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	<title>Magic Britain Archive - Daily Observer</title>
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	<title>Magic Britain Archive - Daily Observer</title>
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		<title>Hello, Hello, Turn Your Radio On! Is There Anybody Out There?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 1988 22:34:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Abend des 25.12.1988 &#8211; mitten in dem von der Regierung verordneten Lockdown &#8211; kommt über das Radio folgende Nachricht, gesprochen von Helena Carlisle, Ressortleiterin Unterhaltung, vom Daily Observer: Die &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/25/hello-hello-turn-your-radio-on-is-there-anybody-out-there/">Hello, Hello, Turn Your Radio On! Is There Anybody Out There?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend des 25.12.1988 &#8211; mitten in dem von der Regierung verordneten Lockdown &#8211; kommt über das Radio folgende Nachricht, gesprochen von <span style="font-weight: 400;">Helena Carlisle, Ressortleiterin Unterhaltung, vom Daily Observer:</span></p>
<blockquote><p><i><span style="font-weight: 400;">Die Zeichen stehen auf Sturm! Und damit meinen wir nicht den Schneesturm, der seit ein paar Tagen über das Land fegt. Schon in den letzten Wochen vor Weihnachten war die Stimmung angespannt, weltweit hatte es immer wieder Aktionen von Aktivist*innen gegeben, die sich offenbar durch das Manifest von Winston Clark angestachelt fühlen: Brauchen wir noch eine Weltentrennung oder ist das Konzept überholt? </span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Die Aktivist*innen sind der Meinung: Weg damit! Und suchen publikumswirksam die nicht-magische Öffentlichkeit, wo sie durch verschiedenste Störaktionen auffallen und die geltende Ordnung in Frage stellen. An Heiligabend ist die Situation dann vollends eskaliert: In einem magischen Pub hat ein Nicht-Magier offenbar mehrere Menschen getötet. Nähere Informationen dazu sind allerdings immer noch spärlich, die Quellen teilweise fragwürdig. </span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Und während die meisten von uns am 25. Dezember wahrscheinlich noch mehr oder weniger besinnlich im Kreis der Familie aufgewacht sind und ihre Geschenke ausgepackt haben, ist spätestens seit dem Frühstück Panikmodus angesagt, denn: Das Magische Radio ist verstummt!</span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Wir alle wissen um die Bedeutung dieser Stille, denn seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs fungiert unser magisches Radio als Fundament des Notfall-Kommunikationssystems in Magic Britain. Und diese Stille bedeutet: Wir befinden uns im Lockdown!</span></i></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">NOCH NIE hat es das gegeben!</span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Ruhe bewahren und nicht zaubern&#8220; lautet nun die Devise – aber wie soll das gehen?! Denn nach ein paar Stunden dröhnender Stille und bangem Warten vor den Geräten kam von unserer Regierung bislang: NICHTS! Aber natürlich fragen sich alle – und auch wir als Zeitung – wo ist eigentlich die Regierung? Was passiert da draußen gerade? Sind wir noch sicher? </span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Also kein Wunder, dass mittlerweile die ersten findigen Magier*innen ihre alten Kodiergeräte aus dem Keller geholt haben, um damit Nachrichten zu verschlüsseln und zu verschicken. Und seitdem dringt ein wahrer Schwall von News von überallher aus Magic Britain über den Äther! </span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Was stimmt von den teilweise erschreckenden Nachrichten? Was stimmt nicht? Und wer sind überhaupt die Absender*innen? Das ist zur Zeit unmöglich zu verifizieren. Auch wir als Quelle zuverlässiger News stehen vor dem Problem der Einordnung. Aber wir wollen euch da draußen natürlich nicht alleine lassen, deshalb melden wir uns nun über den derzeit einzig verfügbaren Weg: übers Radio!</span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Und da momentan niemand weiß, wie lange der Lockdown noch anhält, wollen wir versuchen, euch zumindest auf diesem Weg regelmäßig Updates zu geben. Wir bleiben dran für euch, wir sind für euch da! </span></i></p></blockquote>
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		<title>One planet for both worlds</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 1988 20:31:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weitestgehend abgeschottet leben wir versteckt in unserer 2nd World, einer ökologischen Nische, die wir aufgesucht haben, um zu überleben. Denn darum geht es in einem begrenzten Lebensraum.  Kommt Druck auf &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/17/one-planet-for-both-worlds/">One planet for both worlds</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Weitestgehend abgeschottet leben wir versteckt in unserer 2nd World, einer ökologischen Nische, die wir aufgesucht haben, um zu überleben. Denn darum geht es in einem begrenzten Lebensraum.<span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kommt Druck auf eine Population, dann muss sie sich was einfallen lassen, entweder ihr Verhalten ändern oder sich eben an eine andere Nische adaptieren. Die magische Gesellschaft tat beides. Sie lebt so gut es geht isoliert, immer unter der Prämisse “Perfektes Mimikry”. Doch auch wenn wir 2nd World sagen, so ist uns allen bewusst &#8211; wir leben auf dem gleichen Planeten wie die nicht magischen Menschen. Und müssen still und leise zusehen, wie sie ihn zerstören und damit uns unsere Lebensgrundlage nehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die wirtschaftliche Stagnation und die Ölpreiskrise haben Anfang der 1980er Jahre dazu geführt, dass die Umweltpolitik in der 1st World nicht mehr so hoch auf der politischen Agenda stand. In den 1980er Jahren erleben wir eine Vielzahl von Umweltkatastrophen, die eine starke Auswirkung auf das öffentliche Bewusstsein hatten: der Saure Regen, das Waldsterben, das Ozonloch und das Artensterben. Vergeblich warten wir auf ein schneller wachsendes, umweltpolitisches Bewusstsein daraus resultierenden politischen Druck, dass Umweltthemen politische Aufmerksamkeit erlangen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In Bezug auf den Sauren Regen entstand in internationaler Zusammenarbeit das Helsinki-Protokoll zur Reduzierung der Schwefelemissionen bzw. deren grenzüberschreitender Stoffströme um mindestens 30 %, das letztes Jahr in Kraft getreten ist. Wie erfolgreich das sein wird, bleibt abzuwarten. Zumal es fast 20 Jahre gedauert hat, bis es zu dieser Einigung gekommen ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Schon ganz anders sieht es beim Ozonloch aus. Hierbei handelt es sich um eine starke Ausdünnung der Ozonschicht, wie sie 1985 erstmals am Südpol über der Antarktis festgestellt wurde,Die Ursachen der Ozonzerstörung sind hauptsächlich radikalische Chloratome aus chlorierten organischen Verbindungen, die zusammenfassend als Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) bezeichnet werden. Obwohl das bekannt ist, schafft es die gesamte 1st World nicht, gemeinsam effektive Maßnahmen zu ergreifen. Im Gegenteil, ihre Vorbilder wie Jon Bon Jovi benutzen Unmengen Haarspray, die FCKW enthalten. Hauptsache die Haare liegen, auch wenn die Folgen des Freisetzens von FCKW bekannt sind: Die damit verbundene höhere UV-Strahlung begünstigt einige Hautkrebsarten und auch das Risiko, an grauem Star oder einer Immunschwäche zu leiden. Außerdem hat UV-Strahlung vielfältige Auswirkungen auf Ökosysteme. Insbesondere schadet sie Lebewesen, die knapp unter der Wasseroberfläche leben. Das hat wiederum Auswirkungen auf alle biologischen Kreisläufe, in die solche Spezies eingebunden sind. Und starke UV-Strahlung schädigt Pflanzen und mindert damit Erträge in der Landwirtschaft.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Absurde ist &#8211; die First World hat sogar Studien in Auftrag gegeben, die den Ist-Zustand erfassen und den weiteren Verlauf bewerten sollen. Die wichtigsten Erkenntnisse des Berichts über den weltweiten Zustand der Natur sind: 85 Prozent der Feuchtgebiete sind bereits zerstört, seit dem späten 19. Jahrhundert sind rund die Hälfte aller Korallenriffe verschwunden, neun Prozent aller Nutztierrassen sind ausgestorben, in diesem Jahrzehnt sind rund 50 Millionen Hektar tropischer Regenwald abgeholzt, 15 Prozent der Landfläche des Planeten gelten als ökologisch heruntergewirtschaftet und können nicht mehr genutzt werden und durch die anhaltende Zerstörung von Küstengebieten wie Mangrovenwäldern ist die Lebensgrundlage von bis zu 300 Millionen Menschen gefährdet.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">&#8222;Die globale Rate des Artensterbens ist mindestens um den Faktor zehn bis Hunderte Male höher als im Durchschnitt der vergangenen zehn Millionen Jahre, und sie wächst&#8220;, zitiert Marcus Birmingside aus dem Bericht. Birmingside ist Spitzenkandidat der ökoliberalen Kleinstpartei, die Themen wie Umweltschutz und Tierschutz abdeckt, vor allem aber ein Sammelbecken darstellt, das den Zeitgeist der alternativen Randgesellschaft der magischen Welt abbildet. “Es ist frustrierend, wir können nichts machen, nur zugucken”, fasst Birmingside müde zusammen. “Ich bin über 90 Jahre alt und habe mich noch nie so ohnmächtig gefühlt.”</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/17/one-planet-for-both-worlds/">One planet for both worlds</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Exclusive: Henry Lloyd Merrygold in Interview</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/11/exclusive-henry-lloyd-merrygold-in-interview/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 1988 19:42:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Olivia Merrygold ist eine der Harrington Four. Nun bricht ihr Vater, Henry Lloyd Merrygold und Politiker der Central Alliance, erstmals sein Schweigen und spricht über die derzeitige Situation, die auch &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/exclusive-henry-lloyd-merrygold-in-interview/">Exclusive: Henry Lloyd Merrygold in Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Olivia Merrygold ist eine der Harrington Four. Nun bricht ihr Vater, Henry Lloyd Merrygold und Politiker der Central Alliance, erstmals sein Schweigen und spricht über die derzeitige Situation, die auch für ihn nur schwer erträglich ist, wie er versichert.</b></p>
<p><b>Daily Observer: Mr. Merrygold, was haben Sie gefühlt, als Sie erfuhren, dass Ihre Tochter Olivia eine der Harrington Four ist?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Henry Lloyd Merrygold: Ich war zutiefst schockiert. Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich zu Olivia kein enges Verhältnis habe und ihren Lebenswandel missbillige. Aber dass sie so tief fällt, hätte ich ihr nicht zugetraut. Das hat mir dann doch kurz den Boden unter den Füßen weggerissen. Andererseits hätte ich mir denken können, dass es eines Tages so weit kommt.</span></p>
<p><b>Wie meinen Sie das? </b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Olivia – und das gilt auch für ihre Mutter – pflegen ja ein sehr… ich nenne es mal “offenes Verhältnis” zur Presse. Alleine das Interview letzte Woche, in dem Ms. Jones mich als Versager bezeichnet… nun ja, das ist doch Jahre her. Schwamm drüber. Aber nein, stattdessen viele Parties, immer wieder Skandale, wechselnde Partnerschaften, ein unstetes Leben. Bei beiden! Da würde ich lügen, wenn ich sagen würde, dass es nicht absehbar war.</span></p>
<p><b>Aber Ihre Tochter hat sich im letzten Jahr doch stark verändert. Sie hat eine Ausbildung zur Wächterin begonnen und ist sogar nebenbei noch als Pressesprecherin für die Harrington Harriers tätig. Kommt das nun nicht umso überraschender?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ja, in der Tat. Sie war auf einem guten Weg. Aber davon kann man allzu leicht wieder abgekommen, wenn man nicht gefestigt ist. </span></p>
<p><b>Es ist  noch immer unklar, wer die enorm hohe Kaution für die Vier bezahlt hat. Sie gelten als einer der Kandidaten. Waren Sie es?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nein, ich war es bestimmt nicht! Zum einen überschätzen Sie meine Mittel, zum anderen wieso sollte ich die Kaution für drei Menschen zahlen, die mir völlig fremd sind und die zusätzlich im Verdacht einer schweren Straftat stehen? Das könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. </span></p>
<p><b>Zusätzlich zu den Harrington Four ist derzeit vor allem das Harrington Baby in aller Munde, denn eine der beteiligten Frauen ist schwanger. Was wissen Sie darüber?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie meinen, ob Olivia die Schwangere ist? ich glaube das nicht. So dumm wäre sie dann doch nicht. Und auch wenn wir kein enges Verhältnis haben, fühle ich das gerade gar nicht. Ich denke, dass es eine andere Frau ist, die schwanger ist.</span></p>
<p><b>Das Harrington Baby könnte niemals das Licht der Welt erblicken, wenn der derzeit angesetzte Gerichtstermin behalten wird. Ist das nicht eine schreckliche Vorstellung?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nun, das ist in der Tat nicht schön. Aber man muss das natürlich in einem größeren Zusammenhang sehen. Weltentrennung und Magiekanon sind Grundfeste der magischen Gesellschaft. Dafür stehe ich auch mit meiner Partei, der Central Alliance. Und diese Werte gilt es zu verteidigen durch unsere Gesetze. Wer Unrecht tut, muss auch bestraft werden, das sollte an erster Stelle stehen. In der emotionalen Diskussion, die derzeit geführt wird, vermisse ich die Objektivität. </span></p>
<p><b>Sie sind also nicht der Meinung, dass die aktuellen Gesetze verändert werden müssen?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nein, sie haben sich seit Jahrhunderten bewährt. Da kann nicht ein Fall plötzlich alles ändern. Das System hat immer funktioniert, es ist stabil. Alles andere ist nur blinder Populismus, der momentan überall zu hören ist. </span></p>
<p><b>Mr. Merrygold, wir bedanken uns für das Gespräch.</b></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/exclusive-henry-lloyd-merrygold-in-interview/">Exclusive: Henry Lloyd Merrygold in Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Bail Paid! Who Is the Rich Patron of the Harrington Four?</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/11/bail-paid-who-is-the-rich-patron-of-the-harrington-four/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 1988 18:41:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vieles an dem Fall der Harrington Four ist bereits ungewöhnlich, nun ist ein weiteres Kapital dazu gekommen. Wie nun bekannt wurde, hat jemand eine Kaution für die Freilassung der vier &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/bail-paid-who-is-the-rich-patron-of-the-harrington-four/">Bail Paid! Who Is the Rich Patron of the Harrington Four?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vieles an dem Fall der Harrington Four ist bereits ungewöhnlich, nun ist ein weiteres Kapital dazu gekommen. Wie nun bekannt wurde, hat jemand eine Kaution für die Freilassung der vier Inhaftierten hinterlegt, sodass sie ihre Ausbildung an der Broughton Academy fortführen können.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein Schritt, der so extrem außergewöhnlich ist, dass sofort Spekulationen um den geheimen Gönner der Harrington Four aufkommen. Denn was in der First World Gang und Gäbe und daher auch bei vielen Exceptoners eine bekannte Praxis ist, ist im Zusammenhang mit Kanonischem Recht mehr als ungewöhnlich. Zwar gibt es Kautionen für Vergehen wie einen Kinobesuch in der First World, jedoch sind diese meist symbolischer Natur, denn die Summen, die nach einem solchen Rechtsbruch fällig werden, sind in der Regel so hoch, dass sie sich so gut wie niemand leisten kann. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Selbst ein Soldan Lancaster oder ein Robert Balfour, die beide aus reichen Familien stammen, waren zu ihrer Zeit nicht in der Lage, sich aus der Untersuchungshaft freizukaufen. Wer also zahlt diese Summe für die Harrington Four – und damit gleich für vier Personen?! </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Kreis derjenigen, die überhaupt in der Lage sind, so viel Geld aufzubringen, dürfte exklusiv sein. Hinzu kommt immer noch die Frage, was den Harrington Four überhaupt angelastet wird, dass eine Kaution nötig ist. Im Strafrecht kommt dafür nur ein Mordversuch in Frage! Quellen berichten auch von Einbruch, schwerer Körperverletzung, Bocapinmissbrauch und vielem mehr.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nun kehren die Vier also in ihre Ausbildung an die Broughton Academy zurück. Das stößt so manchem sauer auf. Clement Nigellus, Chef der Partei Angry Wichtes and Wizards (AWAW), dessen Tochter Frances Nigellus ebenfalls an der Akademie eine Ausbildung absolviert, ist empört: “Trotz Verdunklungsgefahr sind diese Verbrecher wieder auf freiem Fuß. Unser Rechtssystem liegt wahrhaftig in Trümmern! Ich fordere eine sofortige Rückkehr der Vier in Haft. Niemand weiß, was sie angestellt haben und woher dieser reiche Gönner nun kommt. Die Zustände in diesem Land sind wirklich untragbar!”</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie ein Insider berichtet, sollen in den vergangenen Wochen mehrere gute betuchte Personen versucht haben, die benötigte Summe aufzubringen, sind jedoch an der schieren Dimension gescheitert. Dabei könnte es sich um die Familien Hill und Merrygold gehandelt haben, deren Familienmitglieder Livia und Olivia zu den Inhaftierten gehören. Aber offenbar haben die finanziellen Mittel dafür nicht gereicht. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bleibt die Frage, wer der mysteriöse Gönner sein könnte. Ein weiteres Kapitel in der unendlichen Geschichte der Harrington Four.  </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/bail-paid-who-is-the-rich-patron-of-the-harrington-four/">Bail Paid! Who Is the Rich Patron of the Harrington Four?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Freedom Front with All-Time High</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 1988 18:25:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon früh hat sich die Freedom Front um Tristania Lancaster auf der Seite des Harrington Babys positioniert – und profitiert nun offenbar von der Stimmung in Magic Britain, die den &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/freedom-front-with-all-time-high/">Freedom Front with All-Time High</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon früh hat sich die Freedom Front um Tristania Lancaster auf der Seite des Harrington Babys positioniert – und profitiert nun offenbar von der Stimmung in Magic Britain, die den Fortgang der Geschichte um das ungeborene Baby gespannt weiter verfolgt.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Noch nie hat die jüngste Partei des Landes so viel Zustimmung auf sich vereinen können. Die Zustimmungswerte sprangen auf ein Allzeithoch von knapp 30 Prozent – landesweit, wie aktuellen Umfragen belegen.  </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Eine klare Meinung ist eben wichtig, von daher wundert mich dieses Ergebnis auch nicht. Wir sehen uns als Partei, die alle Magier*innen gleichermaßen anspricht, nicht nur diejenigen aus den alten Familien. Es gibt so viele Exceptioner da draußen, die noch nie in ihrem Leben zur Wahl gegangen sind, weil die etablierten Parteien einfach kein Programm haben, dass sie anspricht. Sie werden in deren Wahlprogramm faktisch einfach nicht abgebildet. Heute sehen wir aber zum ersten Mal, welches Potenzial noch in dieser Bevölkerungsgruppe steckt”, freut sich Tristania Lancaster. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In der Tat sind es vor allem die beiden großen Parteien der Central Alliance und Preservation Party, die darunter zu leiden haben. Ihre Zustimmungswerte sanken dramatisch, sackten teilweise innerhalb eines Tages um über 7% ab. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Beide Parteien haben in der bisherigen Diskussion keine gute Figur gemacht. So gab Henry Lloyd Merrygold ein viel beachtetes Interview, in dem er wenig Mitgefühl für seine Tochter Olivia zeigte, die als eine der Harrington Four potentiell die Schwangere sein könnte. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch Premier Bail, sonst auf dem diplomatischen Parkett durchaus versiert, machte sich wenige Freunde mit ihren Aussagen und ihrer harten Hand. Es scheint, dass diese Politik von oben herab keine Mehrheiten mehr findet. Stattdessen schafft es die Freedom Front mit ihren Aussagen den Nerv der Zeit zu treffen. Kein Wunder, deckt die Diskussion um das Harrington Baby doch einen großen Teil der Inhalte ihres neuen Parteiprogramms ab.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Das kam genau zur richtigen Zeit. Nur wenige Tage, bevor der Fall Rosen Gogh die Diskussion in Gang brachte, hat die Partei ihr neues Programm veröffentlicht. Davon profitiert sie nun enorm”, so Politologin Dotti Stone.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und die Freedom Front sieht noch weitere Luft nach oben. “Wir haben explizit den Punkt “Zukunft wagen” in unser Programm aufgenommen. Die Gesellschaft ist gerade dabei, sich massiv zu verändern. Wer das nicht sieht, verschläft eine Zeitenwende!”, so Lancaster. </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/freedom-front-with-all-time-high/">Freedom Front with All-Time High</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>The End Justifies the Means</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 1988 18:12:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weltentrennung auf einem Planeten &#8211; wie real ist das? Und schlägt Moral Verantwortung? Hemmingway-Mercer von The Futurists legt den Finger in die Wunde, doch gibt es eine Lösung? Magic Britain &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/the-end-justifies-the-means/">The End Justifies the Means</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Weltentrennung auf einem Planeten &#8211; wie real ist das? Und schlägt Moral Verantwortung? Hemmingway-Mercer von The Futurists legt den Finger in die Wunde, doch gibt es eine Lösung?</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Magic Britain hält den Atem an. Niemand traut sich mehr, schlafen zu gehen, so schnell überschlagen sich die Ereignisse. Kaum hat William H.T. Connery Winston Clarks Werk</span><i><span style="font-weight: 400;"> The End of Magic Society! </span></i><span style="font-weight: 400;">versucht einzuordnen, tritt Theobald Hemmingway-Mercer, Spitzenkandidat der Partei, dessen Gründer Clark war, ins Rampenlicht. Nachdem es seit den Wahlen vor zwei Jahren eher ruhig um ihn war, fordert er nun vor der Kamera: Wir müssen reden! </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Niemand ist überrascht, dass er sich als Mitglied der Partei </span><i><span style="font-weight: 400;">The Futurists </span></i><span style="font-weight: 400;">äußert, doch dass er in seinem Statement einige Punkte Clarks aufgreift und noch einmal an Sprengkraft nachlegt, war dann doch unerwartet. So sagte er in seiner kurzen Rede:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“[&#8230;] Clark hat es auf den Punkt gebracht, indem er schreibt: “Wir sind EINE Welt. Vielleicht hilft es uns gegen die Angst zu begreifen: Dass wir zusammengehören und uns gegenseitig brauchen.” Und ich sage, vielleicht ist es an uns, das aufzuhalten, was in der First World zum Scheitern verurteilt ist – der Umweltschutz. Seien wir doch ehrlich. Niemand von uns glaubt daran, dass solch wichtige Themen wie der Artenschutz die angemessene Bedeutung in nationaler oder gar internationaler Umweltpolitik erhalten. Und falls doch, dann ist deren Verwaltungsapparat so träge, dass wir in 50 Jahren eher schlechter als besser dastehen werden. Wir verlieren also wertvolle Zeit und möglicherweise sind dann Kipppunkte gefallen, die wir nicht mehr retten können. Wir sind zwar eine Welt, aber wir in der Second World sind die, die über Magie verfügen. Möglicherweise ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, Verantwortung zu übernehmen und sie zu nutzen, um diese eine, gemeinsame Welt zu retten!”</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Clark sagt selbst: “Das muss jetzt unser Hauptaugenmerk werden: Die Frage nach der Zukunft. Nach einem neuen Konsens.” Das unterschreibe ich sofort. Die Zukunft unseres Planeten liegt einzig und allein in unseren Händen. Wir müssen aufhören, brav in unserem Versteck zu sitzen, nur weil hunderte Jahre zuvor – unter ganz anderen Bedingungen als heute – ein paar Magier*innen beschlossen haben, dass wir uns verstecken sollen. Wie kann man aber eine Welt trennen, in der wir alle die gleiche Luft atmen und das gleiche Wasser trinken? Und die Dinge verändern sich. Warum sollten also ausgerechnet wir mit dem Mehr an Möglichkeiten an etwas festhalten, das verhindert, dass wir unsere Existenz retten? Laut Clark werden wir den Fall der Weltentrennung nicht verhindern können. Dann lasst uns doch jetzt bestimmen, wann der richtige Zeitpunkt ist. Das schulden wir unseren Kindern und Enkelkindern. Im Grunde haben wir doch nur zwei Optionen: Entweder wir halten uns brav an die Geheimhaltung, lassen den Planeten zugrunde gehen und unsere Nachfahren sterben oder aber wir verstehen, dass es unsere Pflicht ist, alles zu tun, was nötig ist, um diesen Planeten wohnbar zu halten und für alle – Menschen, Pflanzen, Tieren – zu retten. Mit welcher Option fühlen wir uns nachfolgenden Generationen weniger schuldig? Sind wir nicht an dem Punkt, dass der Zweck die Mittel heiligt?[&#8230;]”</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Damit legt Hemmingway-Mercer kräftig den Finger in die Wunde. Ist es wirklich unsere Pflicht, uns einzumischen? Oder erheben wir uns aus einem vorgeschobenen Grund über andere? Und welche Konsequenzen zieht die Einmischung nach sich? Bringen wir vielleicht die Welt dann endgültig aus ihrem Gleichgewicht? Denn jede noch so kleine Einmischung ist ein Eingriff in die Natur, dessen Ausmaß wir nicht erahnen können. Genauso wenig wie wir wissen, welche Folgen das Aussterben einer Art für das gesamte Ökosystem hat.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Fehlt es uns also an Mut, eingreifen? Oder auf Vertrauen abzuwarten? Und dann stellt sich noch die Frage: Inwiefern nehmen wir uns die Kontrolle über die Welt, weil wir mehr Macht haben? </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Fragen, die uns Theobald Hemmingway-Mercer nicht beantwortet hat. Die wir aber stellen müssen, denn egal wie wir uns entscheiden – die Zeit läuft uns davon.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/the-end-justifies-the-means/">The End Justifies the Means</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>It&#8217;s Not Quite That Simple After All, Mr. Clark! </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 1988 15:43:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Zwischenfall erschüttert die First World – oder auch nicht. Am Samstagabend stürmt eine Gruppe junger Magier*innen bei der in der First World beliebten Quizshow ‘Mastermind’ auf die Bühne, entreißt &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/its-not-quite-that-simple-after-all-mr-clark/">It&#8217;s Not Quite That Simple After All, Mr. Clark! </a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zwischenfall erschüttert die First World – oder auch nicht. Am Samstagabend stürmt eine Gruppe junger Magier*innen bei der in der First World beliebten Quizshow ‘Mastermind’ auf die Bühne, entreißt Moderator Magnus Magnusson das Mikrofon und beginnt dem verdutzten Publikum von der Second World zu erzählen und auf offener Bühne zu zaubern – ganz so, wie es sich Winston Clark wohl in seinen kühnsten Träumen vorgestellt hat.</p>
<p><span id="more-2307"></span></p>
<p><em><span style="font-weight: 400;">By Nathan Roth</span></em></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Offenbar hatten sich die jungen Exceptioners im Vorfeld Eintrittskarten für die Sendung besorgt und ihren Auftritt im großen Stil geplant, um eine maximale Reichweite zu erzielen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch was in unserer Welt ein Überschreiten sämtlicher Gesetze gegen die Weltentrennung bedeutet, ruft in der First World nicht die erhofften Reaktionen hervor: Das Publikum beginnt zu lachen und zu buhen, denn Geschichten über versteckte Zauberer unter ihnen – da haben wohl ein paar Kids zu oft the „The Worst Watch“ von Jill Murphy gelesen!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ja, die First World hat eben ihr ganz eigenes Narrativ, mit Magie umzugehen. Und was im Fernsehen geschieht, nimmt eben niemand so richtig ernst. Alles inszeniert, alles nur Show!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und was lernen wir daraus: Mr. Clark, die Apokalypse verschiebt sich um weitere 20 bis 40 Jahre. Mindestens. Es sieht also nicht so aus, als stünde die Second World kurz vor der Entdeckung. Denn zum Glück kann sich eben nicht jeder Freak ein Mikro nehmen und wird gehört. Und erst wenn sich das ändert, sind wir wirklich am Ende, Mr. Clark!  </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Spannend ist nun vor allem die Frage nach den rechtlichen Konsequenzen für die jungen Magier*innen. Während sie in der First World zunächst vom Sicherheitsdienst mitgenommen und erkennungsdienstlich behandelt wurden, droht ihnen die richtige Strafe erst nach ihrer Heimkehr in die Second World. Auf ein Weltentrennungsvergehen besonderer Schwere steht Bridgewater Prison. Und das für so einige Jahre.  </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es stellt sich aber auch die Frage nach den moralischen Konsequenzen. So waren die Kids offensichtlich inspiriert von Clarks Text, den sie &#8211; mit jugendlichem Überschwang &#8211; umgehend in die Tat umsetzen wollten. Das Ende vom Lied? Sie haben ihr Leben weggeworfen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Härter formuliert es Clement Nigellus von den Angry Witches and Wizards (AWAW) &#8211; angry wie eh und je: „Diese Kids hat Winston Clark jetzt auf dem Gewissen!“ </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und was bleibt am Ende? Das Fazit, dass uns die First World doch gar nicht sehen will! Selbst wenn man es ihnen unter die Nase reibt. </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/its-not-quite-that-simple-after-all-mr-clark/">It&#8217;s Not Quite That Simple After All, Mr. Clark! </a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Scientist Talks About “Harrington Massacre”</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/11/scientist-talks-about-harrington-massacre/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 1988 07:35:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>by Andrew Whitehall. 1980. Das Massaker von Harrington Hall. Jahrelang als Anschlag der Awakening-Bewegung vertuscht. Die Broughton Group wurde verhaftet und wieder laufen gelassen, es war von Experimenten die Rede. &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/scientist-talks-about-harrington-massacre/">Scientist Talks About “Harrington Massacre”</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-weight: 400;">by Andrew Whitehall.</span></em></p>
<p>1980. Das Massaker von Harrington Hall. Jahrelang als Anschlag der Awakening-Bewegung vertuscht. Die Broughton Group wurde verhaftet und wieder laufen gelassen, es war von Experimenten die Rede. Doch eine Frage bleibt: Was passierte 1980?</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Endlich ist es soweit. Endlich treffe ich die Frau im gepunkteten Kleid, die angeblich Antworten auf all die Fragen hat, die mir seit der Lektüre von Blottings neuestem Werk im Kopf herum schwirren</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eigentlich wollte ich die renommierte Wissenschaftlerin &#8211; der Daily Observer setzte hier vor kurzem das Wörtchen “früher” ein &#8211; schon zur Bingo Night im Pub von Harrington treffen. Leider hatte ich mich nicht rechtzeitig um den neuen Teleportationsmarker gekümmert, der irgendwo im Forest steht. Also setzte ich mich in den Bus, der alle paar Stunden nach Harrington unterwegs ist. Der Bus blieb allerdings an einer einsamen Tankstelle im Nirgendwo hängen und ich verpasste die Frau im gepunkteten Kleid.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch ich habe Glück. Am Samstag sei sie erneut im Pub, schreibt sie. Werde dort sogar auftreten. Es ist Open Mic Night. Dieses Mal komme ich rechtzeitig an. Ich sehe sie sogar noch auf der Bühne. Ein etwas fahriger, wirrer Auftritt. Sie redet über ihre wissenschaftliche Arbeit, Kristalle und darüber, es denen da oben mal so richtig zu zeigen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach ihrem Auftritt setzen wir uns an einen Tisch. Sie bestellt ein Guinness &#8211; man scheint sie hier zu kennen &#8211; und ich kann endlich meine Neugier stillen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ihr Name ist Sinéad O’Sullivan. Ihre Spezialität ist die Magische Forensik und die Forschung an Magiespeichern. 1980 befand sie sich zur Zeit des vermeintlichen Massakers in Harrington Hall.</span></p>
<p><strong>Daily Observer: Erzählen Sie mir einmal, wie haben Sie das Massaker in Harrington Hall erlebt? </strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Sinéad O’Sullivan:</strong> Massaker war es ja nun nicht. Also irgendwie schon. Das war ja dann nur der… Arbeitstitel, wenn man so will. Hm, das klingt auch nicht richtig, naja. Also jedenfalls war ich dort undercover in Harrington Hall in einer Experimentreihe vom Nightingale. Unter Balfour damals. Aber als Wissenschaftlerin, Wächter bin ich nie gewesen. Also jedenfalls wollten wir eigentlich zugreifen, das hat sich dann aber verzögert und dann kam diese Nummer mit der Magievergiftung… Und dann sind wir quasi auch schon verhaftet worden. Oder halt, das war ja dann 1985. Keine schöne Erfahrung jedenfalls.</span></p>
<p><strong>Welche Rolle haben Sie damals genau gespielt? </strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich sollte ein Auge auf die Experimente haben aus wissenschaftlicher Sicht, für unsere Gruppe. Und einschätzen, wieso weshalb warum. Sowas. Weil eigentlich stand ja was ganz anderes im Fokus als die Experimente, auch wenns aus wissenschaftlicher Sicht schon spannend war. Ich hab also die Experimente überwacht und als dann die Magievergiftung im Raum stand… Das haben dann andere entschieden. Gewollt hat das auf jeden Fall keiner. </span></p>
<p><strong>Gab es wirklich Überlebende? </strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gab es die? Auf dem Gedenkstein stehen sie alle. Aber jetzt, wo Sie es sagen, irgendwas klingelt da. Aber das kann ja eigentlich kaum sein.</span></p>
<p><strong>Wo glauben Sie, wären mögliche Überlebende jetzt? </strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Also ich an deren Stelle hätte so viele Kilometer wie möglich zwischen mich und Harrington Hall gebracht. Kann nicht gesund sein, sowas zu überleben. Sonst wüsste man ja, dass es Überlebende gibt.</span></p>
<p><strong>Würden Sie heute anders handeln als damals? </strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was ist das denn für eine Frage? Würde man das nicht immer? Diese Leute, die behaupten, dass sie alles noch einmal ganz genauso machen würden, die machen sich doch alle was vor. Natürlich würde ich anders handeln.</span></p>
<p><strong>Warum?</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Weil ich dann vielleicht mal eine Nacht durchschlafen könnte.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/scientist-talks-about-harrington-massacre/">Scientist Talks About “Harrington Massacre”</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Breaking News: Date Announced for Harrington Four Trial! </title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/10/breaking-news-date-announced-for-harrington-four-trial/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 1988 15:44:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der frühe Verhandlungstermin irritiert. Erste Reaktionen reichen von Schock über Wut hin bis zu Trauer. Ganz Magic Britain scheint inzwischen Teil des Falls zu sein. Stimmen aus der Politik äußern &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/10/breaking-news-date-announced-for-harrington-four-trial/">Breaking News: Date Announced for Harrington Four Trial! </a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der frühe Verhandlungstermin irritiert. Erste Reaktionen reichen von Schock über Wut hin bis zu Trauer. Ganz Magic Britain scheint inzwischen Teil des Falls zu sein. Stimmen aus der Politik äußern sich.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie soeben bekannt gegeben wurde, kommt Bewegung in den Fall des Harrington Babys. Die Verhandlung ist überraschend früh auf Januar 1989 terminiert worden. Das bedeutet, dass das ungeborene Kind einer der Harrington Four allem Anschein nach zwangsabgetrieben werden muss.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Erste Reaktionen reichen von Schock über Wut hin bis zu Trauer. Der Fall schlägt mittlerweile so hohe Wellen, dass sich sogar Premier Bail dazu genötigt sieht, vor die Presse zu treten. “Ich mische mich nicht in die Belange der Justiz ein. Ja, es stimmt, dass das System überlastet ist und es oft eine Weile dauern kann, einen Termin für eine Verhandlung anzusetzen. In diesem Fall geht es offenbar nun doch schneller. Das ist doch eigentlich ein Grund zur Freude, denn es bedeutet auch, dass unsere Gerichte alles tun, was sie können, um Verbrecher schnell ihren gerechten Strafen zuzuführen.” Die Aussage erntet spontane Buhrufe der Umstehenden, sodass Bail unter Personenschutz zurück in den Regierungssitz gebracht werden muss. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Tristania Lancaster, die sich auf die Seite der Schwangeren gestellt hat, zeigt sich fassungslos: “Ich bin selbst Mutter. Mein Kind ist das Beste, was mir je passiert ist. Wenn ich daran denke, dass diese Frau nun ihr Kind verlieren wird, nur weil wir einem veralteten Gesetzestext nachhängen, wird mir ganz schlecht. Das muss sich ändern, dafür werde ich kämpfen!&#8220; Ihre Partei, die Freedom Front, rief zu spontanen Protesten in verschiedenen Ortschaften auf, denen Dutzende Magier*innen folgten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein Justizexperte gibt dem Daily Observer unterdessen eine brisante Einschätzung. So sei vieles an dem Fall sehr ungewöhnlich: “Da muss jemand einen Eilantrag gestellt haben, der durchgewunken wurde, sonst würde es nicht zu dieser Vorzugsbehandlung kommen. Ich habe den Eindruck, dass es hier um viel mehr geht als nur ein Baby. Das wirkt auf mich so, als hätte hier jemand seinen Einfluss geltend gemacht. Wir bewegen uns hier in ganz großen Dimensionen. Sowas passiert meistens nur, wenn es um internationale Verwicklungen geht, ich sage mal vorsichtig Richtung Osten, ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen.”</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das wirft ein ganz neues Licht auf die Harrington Four und erneut die Frage auf, was denn überhaupt der Straftatbestand der Vier ist. Dazu schweigen sich Gericht und Broughton Academy, wo die Angeklagten als Wächteranwärter*innen tätig sind, aber bislang eisern aus. So ist nicht bekannt, ob die Vier dort eventuell einem Auftrag nach Kanonischem Recht nachgegangen sind. Fakt ist: Sie sind letztlich wohl nur ein Rädchen im großen internationalen Getriebe. Und das Harrington Baby droht dabei zermalmt zu werden. </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/10/breaking-news-date-announced-for-harrington-four-trial/">Breaking News: Date Announced for Harrington Four Trial! </a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>The End of Magic Society!</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/10/the-end-of-magic-society/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 1988 14:53:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zehn Jahre hat er sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, mit einem Knall kehrt er zurück. Auf einer Pressekonferenz stellte Winston Clark, Erbe des Clark-Modeimperiums und Politiker, sein Manifest vor, an &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/10/the-end-of-magic-society/">The End of Magic Society!</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Zehn Jahre hat er sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, mit einem Knall kehrt er zurück. Auf einer Pressekonferenz stellte Winston Clark, Erbe des Clark-Modeimperiums und Politiker, sein Manifest vor, an dem er in seiner Abwesenheit gearbeitet hatte. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein Manifest mit dem Potenzial, unsere Gesellschaft in ihren Grundfesten zu erschüttern. Oder sogar zu zerstören.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber bevor wir uns mit dem Werk befassen, müssen wir den Verfasser einordnen. Wer ist Winston Clark?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Clark erbte gemeinsam mit seinem Bruder das Kleidungsimperium der Familie. Ein Geschäftsmodell, das dank der Übernahme von nichtmagischen Produktionsmethoden florierte. Während sein Bruder Frederic die Geschäfte führt, beschäftigte sich Winston seit den sechziger Jahren zunehmend mit Politik. Er gründete die Partei Social-Liberal Progressive Movement, auch als Futurists bekannt. Sie näherte sich als erste Partei überhaupt den Exceptionern an, hatte aber auch einen klar wirtschaftlich-kapitalistischen Schwerpunkt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Clarks waren 1978 Ziel des Merseyside-Anschlags, viele Mitglieder der Familie kamen ums Leben. Darunter Winstons Sohn Hugo. Daraufhin zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ziemlich schnell machten Gerüchte die Runde, er würde an einem Manifest arbeiten. Mit einem derart explosiven Werk hatte allerdings niemand gerechnet. Auch nicht die Journalisten, die der Einladung zur Pressekonferenz gefolgt waren. Clarks Auftritt war zwar angekündigt. Nicht aber sein 60-seitiges Essay. Er habe sich intensiv mit den dargestellten Themen beschäftigt, verkündete der ehemalige Politiker zum Einstieg. Der Inhalt sei nicht leichtfertig verfasst und sehr bedeutsam. “Es geht nicht darum, unsere Welt zu sprengen. Auch wenn ich weiß, dass sie mir das vorwerfen werden”, so seine Worte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es fällt uns als Redaktion nicht leicht, das zu glauben. Gemeinsam haben wir die Nacht in den Redaktionsräumen am Konferenztisch verbracht und uns durch das Essay gearbeitet. Immer wieder von den eng beschriebenen Seiten aufgeschaut und uns in die fassungslosen Gesichter geblickt. Ein Gedanke, der in uns allen schnell Raum einnahm: Wow. Jemand mit Einfluss spricht so etwas aus. Wo wird das hinführen?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Versuch einer Einordnung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im ersten Teil unternimmt er einen philosophischen Exkurs, der seine Beweggründe in einen größeren Kontext einordnen soll. Es ist ganz nett zu lesen, trotzdem klingt Clark wie ein besorgter alter Mann, der etwas hinterlassen möchte.</span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="font-weight: 400;">“Die Systemischen Magietheoretiker sagen übrigens, Gott sei eigentlich nur die Personifizierung eines kollektiven Willens. Ich würde gerne mal mit einem systemischen Theoretiker einen guten Whisky trinken und dazu fragen: </span><i><span style="font-weight: 400;">Warum zur Hölle sollte all das Ausdruck unseres kollektiven Willens sein?”</span></i><i><span style="font-weight: 400;"><br />
</span></i><em><span style="font-weight: 400;">Winston Clark, “panta rhei. Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“ </span></em></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Interessanterweise rekurriert er dabei &#8211; und das wiederholt sich im gesamten Manifest &#8211;  auf Susanne Higgs Text “Magic Awakening” aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Ausgerechnet das Werk, das zur Grundlage der Awakening-Bewegung wurde, die mehr als ein Jahrhundert später so großes Leid für Clark verursacht hat.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im zweiten Teil folgt eine Analyse der magischen Gesellschaft. Clark hält uns allen den Spiegel vor &#8211; aus einer ganz klassischen Futurists-Perspektive. Er spricht von einer “Welt im Zerfall”, einem Experiment, “dessen Zeitfenster aufgebraucht ist”.</span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="font-weight: 400;">“Unser System war und ist &#8211; zu unserer Schande &#8211; immer noch nicht auf das Wachstum der letzten 100 Jahre ausgelegt. Durch den Zustrom von Außen schlägt uns auch immer wieder die gewaltige Kraft und das gewaltige Tempo der 1st entgegen. Natürlich lähmt uns das. Es ist eine Lähmung in panischer Angst.”</span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="font-weight: 400;">Winston Clark, “panta rhei. Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“ </span></em></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es ist eine Abrechnung mit der gesamten magischen Gesellschaft, die er als abgehängt, arrogant und dabei der First World hoffnungslos unterlegen beschreibt. Dabei seien wir auf sie angewiesen:</span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="font-weight: 400;">“Wir können jetzt schon nicht mehr ohne Weltengänger leben, Gas, Wasser, Müllabfuhr, Grundsteuer &#8211; wir sind nicht losgelöst. Wir waren es nie. Wir sind EINE Welt. Vielleicht hilft es uns gegen die Angst, zu begreifen: Dass wir zusammengehören und uns gegenseitig brauchen. Ich beschließe heute keine Angst mehr zu haben. Denn es geht darum, dass wir als Menschheit überdauern, nicht als Magier*innen. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Das muss jetzt unser Hauptaugenmerk werden: Die Frage nach der Zukunft. Nach einem neuen Konsens.”</span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="font-weight: 400;">Winston Clark, “panta rhei. Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“ </span></em></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese Vorwürfe und vermeintliche Erkenntnisse sind nicht neu, er drückt sie nur eloquent und radikal aus und verbindet sie mit der zunehmenden Technologisierung der First World, die er als Gefahr für die Weltentrennung skizziert.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Schlussfolgerung, die er allerdings daraus zieht, ist an Brisanz kaum zu überbieten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der dritte und letzte Teil ist der, der wirklich überrascht. Hier positioniert sich Winston Clark auf eine Art und Weise, die niemand erwartet hätte.</span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="font-weight: 400;">“[&#8230;] wenn wir aber ehrlich mit uns selbst sind, als magische Gesellschaft, als sogenannte Wächter der Magie &#8211; dann können wir der First Word sehr wohl etwas anbieten. Wir können ihr nämlich die Magie anbieten. Wir können aufhören, sie im Glauben an eine besondere Verantwortung zu verstecken. Wir können Magie für alle möglich machen.”</span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="font-weight: 400;">Winston Clark, “panta rhei. Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“ </span></em></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Magie für alle. Als ob das einfach so möglich wäre. Gerüchte dazu gibt es immer mal wieder. In der Regel stammen sie aus Osteuropa, immer sind sie äußerst brutal. Grenzüberschreitende Erfahrungen, Nahtoderlebnisse werden angeblich benutzt, um die Magie zum Vorschein zu bringen. Eingebuddelt in einen Sarg, mit einem Strohhalm zum atmen. Das sind die Geschichten, die zum Thema “Magie erwecken” kursieren. Clark nimmt sie ohne weiteren Kommentar als gegeben hin. Seine These: Wir täten dies schließlich auch.</span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="font-weight: 400;">“Ich bin fest überzeugt: Magie ist keine Gabe. Magie ist nicht genetisch. Magie ist kein Wunder. Magie hält diese Welt zusammen und Magie ist in allen von uns. Wir holen sie nur nicht aus allen heraus. Fast alle der Gründer- und Konsensfamilien sind erweckte Magier*innen. Erweckt in der Annahme magisch zu sein, weil es Generationen vor ihnen auch waren. Wir erwecken also lieber die, denen wir vertrauen und mit denen wir uns ein Magic Britain vorstellen können. Wir geben den unsrigen die Magie. Und ich frage mich: Warum nicht allen?”</span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="font-weight: 400;">Winston Clark, “panta rhei. Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“ </span></em></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es ist kaum zu glauben. Zum ersten Mal spricht jemand so etwas laut aus und rüttelt damit an den Grundfesten der magischen Gesellschaft. Wird das einen Paradigmenwechsel zur Folge haben? </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Einige Passagen seines Machwerks bewegen sich am Rande des Tatbestands der Volksverhetzung:</span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="font-weight: 400;">“Wie das so ist mit uns Menschen, wenn wir vor etwas großem Angst haben, beschäftigen wir uns nur noch mit der Vermeidung, anstatt einmal durch die Angst hindurch zu schauen. Wir haben keine Pläne. Wenn morgen eine Gruppe Magier*innen beschließt, sich eigenmächtig der Welt zu offenbaren &#8211; dann stehen wir da, ohne Plan. Was gibt uns aber die Sicherheit, dass all das hier nicht tatsächlich morgen schon vorbei ist &#8211; oder übermorgen? In einem Monat? In 20 Jahren oder 2020?”</span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em><span style="font-weight: 400;">Winston Clark, “panta rhei. Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“ </span></em></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das kann man als Aufruf auffassen, loszugehen und die magische Welt vor vollendete Tatsachen zu stellen. Ein erschreckend realer Gedanke. Clark lässt es so einfach und logisch erscheinen, ein Jahrhunderte geltendes Paradigma wie eine veraltete, starre Idee wirken zu lassen, die jede*r einfach nach Belieben wegwerfen könnte. Was macht es mit Magic Britain, wenn jede*r denkt, er hätte das Recht und vielleicht sogar die Pflicht, selbst zu entscheiden?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Clarks Manifest ist ein erschütterndes Werk. Erschütternd, weil er ohne mit der Wimper zu zucken unser Grundverständnis von Gesellschaft für tot erklärt. Erschütternd aufgrund der düsteren Zukunftsvision in Bezug auf die First World. Und das ist vielleicht das Erschreckendste an seinen Gedanken, weil das tatsächlich real sein könnte. Wenn er damit Recht hat: Wie viel Zeit haben wir? Nehmen wir seine Warnung ernst &#8211; und wenn ja, was tun wir? Folgen wir seinen Gedanken und verändern alles, woran wir glauben? Ist das überhaupt möglich?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Antworten liefert Winston Clark mit seinem Manifest auf jeden Fall nicht. Nur Fragen über Fragen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/10/the-end-of-magic-society/">The End of Magic Society!</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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