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	<title>Panorama Archive - Daily Observer</title>
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	<title>Panorama Archive - Daily Observer</title>
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		<title>Large Horoscope Fraud</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/18/large-horoscope-fraud/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 1988 19:28:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch die Sammelleidenschaft eines passionierten Horoskopfans wurde eine 90-fache Betrügerin enttarnt, die sich ausgerechnet als Astrologie-Ikone Fjella Akrutat ausgegeben hat. In großen, namhaften Zeitungen ist es vermehrt zu Horoskopbetrug gekommen. &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/18/large-horoscope-fraud/">Large Horoscope Fraud</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Sammelleidenschaft eines passionierten Horoskopfans wurde eine 90-fache Betrügerin enttarnt, die sich ausgerechnet als Astrologie-Ikone Fjella Akrutat ausgegeben hat.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">In großen, namhaften Zeitungen ist es vermehrt zu Horoskopbetrug gekommen. Dies ist Isaac Johnston aus Harrington aufgefallen, als er wie jeden Tag bei seiner Tasse Tee mit Milch seinen Lieblingsteil des Daily Observers aufschlug &#8211; die Horoskope. Was er dann sah, verschlug ihm regelrecht den Atem: Das Horoskop vom 01.12.1988 ist identisch mit dem Horoskop vom 01.12.1987! Johnston sammelt seit 20 Jahren jedes Horoskop des Monatsersten, weil das seiner Meinung nach Glück bringt &#8211; so ist er auf den Betrug aufmerksam geworden. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Durch Recherche des Daily Observers ergab sich, dass sich die bekannte Esoterik-Autorin Amira von Amaranth (Künstlername) als niemand geringeres als Fjella Akrutat, die Koryphäe auf dem Gebiet der Astrologie ausgegeben hat. Von Amaranth hat in 90 Fällen in den letzten drei Jahren Horoskope aus den Vorjahren übernommen. Der Daily Observer möchte keine Stellungnahme dazu abgeben, welche Summe sich die Betrügerin dadurch erschlichen hat, Expert*innen vermuten, dass es um Beträge im unteren fünfstelligen Bereich gehen könnte. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Von Amaranth, als Betrügerin entlarvt, rechtfertigt sich damit, dass die Erde schließlich genau 365 Tage braucht, um die Sonne einmal zu umkreisen &#8211; folglich stünde sie alle 365 Tage an der gleichen Stelle relativ zur Sonne gesehen, und da sie niemals exakte Sternbilder oder Planeten in ihren Horoskopen angegeben hat, kann sie folglich auch nicht betrogen haben. Anwälte auf beiden Seiten prüfen nun die Vorwürfe. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die echte Fjella Akrutat, professionelle Astrologin, ist hingegen entrüstet: So ein entsetzlicher Betrug sei ihr noch nie untergekommen, aber sie nimmt sich auch selbst in die Verantwortung: Hätte sie mal besser auf die Vorhersagungen ihrer Schwester Finja gehört, statt Kartenlegen pauschal als Blödsinn abzutun, wäre sie vor einer Betrügerin gewarnt worden. Sie nimmt sich vor, in Zukunft aufmerksamer zu sein.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/18/large-horoscope-fraud/">Large Horoscope Fraud</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Is It Christmas Already?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 1988 20:22:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Baby erhitzt derzeit Zeit die Gemüter Magic Britains. Ein Ungeborenes noch dazu. Es ist an der Zeit, die Debatten, die in den letzten Wochen Stammtische und Kaffeekränzchen gleichermaßen in &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/16/is-it-christmas-already/">Is It Christmas Already?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Ein Baby erhitzt derzeit Zeit die Gemüter Magic Britains. Ein Ungeborenes noch dazu. Es ist an der Zeit, die Debatten, die in den letzten Wochen Stammtische und Kaffeekränzchen gleichermaßen in Atem hielten, einmal objektiv einzuordnen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein Blick auf den Kalender verrät: Weihnachten ist nah. Niemals im Jahr sind die Menschen sonst so emotional. Nicht umsonst fahren Charity-Aktionen und Spendengalas rund um das Fest der Liebe regelmäßig die höchsten Beträge ein.  </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Weihnachten ist emotional ganz eng mit sehr ursprünglichen, familienbezogenen, sorglosen, warmen und meist schönen Momenten verbunden. Unsere menschliche Psyche generiert, sammelt und verdichtet Erinnerungen, eng mit Emotionen verknüpft. Vor allem für Kinder ist Weihnachten überwiegend mit positiven Emotionen verbunden, weshalb wir es alle in unserer Erinnerung als etwas sehr Positives gespeichert haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Realität sieht leider anders aus. Auch an Weihnachten müssen obdachlose Menschen draußen frieren, haben viele Kinder nicht genug zu essen, müssen Familien ohne Strom auskommen, weil sie die Rechnung nicht bezahlen können. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber sehen wir das auch? Nein. Weil wir es nicht sehen wollen. Wir wollen uns an Weihnachten lieber den schönen Gefühlen hingeben, der Idee, dass wir alle etwas menschlicher sind als sonst, etwas hilfsbereiter als normal. Wie sonst kann man sich die Dutzenden Adoptionsangebote für das Harrington Babyerklären – obwohl seine Mutter eine Kriminelle ist? Wie viele andere Babys sind da draußen in den Waisenhäusern, weil ihre Mütter im Bridgewater Prison sitzen? Wie viele weitere wurden an Pflegefamilien abgegebenem? Interessen wir uns auch für sie? Nein. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So wenig, wie sich auch nach Weihnachten niemand mehr an das Harrington Baby wird erinnern können. Im harten, kalten Licht des Januars mit seinem Frost und Schnee sind wir stattdessen alle wieder ganz bei uns. Ohne Emotionen. Ohne Harrington Baby. </span></p>
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		<title>Harrington Baby: Who Is the Father?</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/14/harrington-baby-who-is-the-father/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 1988 20:39:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als wahre Goldgrube für Informationen erweist sich bei der Suche nach dem Vater das Gossip Board im Pub nahe der Broughton Academy, Ausbildungsstätte der Harrington Four. Dieses Board &#8211; eine &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/14/harrington-baby-who-is-the-father/">Harrington Baby: Who Is the Father?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als wahre Goldgrube für Informationen erweist sich bei der Suche nach dem Vater das Gossip Board im Pub nahe der Broughton Academy, Ausbildungsstätte der Harrington Four.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dieses Board &#8211; eine lokale Tradition im Forest of Bowland &#8211; erweist sich als wahre Fundgrube für Informationen rund um die potentiellen Mütter. Am Gossip Board kann jede*r den neuesten Klatsch und Tratsch auf einen Bierdeckel schreiben und anpinnen. Sich eine halbe Stunde zu nehmen und das Board zu durchforsten lohnt sich. Devereaux-Montmorency, Merrygold, May &#8211; alle Drei sind gut vertreten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Fakt ist: alle drei könnten die Mutter sein. Alle drei haben Partner. Ja, auch Kayla Devereaux-Montmorency ist Gerüchten zufolge liiert oder pflegt zumindest sehr engen Kontakt ausgerechnet zum vierten Beschuldigten </span><b>Michael E. Knight</b><span style="font-weight: 400;">. Partners in Crime, Partners in Bed?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Brisant: Merrygold wird wiederholt mit dem Rugby-Spieler </span><b>Lucas May</b><span style="font-weight: 400;"> in Verbindung gebracht &#8211; der Bruder von Mitbeschuldigter Livia May. Auffällig oft sei er im Pub zu Gast, angeblich um seine Schwester zu besuchen. Will er nicht doch eher zu Merrygold, die er noch aus ihrer wilden Partyzeit kennt? Ein weiterer Kandidat scheint der Diplomatensohn </span><b>Alexander Wroxley</b><span style="font-weight: 400;"> zu sein. Wroxley, an der Academy ein Jahr über Merrygold, soll Reporter*innen gegenüber auffallend ausfällig geworden sein. Immer dann, wenn die Rede auf Merrygold kam. Aber: jemand ist sich sicher, Merrygold im Sommer in trauter Zweisamkeit mit Kenan Trevelyan bei einem Spaziergang gesehen zu haben. “Zu intim für eine Zufallsbegegnung”, hat die Person auf den Bierdeckel notiert. Trevelyan war Rugby-Profi und spielt bei den Harriers. Passt das nicht gut zu Merrygolds Vorliebe für Sportler?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bleibt noch Livia May &#8211; wer ist ihr mysteriöser Verlobter? Man sieht sie hin und wieder im Gespräch mit einem DJ namens </span><b>Gordon Kane</b><span style="font-weight: 400;">, heißt es im Pub. Aber ob das gleich auf eine Verlobung hindeutet? Vielleicht müssen wir hier einen anderen Ansatz wählen. Warum ist diese Verlobung so geheim? Es muss sich um jemanden mit Skandalpotenzial handeln! Und da kommt eigentlich nur einer in Frage: </span><b>Marc Graham</b><span style="font-weight: 400;">, im letzten Jahr direkt aus dem russischen Exil an der Broughton Academy gestartet. Ein Schlag ins Gesicht für die Familie des verstorbenen Edward Hill, dessen Nichte May ist. Und der für seine klare Haltung gegen Exilant*innen bekannt war.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch wer auch immer der Vater des Kindes ist. Die viel größere Frage lautet: Warum bleibt er stumm? Warum kämpft er nicht für sein Kind? Es gibt nur drei Möglichkeiten: er kann es nicht, will es nicht &#8211; oder er weiß es nicht. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei hätte er durchaus Möglichkeiten, das Kind zu retten. Und eine breite Öffentlichkeit hinter sich. Ein verschobenes Verfahren, das Kind gesund geboren &#8211; alle Möglichkeiten stünden ihm offen. Selbst wenn er es nicht alleine aufziehen kann oder will. Optionen gibt es schließlich auch, wenn Eltern von bereits geborenen Kindern eine Gefängnisstrafe antreten müssen. Im besten Fall kümmern sich Familienangehörige um die Kinder. Oft kommen sie aber auch in geeignete Pflegefamilien. Hier greifen die Behörden auf die lose Struktur zurück, die über die Jahre für Exceptioner-Kinder entstand, deren nichtmagische Familien den Kontakt abbrechen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Möglichkeiten gibt es also. Nur &#8211; wird der Vater noch hervorkommen, um sie zu ergreifen? Und falls nicht: Wer wird das Harrington Baby dann retten?</span></p>
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		<title>The Magic of Schrödinger’s Cat </title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/13/the-magic-of-schroedingers-cat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 1988 15:39:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Wer inbrünstig hasst, muss einmal sehr geliebt haben. Wer so die Welt verneinen will, muss sie einmal sehr stark bejaht haben. Muss einmal umarmt haben, was er nun verbrennt.” &#8211; &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/13/the-magic-of-schroedingers-cat/">The Magic of Schrödinger’s Cat </a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>“Wer inbrünstig hasst, muss einmal sehr geliebt haben.</b> <b>Wer so die Welt verneinen will, muss sie einmal sehr stark bejaht haben.</b> <b>Muss einmal umarmt haben, was er nun verbrennt.” &#8211; Kurt Tucholsky</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Lieblingszitat der Ausnahme-Wissenschaftlerin Eleanor Lawrence, Preisträgerin des M.Abel-Preises des Jahres 1986 und Nominierte des Jahres 1988 – die Preisverleihung ist traditionell am 15.12. – prangt in großen Lettern in ihrem Büro. Hat man sie in den vergangenen Jahren darauf angesprochen, hat sie meist nur mit einem geheimnisvollen Lächeln abgewinkt. Doch heute scheint alles anders zu sein. </span></p>
<p><b>Miss Lawrence – seit ihrer Rückkehr aus dem russischen Exil vor zwei Jahren stelle ich Ihnen bei jedem unserer Interviews die gleiche Frage. Warum dieses Zitat?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und jedes Mal gebe ich die gleiche Antwort, richtig?</span></p>
<p><b>“Wenn ich Ihnen das sage, müsste ich Sie töten” – angesichts Ihrer Vorgeschichte durchaus etwas beängstigend, finden Sie nicht?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nun ja, dann beantworte ich es Ihnen diesmal – Das Zitat ist die Basis meiner für den M.Abel-Preis nominierten Arbeit “The Magic of Schrödinger’s Cat.” Wenn sich etwas gegenseitig verbrennt, muss es sich einmal sehr geliebt haben, eins gewesen sein. </span></p>
<p><b>Sie sprechen in Rätseln.</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Tue ich das? </span><i><span style="font-weight: 400;">(lacht) </span></i><span style="font-weight: 400;">Eigentlich ist die Antwort ganz einfach, oder meine Antwort – starke Dualität ist eine Illusion, letztlich entspringt beides der gleichen Quelle. In meinem Fall würde das heißen, Antimagie und Magie sind eigentlich nur zwei Ausprägungen der gleichen Sache, zwei Enden der gleichen Skala, zwei Seiten der gleichen Münze – wie auch immer Sie es nennen wollen. </span></p>
<p><b>Sie haben sehr viel Zeit damit verbracht, Ihre Meinung über die Existenz der Antimagie zu verteidigen – Warum diese Kehrtwende?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wo sehen Sie hier eine Kehrtwende? Um festzustellen, dass Antimagie und Magie zwei Extreme sind, muss zuerst bewiesen oder ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass beide völlig valide Modelle sind. Übrigens habe ich auch nie behauptet, dass die Antimagie die einzige Form der Magie sei – diese Art von fast schon satirischem Starrsinn überlasse ich anderen.</span></p>
<p><b>Was bedeutet “The Magic of Schrödinger’s Cat” als Titel?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei Schrödinger’s Katze handelt es sich um ein Gedankenexperiment aus der First World, beschrieben vom Physiker Erwin Schrödinger. Im Wesentlichen ist die Grundidee, dass wenn ein System zwei verschiedene Zustände einnehmen kann, auch die kohärente Überlagerung im Sinne der Superposition einen möglichen Zustand darstellen kann. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vereinfacht wurde dieses Gedankenexperiment mit einer Katze – auf sehr grausame Art und Weise, gebe ich zu. Eine Katze wird in eine Box mit Gift gesperrt, das Gift wird allerdings erst nach einer bestimmten Zeitspanne mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit freigesetzt. Die Katze kann also in jedem Augenblick sterben, aber der Außenstehende weiß nicht, wann. Wenn ich die Katze in der Box also sich selbst überlasse, ist sie bis ich nachschaue entweder tot oder sie ist lebendig. Im Sinne der Überlagerung ist sie somit tot und lebendig zugleich – solange niemand die Box öffnet. Wenn wir diese Überlegung nun auf Gegenstände übertragen &#8211; den einzigen gesicherten Nachweis der Existenz von Antimagie &#8211; heißt das, dass für den endgültigen Beweis der Gegenstand zerstört werden muss. </span></p>
<p><b>Was bedeutet das nun für Ihre Forschung?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dass man, bevor man es nicht sicher sagen kann, alles erstmal als antimagisch und magisch zugleich gelten muss. Erst wenn man die Box öffnet, kann man sicher sagen, was antimagisch ist und was magisch ist. Im Falle der Katze kein Problem, schließlich kann man ja einfach nachschauen. Wenn die Katze noch lebt, richtet das keinen Schaden an, wenn sie nicht mehr lebt, sowieso nicht. Was wäre nun aber, wenn die einzige Möglichkeit, den Deckel zu öffnen, darin resultieren würde, dass die Katze stirbt, falls sie noch lebt? Was, wenn die einzige Methode zu prüfen, ob etwas sicher nicht antimagisch oder nicht magisch ist, bedeutet, dass es im Fall des Irrtums zerstört wird? </span></p>
<p><b>Laut Ihrer Forschung aus dem Jahr 1986 steigert sich die Magische Dichte antimagische Gegenstände, während die magischer Gegenstände sinkt.</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Richtig, das ist eine der Thesen zur Überprüfung. Letztlich können wir aber nicht sagen dass es sich um eine Äquivalenzrelation handelt, also ob alle antimagischen Gegenstände eine steigende Magiedichte aufweisen. </span></p>
<p><b>Zurück zu Ihrem Lieblingszitat – Inwiefern würden Sie sagen, dass die Dualität der Magie damit nur eine Illusion sei?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Da muss ich ein wenig ausholen. Angenommen, es gibt eine Überlagerung der beiden Zustände antimagisch und magisch – wie könnte ein solcher Zustand aussehen?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir nehmen nach wie vor an, dass Antimagie und Magie die gleiche Magie sind, allerdings mit unterschiedlicher Polung. Sagen wir mal der Einfachheit halber mit verschiedenem Vorzeichen. Wenn ein Antimagier eine Magische Dichte von -90 Slink ausweist und ein Magier eine Magische Dichte von 90 Slink, erreichen sie auf minderwertigen Messgeräten in beiden Fällen eine Magische Dichte von 90 Slink. Nehmen wir mal die 90 als Wert – dieser kann zustande kommen, weil jemand zu genau 90 Slink magisch ist. Oder aber, jemand ist zu 180 Slink magisch und zu 90 Slink antimagisch. Zu 10 Slink antimagisch, zu 100 magisch. Kurz gesagt – jeder Zustand kann ein Zwischenzustand, eine Überlagerung sein. Niemand kennt die Enden der beiden Skalen, niemand kennt den maximal möglichen Wert, nur die bisher maximal erreichten Werte. Kurz gesagt – Momentan werden immer nur die Ergebniswerte gemessen, niemals die Zusammensetzung. Zumindest dem allgemeinen Verständnis nach, so richtig klar ist es ja nicht ob man Magie wirklich messen kann. Ich würde behaupten, niemand weiß so genau, was das Slink-Ding misst, wahrscheinlich nicht mal Slinkhardt selbst. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Egal, kann man denn so sagen, dass wirklich nur einer der beiden Zustände auftritt? Gibt es wirklich keine Überlagerung? Kann ich mir so sicher sein, dass ich bereit bin, das Risiko einzugehen, dass es vielleicht doch eine Überlagerung gibt?</span></p>
<p><b>Das heißt… etwas mit einer Magischen Dichte von 0 Slink…</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Könnte entweder zu 0 Slink magisch und zu 0 Slink antimagisch sein. Oder aber zu 200 Slink magisch und 200 Slink antimagisch. Rein hypothetisch &#8211; was würde passieren, wenn man auf diesen Gegenstand einen Zerstörungszauber zaubert, der erst bei 150 antimagischen Slink wirkt? Ich kenne fähige Magietheoretiker, die sicher in der Lage wären, so etwas zu konstruieren. Würde dieser Gegenstand zerstört oder würden die 200 magischen Slink ihn retten? Und wenn Sie nicht ganz sicher sind, würden Sie das Risiko dann eingehen?</span></p>
<p><b>Sie sprechen nun die ganze Zeit von der Magischen Dichte von Gegenständen… Wie ist es denn mit Menschen? Kann es dort auch Antimagier*innen geben?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das kann ich Ihnen momentan nicht beantworten, und fürchte, um das zu beantworten, wären im Stil meiner Interpretation von Schrödingers Katze Experimente notwendig, die das Leben von Menschen gefährden… Und das wäre ethisch nicht vertretbar, finden Sie nicht?</span></p>
<p><b>Zurück zu Ihrem Zitat…</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ohja, richtig – das Zitat fügt noch einen letzte Ebene der Unsicherheit hinzu: Momentan gehen wir davon aus, dass etwas antimagisch ist und für immer antimagisch bleibt. Dass etwas magisch ist, und für immer magisch bleibt. Was aber, wenn sich das ändern kann? Variabel ist? Ein Wissenschaftler, der übrigens mehr Bestsellerromane geschrieben als M.Abel-Preise gewonnen hat, hat bereits gezeigt, dass die Magiedichte von Orten variabel ist. Aber ist dabei wirklich der Magiewert gestiegen? Oder ist der Antimagiewert gesunken? Oder umgekehrt, in Anbetracht dessen, dass die Messung keine Polung kannte?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und gerade wenn man die These vertritt, dass Magie alles sein kann – wieso sollte sie dann nicht auch antimagisch und magisch zugleich sein können?</span></p>
<p><b>Ich habe das Gefühl, dass Ihre Arbeit mehr Fragen als Antworten aufwirft…</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ohja (lacht). Aber das ist nun mal Forschung. Wenn ich irgendwann mal an den Punkt komme, dass meine Forschung keine weiteren Fragen für mich aufwirft… Naja, dann schreibe ich vielleicht auch Bestsellerromane.</span></p>
<p><b>by</b> <b>Guinevere Murphy</b></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/13/the-magic-of-schroedingers-cat/">The Magic of Schrödinger’s Cat </a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Winston Clark: “These Are Not Fantasies, But Real Threats”</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/11/winston-clark-these-are-not-fantasies-but-real-threats/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 1988 18:20:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Winston Clark ist derzeit wohl der begehrteste Magier der Welt, wenn es um Interviews geht. Sein Werk hat hohe Wellen geschlagen – man könnte auch von einem Tsunami sprechen – &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/winston-clark-these-are-not-fantasies-but-real-threats/">Winston Clark: “These Are Not Fantasies, But Real Threats”</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Winston Clark ist derzeit wohl der begehrteste Magier der Welt, wenn es um Interviews geht. Sein Werk hat hohe Wellen geschlagen – man könnte auch von einem Tsunami sprechen – weshalb der Daily Observer sehr stolz ist, ein kurzes Interview mit ihm führen zu können.</p>
<p><b>Mr. Clark. Sie waren zehn Jahre aus der Öffentlichkeit verschwunden. Nun kommen Sie zurück – mit diesem riesigen Knall. Wieso gerade jetzt?</b><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Weil genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Wer weiß schon, was morgen ist. Nichts bleibt, das ist. Nichts, das kommt, wird bleiben. Die Welt ist in Bewegung und wir mit ihr. Ich habe sehr lange über alles nachgedacht und komme zu dem Entschluss, dass wir die Diskussion um das Morgen genau JETZT führen müssen. Je eher, desto besser.</span></p>
<p><b>Sie stellen mit Ihrer These die gesamte magische Welt in Frage, rütteln an Ihren Grundfesten. Das hat weltweit hohe Wellen geschlagen, die ersten beschimpfen Sie bereits als Nestbeschmutzer. Das ist für Sie aber nichts Neues.</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nein, das zieht sich durch meine Lebensgeschichte. Aber es gibt da draußen immer Menschen, denen die Wahrheit nicht gefällt. Weil sie unbequem ist. Aber schauen Sie doch mal aus dem Fenster – und darüber hinaus: Da draußen warten Völkermord, Atombomben, Hungersnöte, fortschreitende Umweltkatastrophen. Das sind keine Hirngespinste, sondern reale Bedrohungen! Und wir müssen uns damit auseinandersetzen und überlegen, wie wir damit umgehen. Alle gemeinsam. Denn: Magie ist keine Gabe. Magie ist nicht genetisch. Magie ist kein Wunder. Magie hält diese Welt zusammen und Magie ist in allen von uns.</span></p>
<p><b>Was wollen Sie denn mit Ihrem Werk erreichen? Eine magische Revolution? </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn Sie das so nennen wollen. Aber nein, mir geht es zunächst um die Auseinandersetzung. Wir müssen akzeptieren, dass unsere Lebenswelt am Ende ist. Wir müssen gemeinsam überlegen, wie wir das Beste aus unserer Zukunft herausholen. Wir haben keine Pläne. Wenn morgen eine Gruppe Magier*innen beschließt, sich eigenmächtig der Welt zu offenbaren – dann stehen wir da, ohne Plan. Das ist kopflos. Aber das sind wir nicht. Jeder hat einen Kopf auf seinen Schultern. Ich möchte vor allem, dass die Magier*innen ihren Kopf auch benutzen!</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/winston-clark-these-are-not-fantasies-but-real-threats/">Winston Clark: “These Are Not Fantasies, But Real Threats”</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Tristania Lancaster &#8211; She’s Back</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 1988 15:23:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Die Freedom Front wird die Pause ihrer Gründerin nicht überleben” &#8211; so munkelte man vor einigen Jahren als Tristania Lancaster 1985 ihre Babypause antrat. Nun ist sie zurück und die &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>“Die Freedom Front wird die Pause ihrer Gründerin nicht überleben” &#8211; so munkelte man vor einigen Jahren als Tristania Lancaster 1985 ihre Babypause antrat. Nun ist sie zurück und die Partei scheint stärker denn je. Erst kürzlich veranstaltete die Partei ein Ausrichtungstreffen in Brighton, bei dem viele Mitglieder durch Wortbeiträge ihre Meinung kundtun konnten.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Partei hat neue Themen, scheint diverser, breiter aufgestellt und vor allem reifer &#8211; die Kritiker*innen, die einst behaupteten, dass hinter der Partei keine Idee, sondern nur eine höchst zweifelhafte Person stehe, sollten spätestens jetzt eines Besseren belehrt werden. Tristania Lancaster hat eine Art von politischem Gespür entwickelt, das keiner ihrer Kritiker*innen ihr auch nur im entferntesten zugetraut hätten. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie wohl kein*e andere*r Politiker*in unserer Zeit hat Tristania Lancaster die Fähigkeit, den Zeitgeist nicht nur zu erfassen, sondern kann ihn auch in auch in einem einzelnen Satz so formulieren, dass jede*r eine Haltung dazu einnehmen muss. In diesem Fall “</span><span style="font-weight: 400;">Ich werde alles tun, um dieses Kind zu retten.” Gerade zum richtigen Zeitpunkt, die eigene Rückkehr aus der Babypause, das Aufblühen ihres politischen Babys &#8211; und nun auch das Baby, was die mediale Berichterstattung momentan absolut dominiert. Die eigene Mutterschaft macht die Aussage nur umso glaubhafter. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Exklusivinterview wollen wir die neue Ernsthaftigkeit und Reife von Tristania Lancaster genauer beleuchten &#8211; die Hintergründe für ihre Entwicklung von der Awakening-Anhängerin zur gefeierten Politikerin einer Exceptioner-freundlichen Partei.</span></p>
<p><b>Mrs. Lancaster, Hand aufs Herz &#8211; haben Sie mit dem Erfolg ihrer eigenen Partei gerechnet?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Natürlich, sonst hätte ich sie nicht gegründet. Ich hatte eine Vision, an die ich fest geglaubt habe. Und immer noch glaube. Nicht ohne Grund, der Erfolg bei der Veranstaltung in Brighton gibt mir mehr als Recht. So viele beeindruckende Persönlichkeiten an einem Ort, insbesondere auch mehrere Anwärter*innen für das Amt des Kanonischen Wächters.</span></p>
<p><b>Einen Beruf, den Sie auch ergreifen wollten, als Sie 1984 an der Broughton Academy angefangen haben. Wie würden Sie die aktuellen Geschehnisse einordnen?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich darüber verblüfft bin. Der Schutz von Anwärter*innen, insbesondere Schwangeren, wird an der Akademie nicht als Priorität eingestuft. Schließlich habe ich meine eigene Ausbildung wegen der Schwangerschaft abbrechen müssen. Natürlich ist da zum Teil auch meine gescheiterte Ehe daran schuld.</span></p>
<p><b>Ihre gescheiterte Ehe?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ja… Auch wenn ich bisher noch nie dazu bereit war, öffentlich darüber zu sprechen… die Hoffnung zu verlieren… Sind die Zeichen ja doch sehr eindeutig. Oder wie würden Sie es nennen, dass meine Eliza ihren Vater noch nicht ein einziges Mal zu Gesicht bekommen hat? Er war bei ihrem ersten Schritt nicht dabei, beim ersten Wort, beim Zahnen, er hat noch keine einzige Windel gewechselt, noch nie ihr wundervolles Lächeln gesehen… Ganz ehrlich, könnten Sie so eine glückliche Ehe führen, wenn Ihr Mann das wundervollste, was Ihnen passiert ist, so ablehnt?</span></p>
<p><b>Das klingt insgesamt nach einer schwierigen Zeit &#8211; würden Sie sagen, dass ihre Mutterschaft Ihnen dabei geholfen hat, damit umzugehen?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ja, auf jeden Fall. EIiza hat mich sehr verändert, mich zu dem Mensch gemacht, der ich heute bin. Meinen Fokus auf das Wesentliche gelenkt. Ich habe mich in meinen Themen auch weiterentwickelt, habe glaube ich mehr Reife bewiesen. Letztendlich ist und bleiben Kinder, bleibt die Familie das Wichtigste was wir haben. Gerade aus diesem Grund will die Freedom Front dafür einstehen, dass Familien nicht auseinandergerissen oder durch die Weltentrennung belastet werden. </span></p>
<p><b>Gilt das auch für Ihren Bruder? Den berüchtigten Awakener Soldan Lancaster?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Soldan ist ja auch nicht als Bösewicht geboren worden. Er glaubt, dass er sich auf einer Mission befindet, und so grausam es klingt &#8211; ich bin mir sicher dass er glaubt mit seiner Mission Gutes zu tun. Aber auch wenn er glaubt, dass es um eine größere Sache geht &#8211; ich kann ihm nicht mehr folgen. Sein Commitment geht weit über das hinaus, was wir glauben, was die Awakening-Bewegung ist. Darum haben wir auch keinen Kontakt mehr.</span></p>
<p><b>Dennoch wurde er mehrfach auf dem Gelände der Broughton Academy gesichtet &#8211; und das hat nichts mit Ihnen zu tun?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit Verlaub &#8211; das Gelände ist so ein magischer, bekannter Ort… Hier war die Alte Magieschule, allein das ist schon ein sehr guter Grund, so sagenumwoben wie sie ist, hier ist die Quelle, all die Legenden um den Tunnel, den Drachen, die Urwächter, das Lichterfest… Wenn all diese Dinge zusammenkommen, und Soldan nach etwas sucht &#8211; und ich bin mir sicher, das tut er, zumindest nach dem Sinn seiner Taten &#8211; scheint Harrington Hall als der perfekte Ort. </span></p>
<p><b>Der Sinn seiner Taten… Würden Sie sagen, dass Sie noch danach suchen?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nein, schon lange nicht mehr. Ich konzentriere mich jetzt auf den SInn meiner Handlungen, meiner Taten. Was ich mit der Freedom Front noch alles erreichen kann. Wie gesagt, ich bin erwachsener geworden, reifer &#8211; Ich möchte jetzt wirklich wirklich durchstarten, denn ich habe nach wie vor eine Vision, die so viele neue Menschen teilen. Ganz wundervolle Menschen.</span></p>
<p><b>Wer sind denn diese wundervollen Menschen &#8211; wer ist die neue Freedom Front?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Oh, vor allem junge Leute, engagierte Leute, die wirklich etwas bewegen wollen, die die Dinge in die Hand nehmen wollen. Die auch an etwas glauben und die bereit sind, das Magische Großbritannien weiterzuentwickeln und nicht stoisch an alten, längst überholten Normen festzuhalten. Deshalb hab ich einigen von Ihnen natürlich die besten Empfehlungen gegeben, Kanonische Wächter*innen zu werden. Ich bin mir sehr sicher, dass Miss Windermere, Miss Tennant und Mister Trevelyan Großes leisten werden. </span></p>
<p><b>Finden Sie nicht, dass Sie da aufgrund von Sympathien unfaire Vorteile verschaffen?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Würden Sie das auch die Gründerin und Erbin Tristania Lancaster fragen, die ein Empfehlungsschreiben für die entfernte Großnichte fünften Grades geschrieben hat, oder fragen sie das nur die Politikerin Tristania Lancaster, die sich für Menschen mit weniger Privilegien einsetzt?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vielen Dank für Ihre Zeit.</span></p>
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		<title>“They have a baby on their conscience”</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 1988 15:21:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um Monate vorverlegt – mit der Entscheidung der Gerichte im Fall der Harrington Four hat kein Beobachter gerechnet. Wie kommt das an bei den Menschen, die seit Tagen so viel &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Um Monate vorverlegt – mit der Entscheidung der Gerichte im Fall der Harrington Four hat kein Beobachter gerechnet. Wie kommt das an bei den Menschen, die seit Tagen so viel Anteil nehmen an der tragischen Geschichte des Harrington Babies? Der Daily Observer hat nachgefragt.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das denken die Menschen auf der Straße</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Fassungslos macht mich das”, sagt Jasminder Khan, gerade unterwegs zu einem Termin. Die Fassungslosigkeit kann man ihr ansehen. “Das arme Baby! Was soll das denn? Das ist absolut unmenschlich. Egal, was die Vier gemacht haben, sie sind ja nun gefasst – sie zu verurteilen kann doch nicht wichtiger als ein Menschenleben sein!”</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So wie Jasminder sehen das die meisten der Menschen, die wir befragt haben. Magic Britain befindet sich kollektiv im Schockzustand. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Das ist so schlimm – das arme Baby! Es kann doch nichts dafür! Wie kann man so herzlos sein?”, fragt Benjamin O&#8217;Shaughnessy, der gerade seinen Hund spazieren führt. Seine Augen glitzern verdächtig. Das Schicksal des Harrington Babies, es geht den Menschen nahe. Nachvollziehen kann das Vorgehen der Gerichte kaum jemand. Willkür und Machtmissbrauch, das sind Begriffe, die in unserer kleinen Umfrage immer wieder fallen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Ich bin absolut bestürzt darüber, dass jemand in diesem Land die Macht hat, so etwas einfach so durchzuziehen”, ereifert sich Thomas Blythe auf dem Weg zum Wochenendeinkauf. “Klingt nach Willkür für mich. Sonst mahlen die Mühlen der Justiz ja deutlich langsamer.” </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Das ist doch pure Schikane”, findet auch Enid Robinson, Postzustellerin und gerade auf ihrer täglichen Runde. “Und dabei meine ich nicht mal das Dilemma mit dem Bocapin und der Abtreibung. Jetzt, wo die vier auf Kaution draußen waren, hätte man sich doch einfach diese Entscheidung sparen können. Bis Juni wäre die Nummer ja vielleicht schon durch und alle fein raus gewesen. Warum da jetzt was forcieren? Überhaupt nicht logisch für mich.” Die Gruppe Umstehender, die sich mittlerweile gebildet hat, nickt zustimmend. Gregory Blythe, Ladeninhaber, fasst in Worte, was sie alle denken: “Die Verantwortlichen haben ein Baby auf dem Gewissen!”</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Angeklagten und deren Familien waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Allerdings stellte sich Kenneth E. Peacock, Schulleiter der Broughton Academy, für ein kurzes Interview zur Verfügung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Ich bin geschockt”, gibt er zu. “Diese Nachricht hat nicht nur die Angeklagten, sondern auch die Akademie völlig überraschend erreicht.” Vom Eilantrag habe man im Kollegium nichts gewusst und sei auch nicht vorgewarnt worden. Fragen dazu, wie es den Beschuldigten geht – oder wer denn nun die Mutter des Harrington Babies sei – winkt er mit einem müden Kopfschütteln ab. Er repräsentiere ausschließlich die Akademie. Und die geht nun einmal mehr durch turbulente Zeiten. Welchen Tribut das fordert, kann man Peacock am Gesicht ablesen. Er wirkt übernächtigt, hat dunkle Ringe unter seinen Augen. Peacock, obwohl als liberal bekannt, betont noch einmal, dass die Akademie und die Wächterausbildung als solche nicht politisch sei. Dennoch kritisiert er das Vorgehen im Fall der Harrington Four als nicht zielführend. “Und da denke ich natürlich an die schwangere Person – nein, ich kann und werde nicht sagen, um wen es sich handelt, wir dürfen das rechtlich auch gar nicht fragen. Sondern auch an unsere Institution.” Er schwenkt seinen Arm in Richtung von Harrington Hall, an dessen Grenzen wir dieses Interview führen. “Wir hatten gehofft, zumindest den Start des neuen Schuljahres ohne den medialen Trubel der letzten Wochen durchführen zu können. Die Verhandlung wird das unmöglich machen.” </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Broughton Academy befindet sich einmal mehr in der Krise, und Kenneth E. Peacock scheint dem zunehmend ratlos gegenüberzustehen. Entkommen kann er der Situation nicht – die Position der Leitung der Broughton Academy in Harrington Hall obliegt traditionell seiner Familie, es ist ein Posten fürs Leben. Eigene Kinder hat er nicht. Sein Nachfolger, Neffe Christopher Broughton-Peacock, steht bereits in den Startlöchern und schließt gerade sein erstes Jahr an der Academy ab. Bis er seinen Onkel ablösen kann, wird es allerdings noch ein paar Jahre – und, gemessen an der bisherigen Bilanz, auch einige Skandale – dauern.</span></p>
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		<title>Hot Rumors About Affair &#8211; Lucas May Breaking All Hearts?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 1988 14:40:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rugby-Spieler Lucas May ist der Mann der Stunde. Sportlich läuft es für das Nachwuchstalent hervorragend: Gerade erst zog er mit seinem Verein, dem RC Victoria on Sea, in die Playoffs &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/10/hot-rumors-about-affair-lucas-may-breaking-all-hearts/">Hot Rumors About Affair &#8211; Lucas May Breaking All Hearts?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Rugby-Spieler Lucas May ist der Mann der Stunde. Sportlich läuft es für das Nachwuchstalent hervorragend: Gerade erst zog er mit seinem Verein, dem RC Victoria on Sea, in die Playoffs der Brooms’n’Joy League ein, und auch die Nationalmannschaft Englands hat schon angeklopft. Zusätzlich fliegen dem Charmeur nur so die Herzen zu. May gehört zu den derzeit heißesten Junggesellen des Landes.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und er ist kein Kind von Traurigkeit. Immer wieder wird er mit verschiedenen Frauen und Männern auf den angesagtesten Partys des Landes gesehen, für eine langfristige Partnerschaft hat es nach eigener Aussage aber bislang noch nicht gereicht. &#8222;Ich genieße mein Leben und die Freiheit!”, so May kürzlich in einem Interview.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nun könnte jedoch ein Aufschrei durch das Land gehen und Tausende Herzen brechen. Offenbar ist May schwer verliebt. So wurde er kürzlich eng umschlungen mit einem Mann auf einer Party gesehen. Immer wieder suchten die beiden Körperkontakt und verschwanden schließlich auch gemeinsam in der Nacht.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Daily Observer hat nachgeforscht und herausgefunden, dass die neue Affäre Mays Alexander Wroxley heißt und zur Zeit eine Ausbildung als Wächter an der Broughton Academy absolviert. Das Pikante daran: Eigentlich soll der Diplomatensohn der Partner von Olivia Merrygold sein! Ihre Mutter Nataly Jones sprach in ihrem Jahresrückblick jedenfalls noch vom Partner ihrer Tochter. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vielleicht war es Mr. Wroxley die letzten Wochen aber auch einfach zu langweilig allein zuhause, denn Ms. Merrygold saß im Bridgewater Prison in Untersuchungshaft als eine der Harrington Four. Nutzte Wroxley also die Gelegenheit, sein gebrochenes Herz mit May zu trösten?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auf die heißen Gerüchte angesprochen, bleibt May vage: “Da äußere ich mich nicht zu. Ein Gentleman schweigt und genießt.”</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/10/hot-rumors-about-affair-lucas-may-breaking-all-hearts/">Hot Rumors About Affair &#8211; Lucas May Breaking All Hearts?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Cecily Hill Leaves us Speechless</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/09/cecily-hill-leaves-us-speechless/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 1988 15:55:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cecily Hill stellt sich wieder einem Interview und schießt wieder scharf. Von naiv und oberflächlich keine Spur mehr. Das einstige IT-Girl kontert mutig und stellt sich einem Duell, das sie &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/09/cecily-hill-leaves-us-speechless/">Cecily Hill Leaves us Speechless</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Cecily Hill stellt sich wieder einem Interview und schießt wieder scharf. Von naiv und oberflächlich keine Spur mehr. Das einstige IT-Girl kontert mutig und stellt sich einem Duell, das sie zumindest in Worten schon für sich entschieden hat. Ganz klar, diese Cecily macht Ansagen. Und droht den Bedrohern.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill hat uns letzte Woche die Sprache verschlagen. Sie sollte eigentlich nur ihr persönliches Jahr 1988 bewerten, das nach dem rätselhaften Tod ihres Vaters Edward Hill mit Sicherheit kein leichtes war. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Miss Hill findet jedenfalls klare Worte in ihrer 1988er Review. Nicht nur, dass sie IT-Rivalin Olivia Merrygold ganz nonchalant und zielsicher als eine der Harrington Four outet, am Ende ihres Beitrags lässt sie noch eine regelrechte Bombe platzen &#8211; und katapultiert sich damit endgültig raus aus dem seichten Feuilleton in die politischen Headlines: </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill eröffnet nämlich das Feuer! Wie im Wilden Westen setzt sie ein Kopfgeld auf den Mörder ihres Vaters aus. Wer hilfreiche Informationen zur Aufklärung des Falls bringt, kassiert.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zeit nachzufragen, ob der Plan aufgeht &#8211; aber Vorsicht, auch hier wird scharf geschossen! </span></p>
<p><b>Peter Bannon: Hat es sich gelohnt? </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Ja, wir haben hunderte Hinweise, aber auch Briefe mit lieben unterstützenden Worten bekommen. Viele, die mir sagen wollen: Danke, dass du das tust. Dass du dich traust. Obwohl sie dich bedrohen und offensichtlich vor nichts zurückschrecken. Aber wir müssen das tun und aufdecken. Es wird Zeit. Ich fühle mich so mutig wie nie zuvor.</span></p>
<p><b>Peter Bannon: Sie reden über eine Verschwörung? </b><b><br />
</b><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Das Wort nutzen Sie. </span></p>
<p><b>Peter Bannon: Und Robert Balfour. Haben Sie sich gesprochen? Immerhin ist er schon seit 1980 auf der Suche nach der großen “Verschwörung”. </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Nach einer Terrorgruppe, die offenbar Einfluss auf die wichtigsten Organisationen Magic Britains hat. </span></p>
<p><b>Peter Bannon: Und sich angeblich als Ritter der Tafelrunde verkleidet. </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Gut, dass Kleider und Kostüme so klare Auskunft über Ambitionen und Gesinnung geben, nicht wahr?   </span></p>
<p><b>Peter Bannon: Sie sagen, sie haben über 100 Hinweise bekommen. Woher wollen Sie wissen, was davon echt ist und was Ablenkung oder einfach Fans, die nur mit Ihnen in Kontakt kommen wollen? </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Weil ich genau weiß, wonach ich suche. </span></p>
<p><b>Peter Bannon: Und wonach suchen Sie?</b><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Das werde ich natürlich nicht öffentlich sagen. Aber ich habe eine Spur. Schon sehr lange. Ohne diese Spur wäre ich diesen Weg auch nie gegangen. Ohne diese Spur wäre ich auch jetzt sehr viel vorsichtiger &#8211; aber ich habe mich abgesichert. Auch für den Fall, dass mir etwas zustößt. Ihr solltet mich besser nicht anrühren. Denn sonst werde ich die ersten von euch mit mir runterziehen. Nur schade, dass ihr nicht wisst, wen von euch ich schon auf der Liste habe. Ach, und wenn mir jetzt was geschieht… dann gehen all diese Namen an die Presse. Und dass ihr eine Hand auf den Observer habt, weiß ich zu umgehen. </span></p>
<p><b>Peter Bannon: Sie unterstellen dem Observer, Teil dieser Verschwörung zu sein? </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: On Second thought…nein, Sie haben natürlich Recht, das klingt absurd. Eine Zeitung, die sich noch immer Harry Price leistet, leistet sich auch immer noch einen Rest Anstand und Investigativen Anspruch. </span></p>
<p><b>Peter Bannon: Wo wollen Sie dann veröffentlichen &#8211; beim Pretoria Mercury? </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Angeblich die mutigste Zeitung der magischen Welt. </span></p>
<p><b>Peter Bannon: Nach dem Magischen Lautsprecher Distrikt 1, Moskau Ost, Redaktion Einheit und Wahrheit? Hand aufs Herz, ist das alles hier nur ein geschickter Werbegag? </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Nein. Es ist mein absoluter Ernst. Aber schon komisch, wenn einst angesehene Personen, wie ein Robert Balfour oder ich über eine Verschwörung sprechen, werden wir in Magic Britain belächelt. Hätte ich aber behauptet, Soldan Lancaster hat meinen Vater auf dem Gewissen, wäre es sofort die unhinterfragte Headline geworden. </span></p>
<p><b>Peter Bannon: Und hat er? </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Nein, er hat mir nur eine nette Postkarte mit ein paar Hinweisen zu den Mördern meines Vaters geschickt. </span></p>
<p><b>Peter Bannon: Mit welchem Poststempel? </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Hongkong. </span></p>
<p><b>Peter Bannon: Okay, lassen Sie uns wieder ernst werden: Warum hintergehen Sie die offiziellen Ermittlungen auf so eine unkonventionelle und rechtlich höchst umstrittene Art und Weise?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Welche Ermittlungen? Es gibt keine. Ziemlich schnell wurde ein Hauptverdächtiger bestimmt, der leider auf der Flucht ist und nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden kann. Seitdem ruht der Fall. </span></p>
<p><b>Peter Bannon: Sie sprechen von James MacAlasdair, dem ehemaligen juristischen Berater von Premier Imogen Bail? </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Wenn sie das sagen. </span></p>
<p><b>Peter Bannon: MacAlasdair steht angeblich auch in Zusammenhang mit den Geschehnissen von Riga 1984. Er ist einer der Überlebenden. Zufall? </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Die andere Überlebende war Imogen Bail höchstpersönlich. Auch Zufall? </span></p>
<p><b>Peter Bannon: Sie glauben nicht an MacAlasdair als Täter. Wieso, hat er Ihnen auch eine nette Postkarte geschickt? </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Ja. Hat er. Er vermisst seine Kinder und möchte nicht, dass sie aufwachsen müssen mit dem Gerücht, er sei ein Mörder. Und das möchte ich auch nicht. </span></p>
<p><b>Peter Bannon: Last but not least: Ist Ihre Cousine die Mutter des Harrington Babies? </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cecily Hill: Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend. Und viel Erfolg morgen bei der Kolumne zum Gummistiefel-Mörder in Stoke on Trent.  </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/09/cecily-hill-leaves-us-speechless/">Cecily Hill Leaves us Speechless</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Dreaming of the Future</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/08/dreaming-of-the-future/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 1988 19:36:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es sind die Tage der Ankunft und was wären die nur ohne Blick in die Zukunft, ohne Akrutats, ohne böse Omen. Alles, was Rose Akrutat dieses Jahr in Sternen, Kaffeesatz &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/08/dreaming-of-the-future/">Dreaming of the Future</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind die Tage der Ankunft und was wären die nur ohne Blick in die Zukunft, ohne Akrutats, ohne böse Omen. Alles, was Rose Akrutat dieses Jahr in Sternen, Kaffeesatz und Vogelflug erkennt.</p>
<p><strong>Daily Observer: Ms Akrutat, Sie behaupten also, Sie haben in die Zukunft gesehen?</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Rose Akrutat:</strong> Ja, genau, gestern Nacht im Schlaf. Ich habe sehr intensiv geträumt und das genutzt, um mir meinen Traum zu eigen zu machen, ihn also zu lenken. Ich bin dabei durch mehrere Tore geschritten. Einige musste ich öffnen, einige haben sich von selbst geöffnet. Hinter jedem bin ich einer anderen Person begegnet. Manche kannte ich, so wie meine Nachbarin Edith zum Beispiel &#8211; das war keine schöne Begegnung. Andere waren mir fremd. Dabei haben sich die Jahreszeiten verändert. Und ich hörte ein Wiehern, das langsam schwächer wurde.</span></p>
<p><strong>Daily Observer: Und was sagt das über die Zukunft aus?</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Akrutat:</strong> Ich glaube, dass dieser Traum mir einmal ganz persönlich sagt, dass ich ein Türöffner bin für Menschen, die zu mir kommen. Und all diese Menschen, die ich gesehen habe, werden zu mir kommen und um meine Hilfe bitten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für die Welt bedeutet der Traum: Der Winter wird nass und matschig, aber im Februar gehen die Temperaturen für eine Woche auf -10 Grad. Ach ja, und ein Pferd wird sterben.</span></p>
<p><strong>Daily Observer: Mit Verlaub, aber das klingt… schräg.</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Akrutat:</strong> Es ist eben eine sehr persönliche Reise in die eigene Bedeutungswelt, in das, was kommen kann und kommen wird. Ich gebe zu, das ist manchmal nicht immer ganz einfach aufzudröseln. Meine Nichte Fiona hat letztens von einem blonden Mann geträumt, der sie immer wieder fragte, wieviel denn nun der Fisch koste. Wir haben immer noch nicht herausgefunden, was ihr das sagen soll.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich kann es trotzdem nur empfehlen, es ist in der Regel sehr erhellend.</span></p>
<p><strong>Daily Observer: Das kann also jede*r?</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Akrutat:</strong> Naja, ein bisschen Unterstützung braucht es dabei schon. Aber im Prinzip kann es jede*r, ja. Und momentan ist die beste Zeit dazu. In den Tagen der Ankunft, die wir jetzt gerade begehen, sind die Sphären besonders durchlässig, der Schleier zwischen den Welten lüftet sich und wir können in unseren Träumen sehen, wo uns unser Weg hinführen wird. Wenn wir sie richtig steuern können, sind sogar konkrete Fragen möglich. Ich zum Beispiel wollte wissen, ob ich im Winter eine neue Heizanlage brauche. Die Antwort lautet: Ja, es wird kalt. Und ich werde es mir leisten können, weil mein Kundenstamm solide bleibt. Von Pferdewetten sollte ich aber die Finger lassen.</span></p>
<p><strong>Daily Observer: Und wie funktioniert das?</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Akrutat:</strong> Mit einer Technik namens luzides Träumen. Ein bisschen zu komplex, um sie hier in ein paar Sätzen zu erklären. Aber nicht so komplex, dass man es nicht mit wenigen Versuchen lernen kann. Ich helfe da natürlich gern! Ihr erreicht mich unter 0</span><span style="font-weight: 400;">20457724871.</span></p>
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