-league.de/event/paranoia-vs-flowers/"><strong>Zur Spielstatistik auf unserer Rugbyseite</strong></a></p>
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		<title>Brisantes Duell wartet im Finale</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/08/15/explosive-finale/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 1988 09:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europacup]]></category>
		<category><![CDATA[Rugby]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden Halbfinalpartien im Europapokal, der dieses Mal in Spanien stattfindet, sind gespielt, es gab Enttäuschung und Tränen, aber auch Jubel und einige Kampfansagen in Richtung Finale. Dort wird es &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden Halbfinalpartien im Europapokal, der dieses Mal in Spanien stattfindet, sind gespielt, es gab Enttäuschung und Tränen, aber auch Jubel und einige Kampfansagen in Richtung Finale. Dort wird es ein brisantes Duell geben&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 align="center">SK PARANOIA PLOVDIV VS. SC BIEL BELZEBUBS</h4>
<h4 align="center">20-0</h4>
<p>Ungläubig starrtte Belzebubs-Trainer Guus Smit auf das Spielfeld. Soeben hatte sein Superstar Levi Weizmann seinen Kickversuch an die Torstange gesetzt, von wo aus er auf die Mittelstange prallte und abtropfte. Nach vorne. Kein Tor. Weizmann stand ließ sich völlig ausgepowered auf den Boden fallen, denn er wusste, was das bedeutete: Das Spiel ist aus, die Belzebubs sind im Halbfinale des Europapokals gegen Paranoia Plovdiv ausgeschieden. Wieder kein Titel. Zu behaupten, dass sich mit Paranoia der Außenseiter durchgesetzt hatte, wäre falsch, immerhin ist der Club aus Bulgarien Titelverteidiger. Trotzdem sahen die Wettanbieter die Schweizer vorne.</p>
<p>Vor der Bank von Ploviv bildete sich dagegen schnell eine Traube aus jubelnden Spieler*innen und Personal, die vor allem Artjom Sorokin herzten. Er war der Matchwinner, sorgte mit seinen beiden Wurftreffern für die Basis des heutigen Siegs, die dann von Kicker &amp; Passer Trayana Yankova Paskaleva veredelt wurden. Paskaleva: „Artjom hat heute ein super Spiel gemacht. Die Schweizer standen in der Defense enorm gut und haben kaum Chancen zugelassen. Er hat einfach auf die eine Lücke gewartet. Diese Geduld, wow!“</p>
<p>In der Tat sah die Schweizer Marschroute zunächst vor, keine Punkte zuzulassen. Es haperte dann jedoch mit der Verwertung der eigenen Chancen, denn alle drei Rusher vergaben teilweise Hochkaräter. Der Franzose Thierry Descamps sprach aus, was wohl alle Belzebubs nach diesem Spiel dachten: „Der Sieg war zum Greifen nah. Wir haben ja kein schlechtes Spiel gemacht, nur war der Gegner heute einen Ticken besser. Ich bin sehr enttäuscht.“</p>
<p>Wie es nun mit Guus Smit weitergeht, ist derweil offen. Bislang stand Sonnenkönig und Clubpräsident Emil Huttenlocher hinter dem Holländer, aber einige aus dem Umfeld des Teams munkeln, dass es nun mit der Loyalität vorbei sein könnte.</p>
<p>Plovdiv freut sich derweil über den Einzug ins Finale. Matchwinner Sorokin: „Am liebsten wäre mir natürlich ein Duell gegen Flower of Montrose. In der englischen Presse ist damals viel Blödsinn über mich geschrieben worden. Ich würde die Antwort nun gerne auf dem Platz geben!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 align="center">FØROYINGAR RUGBY VS. FLOWER OF MONTROSE</h4>
<h4 align="center">20-45</h4>
<p>Auf dem Papier waren die Karten klar verteilt: Dass es der Club von den Färöern überhaupt ins Halbfinale geschafft hatte, war schon eine Sensation, aber gegen die starken Schotten würden sie keine Chance haben. So zumindest die „Expert*innen“ und Wettmacher.</p>
<p>Auf dem Feld in Toledo sah das Spiel zunächst allerdings weit weniger eindeutig aus: Zwar konnte Avery Samsonite mit zwei Wurftreffern für die Führung von Montrose sorgen, allerdings versagten Kicker &amp; Passer beim zweiten Kick5 die Nerven und er verzog den Schuss in den Nachthimmel über Spanien.</p>
<p>Nun kam die Stunde von Ástrið Børresen: Ein platzierter Kick von ihr sowie ein erfolgreicher Kick10 von K&amp;P Kári Svabo später lag der Außenseiter plötzlich vorn! Das Publikum staunte nicht schlecht, schlug sich aber begeistert auf die Seite der Nordlichter, während die Anweisungen von Montrose-Trainer Hamish MacDonald of Clanranald plötzlich hektisch wurden. Vor allem die Defense zeigte ungewohnte Schwächen bei hohen, schnellen Bällen. Das wollten die Färöer gleich ein zweites Mal ausnutzten, doch dieses Mal war Keeper Amanda Chung zur Stelle und rettet auf der Linie.</p>
<p>Es folgte der bärenstarke Auftritt von Alvaro Babelli: Innerhalb von zwei Runden versenkte er zwei Kicktreffer im Kasten von Bjarki Haraldsen und da auch Fynn Little nun besser zielte, ging Montrose zunächst in Führung und baute diese aus. „Ich war doch ganz schön nervös, auch wenn ich das vielleicht gar nicht so sagen sollte. Aber es ist schon ein geiles Gefühl hier beim Europapokal zu spielen. Leider sind zwei Aktionen heute daneben gegangen, aber ich verspreche, dass sich das im Finale ändern wird“, so ein glücklicher Little im Anschluss.</p>
<p>Den Färöern war zwar die Enttäuschung anzusehen, aber nach einer kurzen Ansprache im Teamkreis zogen die Spieler*innen in ihre Fankurve, wo sie sich ausgiebig feiern ließen. „Heute Abend wird es feuchtfröhlich, soviel steht fest! Schade, dass wir nicht gewonnen haben, aber das Finale ist dann eben unser Ziel für nächstes Mal“, zeigte sich Børresen angriffslustig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Das Finale findet am kommenden Sonntag um 20 Uhr in Valladolid statt:</em></p>
<h4 align="center"><a href="https://broomsnjoy-league.de/event/paranoia-vs-flowers/">SK PARANOIA PLOVDIV VS. FLOWER OF MONTROSE</a></h4>
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		<title>Europapokal 1988: Top-Favorit muss Segel streichen</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/08/08/europapokal-1988-top-favorit-muss-segel-streichen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 1988 13:34:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europacup]]></category>
		<category><![CDATA[Rugby]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine faustdicke Überraschung gab es in der Vorrunde des Europapokals: Einer der Top-Favoriten fliegt achtkantig aus dem Turnier &#8211; trotz massig Spitzenspieler*innen auf dem Feld. War der Druck zu groß? &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/08/08/europapokal-1988-top-favorit-muss-segel-streichen/">Europapokal 1988: Top-Favorit muss Segel streichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine faustdicke Überraschung gab es in der Vorrunde des Europapokals: Einer der Top-Favoriten fliegt achtkantig aus dem Turnier &#8211; trotz massig Spitzenspieler*innen auf dem Feld. War der Druck zu groß? Und wie hat sich der britische Vertreter geschlagen?</p>
<h4 align="center">Unione Sportiva Roma vs. Føroyingar Rugby</h4>
<h4 align="center">20-60</h4>
<p>Vor der Partie waren sich alle einig: Die großen Favoriten sind die Italiener*innen, die mit ihrem Starensemble schon bei der Präsentation der Teams für den größten Andrang gesorgt hatten. Auch die öffentlichen Einheiten im Trainingslager in Madrid waren immer besonders gut besucht. Der Gegner von den Färöern gefiel sich aber auch in der Rolle des Underdogs: „Wir sind einfach froh, hier zu sein. Wir wollen unseren besten Rugby spielen und uns gut präsentieren. Den Rummel können ruhig die anderen mitnehmen, da haben wir gar keinen Bock drauf. So viele Menschen… das gibt es bei uns auf den Inseln nicht!“, erklärte Oddfinnur Blak im Vorfeld.</p>
<p>Auf dem Rasen in Saragossa, wo das Spiel ausgetragen wurde, war von dieser Bescheidenheit allerdings herzlich wenig zu sehen, im Gegenteil: Eiskalt setzte Ástrið Børresen mit einem Kicktreffer die erste Duftmarke, ehe Kicker &amp; Passer Kári Svabo erhöhte.</p>
<p>Schockte das den Favoriten? Nein, die Römer gaben postwendend eine Antwort: Gionata Cirigliano traf schon beim nächsten Angriff per Wurf, ehe Superstar David Masekela die Punkte verdoppelte. Sein Stern war bei der letzten Weltmeisterschaft aufgegangen, wo ein Tauziehen um seine Verpflichtung begann. Letztlich legte Rom das beste Angebot vor – ob die Gerüchte um die goldenen Wasserhähne in seiner Villa aber wirklich stimmen, dazu äußert er sich bis heute nicht.</p>
<p>Derweil spielten die Färöer weiter unbekümmert auf: Erneut war es Børresen mit einem weiteren Kicktreffer, deren Punkte Svabo per Kick10 verdoppelte.</p>
<p>Nun begannen die Italiener doch etwas nervös zu werden: Maura Sangiovanni versuchte sich ebenfalls an einem Kick, allerdings ging ihr Versuch meilenweit am Tor vorbei. Auch die Defense zeigte sich nun alles andere als besonnen, denn als Randi Steen einen Angriff in Richtung Tor des italienischen Keepers Aberlin Castro (ehemals Flower of Montrose) startete, waren sich die Tackles Askanio Orobio und Karen Geiger nicht einig und sahen tatenlos zu, wie der Kick zwischen den Stangen landete.</p>
<p>Ein letztes Aufbäumen versuchte dann noch Nada Glavica per Wurf, aber da war es schon zu spät – die Roma muss nach Hause fahren! Damit ist einer der großen Favoriten bereits in der Vorrunde ausgeschieden, während der Underdog von den Färöern anschließend im Stadion mit den Fans feierte, als hätten sie bereits den Titel geholt.</p>
<p>Masekela gab sich nach dem Spiel selbstkritisch: „Meine Pässe waren heute nicht präzise genug, da wird es natürlich für die Rusher auch schwer. Aber wir waren insgesamt zu nervös. Vielleicht war der Druck zu hoch, ich weiß es nicht. Aber das hätte uns nicht passieren dürfen!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 align="center">ETSV Regensburg vs. SC Biel Belzebubs</h4>
<h4 align="center">15-25</h4>
<p>Tradition trifft auf Plastik, so konnte das Duell zwischen den beiden deutschsprachigen Teams aus der Bundesrepubik und der Schweiz im Vorfeld am besten beschrieben werden. Gerade in Deutschland ist Belzebubs-Besitzer und -Präsident Emil Huttenlocher unter den traditionsbewussten Fans nicht gerne gesehen, hat er doch in einem spektakulären Move letztes Jahr die Ziegen aus Köln gekauft und in Flying Cows umbenannt. Umso größer die Freude, als am Ende der Sason in einem packenden Finish der Traditionsclub aus Regenburg die Meisterschaft der BRD holte.</p>
<p>Nichtsdestotrotz gingen die Teufel aus Biel als Favoriten in diese Partie. Miroslav Kaminski, dürfte den britischen Fans noch von seiner Zeit als Rusher bei den Southampton Rovers in Erinnerung sein, wurde dort aber von Alessandro Locatelli auf die Bank verdrängt. Seit diesem Jahr spielt er nun in der Schweiz, wo er dem Vernehmen nach glücklich ist: „Ich kann mich nicht beklagen, hier wird bestens für mich gesorgt. Und das Wetter ist auch besser! Ich weine der Brooms’n’Joy League keine einzige Träne nach!“ Neben den besseren Wetter dürfte auch die Bezahlung in der Schwiez besser sein, allerdings sorgte die nicht dafür, dass der Rusher treffsicherer wurde: Sein erster Schuss landete in den Armen von Keeper Rudolf Maria Huber im Tor der Regensburger. Stattdessen zeigten die Bayern, warum sie zu recht Meister geworden sind: Yves Brel versuchte sich aus großer Entfernung per Kick, der spektakulär von der Querlatte gegen den Pfosten und von dort ins Tor sprang. Allerdings ging der anschließende Kick10 von K&amp;P Ulrike Schmidt vorbei, sodass der Vorsprung nur zehn Punkte für Regensburg betrug. Schmidt war es auch, die zur tragischen Figur dieses Spiels wurde, denn nachdem Sven-Ole Nielsen ein weiteres Wurftor für die Regensburger erzielt hatte, landete ihr Kick5-Versuch ebenfalls nicht in den Maschen. Stattdessen gab ein Treffer von Kaminski, der mit einer einstudierten Einlage an der Eckfahne bejubelt wurde, den Schweizern wieder Auftrieb, auch wenn K&amp;P Sian Griffith (ehemals Magic Carmarthen), auch nicht traf.</p>
<p>Allerdings konnten die Schweizer in der letzten Runde nochmals punkten: Center Rusher Thierry Descamps brachte einen Kick im Tor von Huber unter und dieses Mal traf auch Griffith, sodass der Favorit sich mit 25-15 durchsetzen konnte.</p>
<p>Die spanischen Fans in Murcia solidarisierten sich anschließend mit den Deutschen und pfiffen die jubelnden Schweizer*innen aus, denn auch in Spanien wird ein Ausverkauf der Traditionen durch schwerreiche Geldgeber*innen gefürchtet. Der niederländische Trainer Guus Smit nahm die Buhrufe und Pfiffe nach außen hin zwar emotionslos zur Kenntnis, konnte sich am Mikrofon eine Spitze aber dennoch nicht verkneifen: „Wir brauchen keinen Jubel. Wenn wir am Ende des Pokal in den Händen halten und nur unsere Schreie durch das Stadion hallen, reicht uns das auch!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 align="center">RK Kosmos Kyjiw vs. Flower of Montrose</h4>
<h4 align="center">30-75</h4>
<p>Montrose-Traner Hamish Macdonald of Clanranald gestand im Verlauf der Woche, dass er froh war, nicht gleich gegen einen der großen Favoriten ran zu müssen – auch wenn sein eigenes Team ebenfalls in diesen Kreis fällt: „Zum Reinkommen ist es besser, wenn der Druck nicht gleich riesig ist. Gerade bei den Spieler*innen, die erstmals international spielen, ist immer eine gewisse Befangenheit zu spüren. Das legt sich meist im Spiel, aber ich habe im Vorfeld mehr zu tun. So ist es entspannter.“</p>
<p>Auch eine Aria Pivendale hatte ihren ersten großen internationalen Auftritt, ließ sich davon aber nicht beeindrucken: Erster Schuss aufs Tor, erster Kicktreffer! Kicker &amp; Passer Fynn Little, der als junger Spieler bei der letzten Weltmeisterschaft bekannt wurde, zeigte dagegen seine Abgebrühtheit, verzog keine Miene und schritt zum Kickpoint, um seinen Kick10-Versuch wuchtig über die Querlatte zu donnern. 20-0-Führung. Die Ukrainer aus Kyjiw, die im Trainingslager abgeschottet vom Rest untergebracht waren und keine öffentlichen Trainings durchführte,n antworteten in Person von Rusher Komila Sandjarova, die per Wurf traf, ehe K&amp;P Joseph “Jossip” Nicholson die Punkte verdoppelte. Nicholsen wurde von den mitgereisten britischen Fans heftigst ausgebuht, wenn er den Ball hatte. Seine Eltern waren vor Jahren ins Exil nach Russland geflohen, im Zuge der Amnestie allerdings zurückgekehrt, während er sich entschied auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs zu bleiben. Das kam bei den mitgereisten Brit*innen natürlich überhaupt nicht gut an.</p>
<p>Doch nun war die Reihe an Avery Samsonite aus der Runde der „Triple A“-Offense von Montrose, deren Spitzname auf die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen zurückgeht: Samsonite traf ebenfalls per Kick, ehe Pivendale nochmals per Wurf nachlegte. Die britischen Fans im ausverkauften Stadion von Santander forderten nun zwar lautstark Alvaro Babelli, um das Triple voll zu machen, doch der hielt sich am Sonntag noch zurück und überließ das Feld anderen, darunter einem überragenden Fynn Little.</p>
<p>Bei den Ukrainern konzentrierte sich das komplette Spiel auf Komila, die zwar nochmals einen Kicktreffer landen konnte, aber angesichts der gut stehenden schottischen Abwehr immer wieder auch in Bedrängnis geriet. Letztlich sorgte ein weiterer Kick von Samsonite für den Schlusspunkt, während Little als „Player of the Match“ ausgezeichnet wurde.</p>
<p>Kosmos-Managerin Maryna Vadymivna Kozak war im Anschluss die einzige, die vor die Mikrofone trat und ein paar dürre Worte sagte: „Es war uns eine Ehre dabei sein zu dürfen und die die Sowjetunion hier vertreten zu haben. Leider sind wir ausgeschieden. Wir bedanken uns für die Gastfreundschaft und drücken nun den Genoss*innen aus Plovdiv die Daumen!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 align="center">RC Divine Gergovie vs. SK Paranoia Plovdiv</h4>
<h4 align="center">5-55</h4>
<p>Nachdem es im Team von Plovdiv im Zuge einer Neuaufstellung einige neue Namen gab, war es im Vorfeld schwierig, die Stärke der Bulgar*innen einzuschätzen. Auffällig war jedoch, dass sich das Team überraschend offen gab und auch im Trainingslager für Interviews zur Verfügung stand – obwohl beim letzten Europapokal eine Spielerin die Gelegenheit genutzt hatte, politisches Asyl im Westen zu beantragen. Wie es heißt, steht das Team seitdem unter strenger Beobachtung aus Moskau, allerdings war davon wenig zu merken, vor allem im Vergleich zum Team aus der Ukraine. Besonderes Augenmerk liegt aus britischer Sicht natürlich auf Artjom Sorokin, dessen Entscheidung, für das Geburtsland seiner Eltern zu spielen, vor der letzten WM für ordentlich Ärger gesorgt hatte. Sorokin selbst, wollte keine Fragen zu seinen Beweggründen beantworten, sprach jedoch offen über seine neue Heimat in Bulgarien: „Nach dem Gewinn des Europapokals ist in Plovdiv viel passiert. Es wurde ein neues Trainingszentrum errichtet, das Stadion modernisiert und zusätzlich ein Mentalcoach eingestellt, der allen Spieler*innen in sämtlichen Lebenslagen hilft. Das war auch der Grund, weshalb mich das Gebot vollends überzeugt hat. Die Bedingungen sind vergleichbar mit Moskau – und zählen somit zur absoluten Weltspitze.“</p>
<p>Dass Sorokin auch Rugby spielen kann, zeigte er dann auf dem Platz, wo er die Franzosen fast im Alleingang nach Hause schickte und sowohl mit dem Fuß als auch mit der Hand traf.</p>
<p>Auf der Gegenseite war es einzig Germain Lefeuvre, der unermüdlich ackerte und versuchte aus allen Lagen zu werfen oder zu kicken, jedoch nur einmal Erfolg per Wurf hatte. Zu wenig für die Mission, mit der Gergovie beim Europapokal angetreten war: Dem französischen Rugby, der in einer schweren Krise steckt, wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Trainer Bruno Peletier wurde im Anschluss deutlich: „Das war eine unterirdische Leistung heute, daran gibt es nichts zu deuteln. Warum sich die Spieler*innen auf dem Feld allerdings wie aufgescheuchte Hühner bewegt haben, weiß ich auch nicht. Dazu bestand keine Notwendigkeit. Alles in allem haben wir dem französischen Rugby so einen Bärendienst erwiesen!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Heute Früh wurden auch gleich die Halbfinal-Partien ausgelost, die am kommenden Sonntag um 20 Uhr ausgetragen werden:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><b>Føroyingar Rugby vs.</b> Flower of Montrose</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><b>SK Paranoia Plovdiv vs.</b> <b>SC Biel Belzebubs</b></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Europapokal 1988: Wer holt den Titel in Spanien?</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/08/05/europapokal-1988-wer-holt-den-titel-in-spanien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 1988 13:33:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europacup]]></category>
		<category><![CDATA[Rugby]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich ist es so weit, das Highlight des Jahres im Harrington Rugby steht an: Der Europapokal 1988 steht in den Startlöchern. Ausgetragen wird er dieses Mal in Spanien, als Teilnehmer &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/08/05/europapokal-1988-wer-holt-den-titel-in-spanien/">Europapokal 1988: Wer holt den Titel in Spanien?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist es so weit, das Highlight des Jahres im Harrington Rugby steht an: Der Europapokal 1988 steht in den Startlöchern. Ausgetragen wird er dieses Mal in Spanien, als Teilnehmer der britischen Inseln ist Meister Flower of Montrose dabei. Die anderen sieben Vereine haben sich über verschiedene regional ausgetragene Wettbewerbe für die Teilnahme qualifiziert. Zusätzlich ist der Titelverteidiger SK Paranoia Plovdiv aus Bulgarien gesetzt.</p>
<p>Die teilnehmenden Teams befinden sich alle bereits seit einer Woche im gemeinsamen Trainingslager in Madrid, wo heute um Punkt 12 Uhr die Auslosung der Gruppenspiele stattfand. Bevor wir zu den Partien kommen, wollen wir einen kurzen Blick auf die teilnehmenden Clubs und ihre Chancen auf den Titel werfen.</p>
<p><b>Flower of Montrose (Schottland)</b></p>
<p>Nachdem im vergangenen Europapokal Magic Carmarthen für ein blamables Ausscheiden in der Vorrunde sorgte, ist dieses Jahr Meister Flower of Montrose aus Schottland für die Britischen Inseln am Start. Das Team von Trainer Hamish MacDonald of Clanranald ist in einer bestechenden Form und steht aktuell schon wieder auf Platz 1 der Tabelle. Wir drücken natürlich alle die Daumen, dass die Expert*innen Recht behalten und der Favorit den Titel für Magic Britain holt.</p>
<p><b>SK Paranoia Plovdiv (Bulgarien)</b></p>
<p>Damals recht überraschend holte Paranoia beim letzten Mal den Europapokal und gilt auch nun wieder als ein Favorit. Allerdings wurde der Sieg damals von politischen Verwerfungen begleitet, denn der damalige Kicker &amp; Passer des Teams, Iva Jankova, setzte sich vor dem Finale nach England ab und beantragte hier politisches Asyl. Den Gerüchten zufolge sollen Spielerinnen von Magic Carmarthen ihr dabei geholfen haben, auch wenn diese Beschuldigungen bis heute nicht belegt wurden.</p>
<p>Seitdem steht der Verein aus dem bulgarischen Hinterland unter genauer Beobachtung von Moskaus politischer Führung, und es dringen kaum noch Informationen durch den Eisernen Vorhang hindurch. Aufsehen erregte im Winter allerdings die Verpflichtung von Rusher Artjom Sorokin, der den umgekehrten Weg wie Jankova ging und sich aus seinem Geburtsland England in die Heimat seiner Eltern absetzte und heute die russische Staatsbürgerschaft innehat.</p>
<p><b>ETSV Regensburg (Bundesrepublik Deutschland)</b></p>
<p>Der ETSV Regensburg gehört zwar zu den traditionsreichsten Clubs aus der BRD, hat allerdings ein verstaubtes Image. Die besten Zeiten liegen lange zurück und so kam die Qualifikation für den Europapokal doch einigermaßen überraschend. Auch der Stil von Trainerin Lilly van Beethoven gilt als konservativ und wenig mitreißend, weshalb ein Überstehen der Vorrunde eine echte Überraschung wäre.</p>
<p><b>Føroyingar Rugby (Färöer)</b></p>
<p>Der Exot unter den teilnehmenden Vereinen kommt in diesem Jahr von den Färöern – und das obwohl die wenigen Einwohner ganz verrückt nach Harrington Rugby sind. Da man sich in der Qualifikation aber gegen die traditionell starken Teams aus Skandinavien durchsetzen konnte, gilt der Club bei manchen Expert*innen mittlerweile als Geheimfavorit. Das ist dann aber vielleicht doch etwas weit hergeholt, denn nur ein einziger Spieler verfügt überhaupt über internationale Erfahrung.</p>
<p><b>RC Divine Gergovie (Frankreich)</b></p>
<p>Dass der französische Meister mal nicht aus Paris kommt, ist schon einige Jahre her, auch wenn Gergovie in den vergangenen Jahren immer weit oben in der Tabelle zu finden war. Nun ist das Team angetreten, um mit dem Gewinn eines internationalen Titels den Rugbysport in Frankreich wieder populärer zu machen, denn in den letzten Jahren litt der Sport unter Zuschauerschwund und Nachwuchsmangel. Bekannte Namen sucht man im aktuellen Team zwar vergeblich, aber die Franzosen zu unterschätzen, wäre ein grober Fehler.</p>
<p><b>RK Kosmos Kyjiw (Ukraine)</b></p>
<p>Der Sieger der sowjetischen Qualifikation schlug im Finale mit Plovidiv den Titelverteidiger des Europapokals, ist ansonsten aber ein wenig beschriebenes Blatt. Im Wettbewerb gilt das Team des russischen Trainers Greshnev Igor Larionovich daher als krasser Außenseiter.</p>
<p><b>Unione Sportiva Roma (Italien)</b></p>
<p>Das italienische Schwergewicht reist mit einem Ensemble voller Stars an – allerdings knirscht es dort immer wieder ganz gewaltig im Gebälk. Dass ein Alessandro Locatelli den Club wohl im Streit mit David Mesekela Richtung Southampton Rovers verließ, ist da nur eine Anekdote, aber Trainer Stijn Borgelink soll dem Vernehmen nach alle Hände voll zu tun haben, seine Stars bei Laune zu halten, sodass das Training manchmal etwas zu kurz kommt. Trotzdem rechnet ganz Italien mit dem Titel im Europapokal.</p>
<p><b>SC Biel Belzebubs (Schweiz)</b></p>
<p>Die Teufel aus der Schweiz gelten nicht wenigen Rugbyfans als das personifizierte Böse, denn ohne das Geld von Sponsor und Clubpräsident Emil Huttenlocher würde der Verein wohl immer noch in der alpenländischen Provinz spielen. Huttenlocher, dem nicht nur der Brausekonzern Flying Cows sondern auch der gleichnamige Club aus Köln gehört, protzt und provoziert gerne mit seinen Millionen, was seinen Beliebtheitsgrad nicht gerade steigert. Alles andere als der Titel wäre eine schwere Niederlage für die Schweizer*innen.</p>
<p>Die Auslosung, in der die spanische Verbandspräsidentin Isabel Maria Ferrandis als Glücksfee agierte, ergab folgende Partien, die am Sonntag jeweils um 20 Uhr ausgetragen werden:</p>
<h4>Unione Sportiva Roma – Føroyingar Rugby<br />
ETSV Regensburg – SC Biel Belzebubs<br />
RK Kosmos Kyjiw – Flower of Montrose<br />
RC Divine Gergovie – SK Paranoia Plovdiv</h4>
<p>In einer ersten Stellungnahme freute sich Montrose-Trainer über den Gegner aus der Ukraine: „Das Team verfügt über eine starke Defense, aber ich denke, wir haben Mittel und Wege, diese zu knacken. Es wird ein intensives Spiel, aber ich freue mich darauf, dass es endlich losgeht! Wir werden die verbleibenden Stunden nutzen und uns akribisch vorbereiten!“</p>
<p>Mehr zu den einzelnen Teams kann man auf den Sonderseiten zum Europapokal auf der Brooms&#8217;n&#8217;Joy-Seite nachlesen:</p>
<ul>
<li><a href="https://broomsnjoy-league.de/mannschaften/teams-europapokal-1988/">Teilnehmer</a></li>
<li><a href="https://broomsnjoy-league.de/europapokal-1988/europapokal-1988-spielplan/">Spielplanübersicht</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/08/05/europapokal-1988-wer-holt-den-titel-in-spanien/">Europapokal 1988: Wer holt den Titel in Spanien?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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