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	<title>Allgemein Archive - Daily Observer</title>
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	<title>Allgemein Archive - Daily Observer</title>
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		<title>The End Justifies the Means</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 1988 18:12:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weltentrennung auf einem Planeten &#8211; wie real ist das? Und schlägt Moral Verantwortung? Hemmingway-Mercer von The Futurists legt den Finger in die Wunde, doch gibt es eine Lösung? Magic Britain &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/the-end-justifies-the-means/">The End Justifies the Means</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Weltentrennung auf einem Planeten &#8211; wie real ist das? Und schlägt Moral Verantwortung? Hemmingway-Mercer von The Futurists legt den Finger in die Wunde, doch gibt es eine Lösung?</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Magic Britain hält den Atem an. Niemand traut sich mehr, schlafen zu gehen, so schnell überschlagen sich die Ereignisse. Kaum hat William H.T. Connery Winston Clarks Werk</span><i><span style="font-weight: 400;"> The End of Magic Society! </span></i><span style="font-weight: 400;">versucht einzuordnen, tritt Theobald Hemmingway-Mercer, Spitzenkandidat der Partei, dessen Gründer Clark war, ins Rampenlicht. Nachdem es seit den Wahlen vor zwei Jahren eher ruhig um ihn war, fordert er nun vor der Kamera: Wir müssen reden! </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Niemand ist überrascht, dass er sich als Mitglied der Partei </span><i><span style="font-weight: 400;">The Futurists </span></i><span style="font-weight: 400;">äußert, doch dass er in seinem Statement einige Punkte Clarks aufgreift und noch einmal an Sprengkraft nachlegt, war dann doch unerwartet. So sagte er in seiner kurzen Rede:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“[&#8230;] Clark hat es auf den Punkt gebracht, indem er schreibt: “Wir sind EINE Welt. Vielleicht hilft es uns gegen die Angst zu begreifen: Dass wir zusammengehören und uns gegenseitig brauchen.” Und ich sage, vielleicht ist es an uns, das aufzuhalten, was in der First World zum Scheitern verurteilt ist – der Umweltschutz. Seien wir doch ehrlich. Niemand von uns glaubt daran, dass solch wichtige Themen wie der Artenschutz die angemessene Bedeutung in nationaler oder gar internationaler Umweltpolitik erhalten. Und falls doch, dann ist deren Verwaltungsapparat so träge, dass wir in 50 Jahren eher schlechter als besser dastehen werden. Wir verlieren also wertvolle Zeit und möglicherweise sind dann Kipppunkte gefallen, die wir nicht mehr retten können. Wir sind zwar eine Welt, aber wir in der Second World sind die, die über Magie verfügen. Möglicherweise ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, Verantwortung zu übernehmen und sie zu nutzen, um diese eine, gemeinsame Welt zu retten!”</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Clark sagt selbst: “Das muss jetzt unser Hauptaugenmerk werden: Die Frage nach der Zukunft. Nach einem neuen Konsens.” Das unterschreibe ich sofort. Die Zukunft unseres Planeten liegt einzig und allein in unseren Händen. Wir müssen aufhören, brav in unserem Versteck zu sitzen, nur weil hunderte Jahre zuvor – unter ganz anderen Bedingungen als heute – ein paar Magier*innen beschlossen haben, dass wir uns verstecken sollen. Wie kann man aber eine Welt trennen, in der wir alle die gleiche Luft atmen und das gleiche Wasser trinken? Und die Dinge verändern sich. Warum sollten also ausgerechnet wir mit dem Mehr an Möglichkeiten an etwas festhalten, das verhindert, dass wir unsere Existenz retten? Laut Clark werden wir den Fall der Weltentrennung nicht verhindern können. Dann lasst uns doch jetzt bestimmen, wann der richtige Zeitpunkt ist. Das schulden wir unseren Kindern und Enkelkindern. Im Grunde haben wir doch nur zwei Optionen: Entweder wir halten uns brav an die Geheimhaltung, lassen den Planeten zugrunde gehen und unsere Nachfahren sterben oder aber wir verstehen, dass es unsere Pflicht ist, alles zu tun, was nötig ist, um diesen Planeten wohnbar zu halten und für alle – Menschen, Pflanzen, Tieren – zu retten. Mit welcher Option fühlen wir uns nachfolgenden Generationen weniger schuldig? Sind wir nicht an dem Punkt, dass der Zweck die Mittel heiligt?[&#8230;]”</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Damit legt Hemmingway-Mercer kräftig den Finger in die Wunde. Ist es wirklich unsere Pflicht, uns einzumischen? Oder erheben wir uns aus einem vorgeschobenen Grund über andere? Und welche Konsequenzen zieht die Einmischung nach sich? Bringen wir vielleicht die Welt dann endgültig aus ihrem Gleichgewicht? Denn jede noch so kleine Einmischung ist ein Eingriff in die Natur, dessen Ausmaß wir nicht erahnen können. Genauso wenig wie wir wissen, welche Folgen das Aussterben einer Art für das gesamte Ökosystem hat.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Fehlt es uns also an Mut, eingreifen? Oder auf Vertrauen abzuwarten? Und dann stellt sich noch die Frage: Inwiefern nehmen wir uns die Kontrolle über die Welt, weil wir mehr Macht haben? </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Fragen, die uns Theobald Hemmingway-Mercer nicht beantwortet hat. Die wir aber stellen müssen, denn egal wie wir uns entscheiden – die Zeit läuft uns davon.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/the-end-justifies-the-means/">The End Justifies the Means</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Lá fhéile Pádraig sona dhaoibh!</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/03/17/la-fheile-padraig-sona-dhaoibh/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 1988 07:18:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute, am 17. März, wird traditionell der St. Patrick’s Day begangen &#8211; auch in Magic Britain. Der St. Patrick&#8217;s Day erinnert an den Heiligen Patrick, den Schutzpatron Irlands, und zelebriert &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Heute, am 17. März, wird traditionell der St. Patrick’s Day begangen &#8211; auch in Magic Britain. Der St. Patrick&#8217;s Day erinnert an den Heiligen Patrick, den Schutzpatron Irlands, und zelebriert heute vor allem das Erbe und die Kultur der Ir*innen im Allgemeinen. Das Fest wird mit zahlreichen Aktivitäten im ganzen Land begangen, dazu zählen Umzüge und Feste, Céilithe &#8211; traditionelle irische Tanzveranstaltungen &#8211; und das Tragen von grüner Kleidung oder Kleeblättern (= shamrocks). Auch nehmen es die meisten Menschen mit den Fastenzeitbeschränkungen heute nicht so genau, d.h. der Alkohol fließt vielerorts in Strömen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In den vergangenen Jahren kam es vor allem auf der Irischen Insel regelmäßig zu kriminellen Vorfällen wie Randalen und Auseinandersetzungen zwischen republikanischen Kräften, die besonders in Irland traditionell stark vertreten sind und sich sowohl gegen konventionelle Magie als auch gegen die Gemeinschaft der britisch-irischen Gesellschaft stellen und Menschen mit loyalistischem, pro-britischen Hintergrund. Die Sicherheitskräfte wurden daher in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, wie die Regierung mitteilte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Premier Imogen Bail rief zu einem friedlichen Fest auf: “Das Gros der Menschen in Irland ist loyal. Dazu zählen neben den Gründerfamilien auch die allermeisten Exceptioner. Es ist nur ein kleiner Teil, der sich dem Magiekanon verweigert und nicht hinter dem Britischen Weg und damit hinter den Grundfesten unserer magischen Gesellschaft steht. Die Menschen aus Irland sind nicht unsere Feinde! Deshalb sollen alle Menschen heute St. Patrick’s Day feiern dürfen. Aber die wenigen Individuen, die diesen Tag ausnutzen, um in seinem Schatten ihrer kriminellen Energie freien Lauf zu lassen, an die richte ich folgende Warnung: Wir werden das nicht dulden! Wir werden mit aller Härte des Gesetzes dagegen vorgehen, das verspreche ich! Alle anderen wünsche ich eine schöne Feier! Lá fhéile Pádraig sona dhaoibh!”</span></p>
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		<title>Von einer, die auszog, das Fürchten zu lehren</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1987/06/21/von-einer-die-auszog-das-fuerchten-zu-lehren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 1987 09:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Local News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Harrington District 1 &#8211; by Yemaya Madeleine Valmere  An einem sonnigen Nachmitttag im März lud mich Fianna Akrutat, Wächteranwärterin im zweiten Ausbildungsjahr und eine der Held*innen Britanniens zu sich zum &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1987/06/21/von-einer-die-auszog-das-fuerchten-zu-lehren/">Von einer, die auszog, das Fürchten zu lehren</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Harrington District 1 &#8211; by Yemaya Madeleine Valmere </strong></p>
<p>An einem sonnigen Nachmitttag im März lud mich Fianna Akrutat, Wächteranwärterin im zweiten Ausbildungsjahr und eine der <em>Held*innen Britanniens</em> zu sich zum Tee ein. In einem sehr persönlichen Gespräch redeten wir über ihre Ausgrenzungserfahrung als Mitglied der Familie Akrutat. Mrs Akrutat ist eine Grenzgängerin. Mit ihrer Entscheidung sich durch die Ausbildung als Wächterin in den Dienst des Staates zu stellen, trifft sie auf Unverständnis innerhalb der Familie. Zudem erfährt sie eine prinzipielle Skepsis &#8211; eben weil sie eine Akrutat ist. Der Name ist ein Stigma. Ein Stigma, das schon Kinder ausgrenzt und einen Teufelskreis in Gang setzt, der nur schwer zu durchbrechen ist.</p>



<p>Scharfe Polemik, gemischt mit einem vorwahlabendlichen Populismus in der britischen Politik bringt alte Vorurteile über die Familie Akrutat wieder zutage. Die Mitglieder der Familie leiden nicht nur unter einer Lebenswirklichkeit, die Armut befördert, sondern auch unter Vorurteilen und antiziganistischen Ressentiments. Die Familie befindet sich bereits in einer erhöhten Eskalationsstufe der Diskriminierung: der Deportation. Und diese trifft reale Menschen – nicht eine anonyme Gruppe.</p>



<p><em>Mrs Akrutat, Sie haben mir im Vorfeld des Interviews erzählt, Sie säßen „zwischen den Stühlen“. Können Sie das erklären?</em></p>



<p>Ich grenze mich durch meine Öffnung hin zur britisch-magischen Gesellschaft von meiner Familie ab. Dabei ist Familie für eine Akrutat sehr wichtig. Sie bedeutet alles. Aber meine Entscheidung trennt mich von der Familie. Lange Zeit war da ein Bruch zwischen uns. Erst in den letzten Jahren konnten wir uns wieder annähern.<br />In der Academy indes wurde ich darauf hingewiesen, dass die Schulbücher abgezählt sind. Schulbücher! Das ist die alltägliche Skepsis, der ich mit dem Nachnamen „Akrutat“ ausgesetzt bin.<br />Selbst dieses Interview ist für mich riskant. Wird es mich von meiner Familie trennen? Wird es mich ins Gefängnis bringen, wenn ich unangenehme Wahrheiten aussprechen? Obwohl ich bereits mehrfach meine Treue zur Verfassung bewiesen habe, rechne ich mit einer Verhaftung aus einem vorgeschobenen Grund.</p>



<p><em>Mrs Akrutat, nun könnte man behaupten: Die Familie Akrutat sei selbst schuld. Sie leben als eingeschworene Gesellschaft, zu der nur Initiierte einen Zugang haben. Ihre prophetischen Fähigkeiten beunruhigen. Sie haben sich selbst ausgegrenzt.</em></p>



<p>Wir sind eine komplexe, eigene Kultur, ja. Unsere Traditionen sind etwas, das die Mitglieder der Familie kennen und worauf sie sich verlassen können. Aber wir sollten uns nicht verstecken. Das ist wahrlich ein Preis, den wir zahlen müssten: die Familie müsste sich öffnen. Wahrscheinlich Geheimnisse aufgeben. Unsere Kinder an magische Schulen schicken. Davor haben viele meiner Verwandten Angst. Erfahren sie doch tagtäglich, dass sie unerwünscht sind. Beschuldigt und verachtet werden. Die britisch-magische Gesellschaft erleben sie vielfach nicht als sicheren Hafen. Die Ängste davor übertragen sie auf ihre Kinder. Auf beiden Seiten herrscht Angst. Angst vor dem Unbekannten.<br />Ich habe den Schritt gewagt, meine Tochter an einer magischen Schule anzumelden. Ich möchte nicht, dass sie die alten Vorurteile übernimmt, sondern lernt Vertrauen in Magier*innen außerhalb der Familie zu setzen. In den Ferien bringe ich ihr unser altes Wissen nah. Ich möchte, dass sie später einmal eine Wahl hat. Vielleicht kann ich so in meiner Familie und der Gesellschaft ein Umdenken anstoßen.</p>



<p><em>Gehört ein bisschen „Andersartigkeit“ nicht zum Geschäft der Akrutats?</em></p>



<p>Kaum einer von uns durfte eine etablierte Schule besuchen &#8211; wir lernen von unseren Müttern und Ahnen. Wir lernen Kindern auf die Welt zu helfen. Tiere zu versorgen. Vielfältige handwerkliche Fähigkeiten. Ackerbau. Natürlich ist das kein anerkannter Abschluss, der uns auf dem Arbeitsmarkt eine Position verschaffen könnte. Auch das ist eine Wahrheit. Eine Anstellung zu halten ist ungleich schwerer. Meistens ist es ohnehin nur Tagelöhner-Handwerk. Wird etwas vermisst, fällt der Verdacht gleich auf den Akrutat vor Ort. Also musste die Familie sich schon immer nach alternativen Möglichkeiten des Broterwerbs umsehen. Das mag vor 50 Jahren noch gut funktioniert haben, heute aber nicht mehr. Es gibt so viele Namen für uns und kaum einer davon ist schmeichelhaft: <em>Tinker, Gypsy, Pikeys, Zigeuner</em> … sie spielen alle auf unsere Tätigkeiten in der Vergangenheit an. <em>Tinker</em> zum Beispiel kommt von <em>flicken</em>, Dinge reparieren. Ja, unser Geschäft ist anderes. Notgedrungen anders.</p>



<p><em>Es ist doch nachweislich so, dass immer wieder Mitglieder der Familie in illegale „Geschäfte“ verwickelt sind. Ihre Deportation war eine selbsterfüllende Prophezeiung.</em></p>



<p>Auch das stimmt. Es ist eine „sich selbst erfüllenden Prophezeiung“ &#8211; wie ironisch, wenn es um die Familie Akrutat geht. Die Gesellschaft lehnt uns ab. Verurteilt uns &#8211; <em>warum sollen wir dann nicht auch so handeln</em>? So denken besonders junge Menschen, welche die Konsequenzen ihres Handelns noch nicht ausreichend einschätzen können. Oder die ihren Platz in der Welt noch suchen. Zudem sind die beruflichen Aussichten für Mitglieder meiner Familie &#8211; trotz unseren vielfältigen Begabungen – wie gesagt sehr eingeschränkt. Ein etwas zwielichtiges Jobangebot, das dir endlich etwas mehr als ein paar Pennies einbringt – das ist sehr verlockend.</p>



<p><em>Waren es solche Geschäfte, die den Staat dazu veranlasst hat, diverse Mitglieder der Familie, inklusive dem Oberhaupt „Granny“, zu verhaften?</em></p>



<p>Ich denke, die Verhaftungen waren hauptsächlich politisch motiviert. Der <em>Daily</em> <em>Observer</em> veröffentlichte noch am Tag zuvor einen Artikel über eine Schmugglerin. Natürlich eine Akrutat. Liebestränke. Was für ein Klischee. Wir sind ein guter Sündenbock &#8211; und ein solcher wurde gebraucht, um sich Wählerstimmen zu sichern. Kaum einer verteidigt uns. Welche*r Magier*in gibt schon zu, dass er*sie sich einmal im Monat die Karten legen lässt? Dass er*sie versucht hat, Kontakt mit Toten herzustellen? Nein, das ist etwas, was man tut, wenn man verzweifelt ist. Oder draufgängerisch. Unsere Dienste nehmen nur Wenige stolz an. Stets schwingt etwas Anrüchiges mit. Und dieses Gefühl wird auf die Familie Akrutat übertragen.<br />Und dann sind da die „neuen Mystiker*innen<em>“</em>. Diese sind höchst gefährlich. Dass die Familie Akrutat eine lange Tradition pflegt, die eben genau diese unkontrollierbaren Experimente kontrollierbar machen kann, wird außer Acht gelassen. Da werden zwei völlig unterschiedliche Dinge in einen Kessel geworfen. Mystik war immer unser Geschäft. Das Einzige, das man uns zugetraut hat und, Mann, wir sind gut darin.</p>



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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p><em>Warum trifft Sie die Ablehnung der Gesellschaft, abgesehen von den derzeitigen Inhaftierungen?</em></p>



<p>Weil sie nur in wenigen Fällen gerechtfertigt ist! Wir sind nicht komplett unschuldig oder ohne eigene Probleme &#8211; die haben wir definitiv! Aber diese Grundhaltung von Misstrauen hat uns vielfach überhaupt erst in diese Situation gebracht.<br />Dass wir Mädchen haben, die in ihrem Wagen für ein paar Shilling alles tun, was du dir wünscht, stimmt übrigens auch nicht. Wir leben nach einem strengen moralischen Kodex. Zum Beispiel wird unser Name bei Hochzeiten in weiblicher Linie weitergeben. Die Ehe ist uns heilig: Wir leben monogam. Die Familie geht über alles. Kinder sind uns wichtig und werden von der ganzen Familie liebevoll-führsorglich aufgezogen.</p>
</div>
</div>



<p><em>Gestatten Sie die Frage: Wo stand Ihre Familie in den dunkeln Jahren? Über ihr Leben ist so wenig bekannt, dass diese Position bestimmt einige Leser*innen interessiert.</em></p>



<p>Viele von uns waren im Widerstand. Auch mein Mann. Er war Nichtmagier und es war nicht sein Kampf, aber er hat sich für eine Welt ohne Verfolgung, in der alle Menschen frei und ohne Angst leben können, eingesetzt. Dabei hat er sein Leben verloren. Wir sind treu. Bis über den Tod hinaus. Seitdem ziehe ich unsere Tochter alleine groß.<br />Durch unsere Warenwege und Verbindungen haben wir dem Widerstand geholfen. Wir konnten Magier*innen, für die es zu gefährlich wurde, von der Awakening-Bewegung unentdeckt außer Landes bringen. Darum habe ich mich auch entschieden Wächter*in zu werden. Ich wollte an unser Wirken von damals anknüpfen und das moralisch Richtige tun. Und den Opfern aus unseren Reihen Tribut zollen.</p>



<p><em>Warum sollte sich, Ihrer Meinung nach, Magier*innen die Mühe machen, sich mit der Familie Akrutat auseinanderzusetzten? Sind die anderen Akrutats wichtig für England?</em></p>



<p>Welchen Wert hat ein Menschenleben? Wir leben und wir können zaubern. Moralisch finde ich es fragwürdig, einem Leben einen Wert zuzuschreiben. Das haben Andere getan und es ist fürchterlich nach hinten losgegangen. Bei der aktuellen Situation wird oft vergessen, dass auch wir Verwandte durch die Awakening-Bewegung verloren haben und diese schreckliche Erfahrung mit der Bevölkerung von Magic Britain teilen.  <br />Davon abgesehen hat, neben dem <em>Wahrsagen</em>, auch das <em>Heilen</em> in meiner Familie eine große Tradition. Wie gesagt werden Kinder bei uns groß geschrieben. Das bringt uns viel Wissen über Schwangerschaft und Geburt. Diese können wir unterstützen und begleiten. Wenn ein*e Magier*in nicht ins Krankenhaus kann oder möchte, können wir helfen. Wir haben gelernt mit der <em>Natur</em> im Einklang zu leben und auf uns selbst gestellt zu überleben. Das ist eine wichtige Perspektive auf das Land und die magischen Ressourcen. <em>Wahrsagen, Heilen, Natur:</em> das könnten wir beitragen- wenn man uns denn ließe. Und wenn wir keine Angst davor haben müssten, dass unser Wissen uns genommen wird. Das Andere es als ihre eigenen Erkenntnisse ausgeben. Wenn man uns das auch nimmt, dann nimmt man uns unsere Lebensessenz.</p>



<p><em>Was würden Sie sich für die Zukunft wünschen? Von Ihrer Familie und von Magic Britain?</em></p>



<p>Ich wünsche mir Öffnung. Auf beiden Seiten, die Möglichkeit auf einen neuen unvoreingenommen Start. Wenn wir, und damit meine ich die Familie, wollen, dass die britisch-magische Gesellschaft uns anerkennt, dann müssen wir uns öffnen. Gegen das Versprechen, uns zuzuhören. Uns eine Chance zu geben &#8211; auch wenn es Zweifel gibt. So wie ich hier an der <em>Broughton Academy</em> eine Chance erfahren durfte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1987/06/21/von-einer-die-auszog-das-fuerchten-zu-lehren/">Von einer, die auszog, das Fürchten zu lehren</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;I Do Think the State Is Wrong About This&#8220;</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1987/05/05/i-do-think-the-state-is-wrong-about-this/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 1987 18:29:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Local News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Broughton Academy Deputy Headmaster Liam Spencer talks about dispute with State  Harrington District 1 &#8211; by Edith Bloom Mit Professor Liam Spencer steht uns heute nicht nur der stellvertretende Schulleiter &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1987/05/05/i-do-think-the-state-is-wrong-about-this/">&#8222;I Do Think the State Is Wrong About This&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4><strong>Broughton Academy Deputy Headmaster Liam Spencer talks about dispute with State </strong></h4>
<p><b>Harrington District 1 &#8211; by Edith Bloom</b></p>
<p>Mit Professor Liam Spencer steht uns heute nicht nur der stellvertretende Schulleiter der Broughton Akademie Rede und Antwort, sondern auch einer der Überlebenden der Geschehnisse rund um die Soldan-Lancaster-Verhandlung. Spencer ist heute maßgeblich für die Neukonzeption des Unterrichtsbetriebs an der Academy verantwortlich.</p>



<p><span id="more-754"></span></p>



<div class="wp-block-image">
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</div>



<p>The Daily Observer (Harrington Site): <em>Mr Spencer, wie haben Sie persönlich die knapp 14 Monate seit den </em><em>schrecklichen Ereignissen rund um die Soldan-Lancaster-Verhandlung wahrgenommen? Kann das Leben einfach so weitergehen?</em></p>



<p>Das Leben muss weitergehen. Das ist der Lauf der Dinge. Und genau da sehe ich auch meine Verantwortung. Gegenüber den Lebenden. Den Überlebenden und auch dem neuen Jahrgang an der BAC. Wir müssen zusammen in die Zukunft blicken und an dem wachsen, was wir gemeinsam durchgestanden haben. Was wir ja auch tun.<br />Mir selbst hilft es sehr, mich voll und ganz in die neue Aufgabe zu stürzen. Ich bin einfach kein Mensch, der in der Vergangenheit lebt. Wozu auch? Was passiert ist, ist passiert. Keiner kann es rückgängig machen. Einfluss habe ich immer nur auf die Zukunft. Deswegen setze ich mir neue Ziele und bin diszipliniert genug, diese Ziele nie aus den Augen zu verlieren.</p>



<p>Mein derzeitiges Ziel lautet dabei: Die aktuellen Jahrgänge zu perfekt ausgebildeten Wächter*innen und charakterlich gefestigten Persönlichkeiten heran zu bilden. Ich bin verdammt zuversichtlich, dass uns das auch gelingt.<br />Neben der Arbeit helfen mir außerdem viel Zeit in der Natur und Sport. Ich gehe joggen, liebe Rugby, Boxen und die Prides.</p>





<p>DO: <em>Wie muss man sich den Alltag an der Schule im letzten Ausnahmejahr vorstellen? Hat es denn überhaupt Unterricht gegeben?</em></p>



<p>Ich persönlich habe die ersten Wochen nach dem Anschlag im Krankenhaus verbracht.<br />In dieser Zeit ist das Gros der Unterrichte natürlich ausgefallen. Aber die Chance zum Durchatmen war absolut notwendig. Alle an der Academy standen unter Schock. Viele der Anwärter*innen haben Freund*innen verloren, Vorbilder und Lehrer*innen.<br />Wir haben uns früh zusammengesetzt und ein Notfallprogramm konzipiert. Gerade in den ersten Monaten nach den traumatischen Ereignissen konnten und wollten wir nur reduziert mit dem eigentlichen Lehrplan arbeiten. Viel wichtiger schien es uns, ausreichend Raum für die Trauer, für Verarbeitung und Aushandlung zu geben. Ziel war es, durch höhere physische Auslastung, viele teambildenden Maßnahmen und gemeinsame Reflektionsrunden allmählich die Schockstarre, die sich über Harrington Hall gelegt hatte, zu brechen. Was uns, denke ich, exzellent gelungen ist.<br />Die Broughton Academy war bekannt für ihr streng leistungsorientiertes Programm. Wir haben dieses Programm in den letzten Monaten um die Bausteine intensiver Betreuung und charakterlicher Festigung erweitert. Seit Dezember 1986 bereichern dafür ein festangestellter Psychologe und eine Vollzeitbetreuung auf den Wohnebenen unser Team.</p>



<p>Es ist also keineswegs so, dass uns eine schlichte Fortführung des Programms nur aus Personalgründen nicht möglich gewesen wäre. Tatsächlich flatterte die Wochen nach den Anschlägen Bewerbung um Bewerbung ein. Wir hätten uns die neuen Lehrkräfte förmlich aussuchen können. Wir haben uns aber bewusst für einen anderen Weg entschieden. Keine vorschnellen Entscheidungen. Menschen sind nichts, was man einfach so ersetzen kann. Und sollte.<br /><em>(Spencer gönnt sich eine kurze Pause, um das Gesagte wirken zu lassen)</em><br />Stattdessen haben wir uns die Zeit genommen, unser ganzes Programm noch einmal komplett umzukrempeln. Es moderner zu machen und erst mit dem fertigen neuen Konzept in den Händen auf Personalsuche zu gehen. Heute wissen wir, die richtige Entscheidung.<br />Letztlich konnten wir mit einer simplen Verschiebung von September auf Dezember tatsächlich genug Zeit generieren, um unsere Anwärter*innen der Jahrgänge &#8217;84 und &#8217;85 wieder an den Stoff des laufenden Lehrplans heran zu führen. Die Ergebnisse der Prüfungen im November 1986 stehen für sich. Das Niveau wurde übrigens nicht angepasst. Alle Anwärter und Anwärterinnen haben ihre Prüfung anhand der Bildungsvorschriften der Behörden abgelegt.<br />Deswegen kämpfen wir auch so engagiert für die Anerkennung des Schuljahres 85/86. Unsere Anwärter und Anwärterinnen haben trotz der furchtbaren Umstände Enormes geleistet. Es wäre ein falsches Zeichen, sie mit einer erneuten Verlängerung der Ausbildungszeit für den gezeigten Einsatz jetzt zu bestrafen.</p>



<p>DO: <em>Warum vertraut der Staat Ihrer Einschätzung nicht und besteht derzeit auf einer Verlängerung der Ausbildungszeit (für die Jahrgänge &#8217;84 und &#8217;85) um ein weiteres Jahr?</em></p>



<p>Die Behörde hält in der Bildungspolitik gern an festgefahrenen Mustern fest. Sie argumentiert damit, dass das Schuljahr nicht nach Lehrplan verlaufen ist und es somit keine Vergleichbarkeit und große Lücken gibt.<br />Ich glaube allerdings, dass die Behörde da falsch liegt.</p>



<p>DO: <em>Die Behörde zweifelt also die Aussagekraft der Prüfungsergebnisse an? Können Sie deren Argumente nachvollziehen?</em></p>



<p>Die Behörde ist der Auffassung, dass eine Prüfungsleistung alleine nicht aussagekräftig sei. Im Grunde könnten wir ja jede*n innerhalb weniger Tage für jede Prüfung vorbereiten.</p>



<p>DO: <em>Schwingt da also der Vorwurf mit, die Academy habe die Jahrgänge &#8217;84 und &#8217;85 quasi für die Statistik durch die Prüfungen gepresst?</em></p>



<p>Man könnte da einen Vorwurf vermuten, korrekt. Ein Vorwurf, der aber nicht den Tatsachen entspricht. Natürlich haben wir nicht alle Fächer genauso unterrichten können, wie sie einst im Lehrplan angelegt waren. Aber wir haben stets nach der Devise ausgebildet, dass später einmal das Leben unserer Anwärter*innen davon abhängen könnte. Das haben wir wirklich nie außer Acht gelassen. Allein die Zusammensetzung des Kollegiums verrät doch, wie viel Wert wir immer schon auf enorme Praxisnähe und umfassende Ausbildung gelegt haben. Wir wissen, was für den Einsatz zählt.<br />Und ja, all das hat natürlich einen sehr faden Beigeschmack. Uns wird quasi indirekt unterstellt, die Leben unserer Anwärter und Anwärterinnen wiegen weniger als Statistiken oder ein effizienter Ausbildungsdurchlauf. Gerade wenn wir uns bewusst machen, warum wir überhaupt in diese Situation geraten sind, muss doch klar werden, wie absurd das ist. Oder?</p>



<p>DO: <em>Und wenn die Behörde sich trotzdem nicht umstimmen lässt? Welche Folgen hätte das für Ihr Ausbildungsprogramm?</em></p>



<p>Die Behörde macht es sich sehr einfach und hat die praktische Umsetzung ihrer Ideen nicht im Ansatz durchdacht.<br />Zum Beispiel das Problem mit dem doppelten Abschlussjahrgang. Die Klassen &#8217;85 und &#8217;86 würden nach den Plänen der Behörde zeitgleich in die Abschlussprüfung gehen. Bis dahin aber müssten beide Klassen separat unterrichtet werden. Beide sind auf vollkommen unterschiedlichen Ständen. Und zwar in jeweils vier verschiedenen Fachbereichen. Der Jahrgang 1985 ist seit fast eineinhalb Jahren an der Academy, die Anwärter und Anwärterinnen fangen längst nicht mehr bei Null an. Der neue Jahrgang 1986 schon. Dazu kommt Ende 1987 bereits der vierte Jahrgang an die Academy. D.h. wir würden mit vier Jahrgängen gleichzeitig arbeiten. In einem Gebäude, das auf maximal drei ausgerichtet ist. Wir müssten weiterhin für die Jahrgänge 1985 und 1984 noch einmal komplett neue Unterrichtspläne schaffen – wollen wir ihnen nicht noch einmal das exakt Gleiche eintrichtern. Wer soll das machen? Dafür fehlt es uns schlicht an Unterrichtsräumen, Schlafräumen, Personal und vor allem Geld. Denn einen fetten neuen Scheck hat die Behörde bisher jedenfalls noch nicht in Aussicht gestellt.<br />Und das wirklich Absurde an der ganzen Diskussion: Die Behörde will ihre Maßnahmen mit dem Argument durchdrücken, dass die Anwärter*innen durch das improvisierte Schuljahr mit zu hohen Defiziten in ihre Dienstzeit starten könnten. Tatsächlich aber forcieren sie doch mit genau diesen kopflosen Maßnahmen all jene Defizite, die wir durch die längst eingeleiteten Schritte eigentlich schon adäquat ausgeglichen hatten.</p>



<p>DO: <em>Wir bedanken uns für das ausführliche Interview. Aber eine Frage haben wir dann doch noch – Sie haben von Ihren persönlichen Zielen gesprochen: Wo sehen Sie sich und die Broughton Academy in zehn Jahren?</em></p>



<p>Die Academy sehe ich unverändert. Nur einige der Lehrkräfte werden dann anders heißen: Blackburn, Miller, Doyle oder Akrutat zum Beispiel. Ich selbst werde sicherlich immer noch im Dienst sein. Es gibt einfach keine andere Berufung für mich, außer vielleicht die Familie.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1987/05/05/i-do-think-the-state-is-wrong-about-this/">&#8222;I Do Think the State Is Wrong About This&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>St Patrick&#8217;s Day: Unrest in Ireland</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1987/03/18/st-patricks-day-unrest-in-ireland/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 1987 15:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am St. Patrick’s Day kam es in Irland wiederholt zu kriminellen Vorfällen bis hin zu gewaltsamen Auseinandersetzungen aus politischen Motiven. Die Ereignisse stehen – wie schon aus den vergangenen Jahren &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1987/03/18/st-patricks-day-unrest-in-ireland/">St Patrick&#8217;s Day: Unrest in Ireland</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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<p>Am St. Patrick’s Day kam es in Irland wiederholt zu kriminellen Vorfällen bis hin zu gewaltsamen Auseinandersetzungen aus politischen Motiven. Die Ereignisse stehen – wie schon aus den vergangenen Jahren bekannt – im Zeichen des Konflikts mit republikanischen Kräften, die besonders in Irland traditionell stark vertreten sind und sich sowohl gegen konventionelle Magie als auch die Gemeinschaft der britisch-irischen Gesellschaft stellen. Unter den Festgenommenen befanden sich jedoch auch  Täter*innen mit loyalistischem, pro-britischen Hintergrund.</p>



<p>Gegen 21:45 Uhr kam es in Derry zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen mit insgesamt 15 Beteiligten. Was zunächst verbal ausgetragen wurde, entwickelte sich schnell zu einer Schlägerei. Die Einsatzkräfte erreichten gegen 21:55 Uhr den Ort des Geschehens, den Pub O&#8217;Brien&#8217;s, und trennten die beiden Gruppen. Das Vorgehen wurde dadurch erschwert, dass es sich bei einer der beteiligten Personen um den bekannten Rugbyspieler Rory McFinnell handelte, was augenblicklich die Presse auf den Plan rief. Alle Beteiligten wurden in Gewahrsam genommen und mussten die Nacht auf der Wache verbringen. Ihnen droht nun eine Anzeige wegen Ruhestörung und Körperverletzung aus politischer Motivation.</p>



<p>Um 22:28 Uhr ging auf der Leitstelle eine Notruf ein: Einer 55-jährigen Dame wurde von zwei Männern zwischen 20 und 30 die Handtasche auf offener Straße entrissen. Dabei wurde die Frau als „Mystic Shite“ bezeichnet und zu Boden gestoßen. Die beiden Männer flüchteten mit der Handtasche. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos.</p>



<p>Um 23:14 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Einsatz in einem Privathaus in Galway gerufen. Auf einer dort stattfindenden Geburtstagsfeier mit 27 teilnehmenden Personen waren zwei Gäste aneinander geraten. Unter erheblichem Alkoholeinfluss stehend, hatten sie sich gegenseitig als „Occupant“ bzw. „Conspirator“ beschimpft, weitere politisch motivierte Kraftausdrücke folgten von beiden Seiten. Nachdem die Gastgeberin die beiden Streithähne nicht trennen konnte, rief sie die Polizei. Die Einsatzkräfte trennten die beiden Männer (36 und 47 Jahre alt) und nahm beide in Gewahrsam. Ihnen droht eine Anzeige wegen nächtlicher Ruhestörung und Körperverletzung aus politischen Motiven.</p>



<p>Im Laufe der gesamten Nacht mussten die Einsatzkräfte immer wieder in verschiedene Stadtteile von Belfast ausrücken, weil es Beschwerden von Anwohner*innen gegeben hatte. So kam es wiederholt zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Personengruppen. Allerdings gelang es den heranrückenden Einsatzkräften nicht, die Teilnehmenden zu stellen, da sich die Situationen jeweils aufgelöst hatten, bis die Einsatzkräfte vor Ort waren.</p>



<p>Im Queen&#8217;s Quarter wurde gegen 1:30 Uhr ein Einbruch in ein Community Center gemeldet. Dabei wurden zunächst sämtliche Scheiben im Erdgeschoss eingeschlagen. Anschließend drang eine Gruppe von mindestens fünf Personen, wie ein Zeuge berichtete, in das Gebäude ein. Mehrere Räume wurden verwüstet und einige Gegenstände gestohlen. Die Randalierer hinterließen auf einer Wand die Schmiererei „Brits Go Home!“ Aus ermittlungstaktischen Gründen werden keine Aussagen zum Stand der Ermittlungen gemacht.</p>



<p>Aus verschiedenen Stadtteilen wurden ähnliche Schmierereien an Häuserwänden und auf Mauern gemeldet. Darunter republikanische Parolen wie „12+2+1“, „Brits Go Home&#8220; sowie loyalistische Slogans, unter anderem „Ulster says no“ oder „Always loyal“. Die Täter*innen konnten bislang nicht ausfindig gemacht werden. Die Fahndung läuft.</p>
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		<title>Reboot for Brooms&#8217;n&#8217;Joy League</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 1986 17:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brooms'n'Joy League]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem bisher nie dagewesenen Schritt hat der britisch-irische Rugbyverband auf die Manipulationsvorwürfe reagiert und eine weitreichende Entscheidung getroffen: Alle Spiele der Hinrunde werden annulliert und die Rückrunde beginnt für &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1986/07/31/reboot-for-broomsnjoy-league/">Reboot for Brooms&#8217;n&#8217;Joy League</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einem bisher nie dagewesenen Schritt hat der britisch-irische Rugbyverband auf die Manipulationsvorwürfe reagiert und eine weitreichende Entscheidung getroffen: Alle Spiele der Hinrunde werden annulliert und die Rückrunde beginnt für alle Teams mit null Punkten. Der Entscheidung vorausgegangen waren Unregelmäßigkeiten in der Brooms’n’Joy-League. Aktuell ermitteln die Behörden gegen neun verschiedene Personen wegen Spielmanipulationen und illegalen Wettabsprachen.</p>



<p>Diese Entscheidung trifft in der Liga erwartungsgemäß nicht nur auf Gegenliebe. So kommentierte Gaby Gerrad, Trainer von Magic Carmathen: „Wir kommen nichtsahnend vom Europapokal nach Hause und stehen plötzlich vor dem Nichts! Wir waren immerhin Tabellenführer, aber nun heißt es, dass die ganze Arbeit aus der Hinrunde null und nichtig ist. Ich fühle mich sehr vor den Kopf gestoßen. Die Spielerinnen kommen sich verarscht vor! Sorry für die Ausdrucksweise, aber so ist es nun mal!“</p>



<p>Auch Adam Applerose, Trainer des bisherigen Tabellenletzten Ulster R.C., äußert sich ebenfalls kritisch gegenüber der Entscheidung des Verbands: „Klar, auf der einen Seite ist der Neustart auch psychologisch eine gute Sache. Aber dass gerade die Teams von weiter oben in der Tabelle das unfair finden, verstehe ich. Aber was soll der Verband auch sonst machen? Irgendwie muss er ja mit der Situation umgehen. Ich hätte mir aber gewünscht, dass die Vereine in die Entscheidung mit einbezogen worden wären. Nun geschieht alles über unsere Köpfe hinweg! Das ist kein guter Stil!“</p>



<p>Verbandspräsident Cormac Ó Cinnéide weist unterdessen alle Vorwürfe zurück: „Wir können es eben nicht allen Recht machen. Aber die Ermittlungen wegen der Manipulation laufen noch. Es ist noch nicht absehbar, welche Spiele davon letztlich betroffen waren. Die Alternative wäre es, die Liga so lange zu pausieren, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind. Aber das will doch auch keiner, weder die Vereine noch die Fans! Insofern ist der Neustart die sauberste Lösung.“</p>



<p>Der Neustart bedeutet konkret, dass der eigentliche 14. Spieltag am zweiten Augustwochenende als 1. Spieltag der Saison 1986 gewertet wird. Alle Teams beginnen mit 0 Punkten und ermitteln in den verbleibenden 13 Spielen die Teilnehmer der Play-Offs.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1986/07/31/reboot-for-broomsnjoy-league/">Reboot for Brooms&#8217;n&#8217;Joy League</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Fraud? Bad News for the Brooms&#8217;n&#8217;Joy League!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 1986 09:36:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brooms'n'Joy League]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie der Verband in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat es in der Hinrunde offenbar Unregelmäßigkeiten in der Brooms&#8217;n&#8217;Joy-League gegeben. Aktuell ermitteln die Behörden gegen neun verschiedene Personen in diesem Zusammenhang. &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1986/07/11/fraud-bad-news-for-the-broomsnjoy-league/">Fraud? Bad News for the Brooms&#8217;n&#8217;Joy League!</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Wie der Verband in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat es in der Hinrunde offenbar Unregelmäßigkeiten in der Brooms&#8217;n&#8217;Joy-League gegeben. Aktuell ermitteln die Behörden gegen neun verschiedene Personen in diesem Zusammenhang. Dabei soll es um Spielmanipulationen und illegale Wetten gehen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Verbandspräsident Cormac Ó Cinnéide war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. „Bitte verstehen Sie, dass sich der Präsident zu laufenden Ermittlungen nicht äußern kann. Sobald wir genauere Erkenntnisse haben, werden wir diese bekannt geben“, ließ Pressesprecherin Tiffany Jones ausrichten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach den Recherchen des Daily Observer stehen im Fokus der Ermittlungen zwei Schiedsrichter der Liga, die durch gezielte Vorteilsentscheidungen die Spielergebnisse manipuliert haben sollen. Die Namen der Schiedsrichter sowie die Partien, die davon betroffen sind, sind bislang noch nicht bekannt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Damit droht dem Verband ein noch viel größerer Skandal als 1923, als die Brutal Brummes nach einer eskalierten Feier vom Spielbetrieb ausgeschlossen wurden. Die Liga hat danach einige Jahre gebraucht, bis sie sich von den Vorfällen erholt hatte, denn die Fans kehrten ihrem Sport zunächst den Rücken zu. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aktuell reihen sich die Vorfälle aber in die Misserfolge der letzten Monate ein: Nachdem die britischen Teams schon früh bei der Weltmeisterschaft ausgeschieden waren, kam der britische Vertreter im Europapokal Magic Carmarthen nicht einmal über das Viertelfinale hinaus. Experten warnen schon seit Jahren davor, dass der Sport ein Nachwuchsproblem hat. Mit den neuesten Enthüllungen dürften die Sorgen von Präsident Ó Cinnéide nicht eben kleiner werden.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1986/07/11/fraud-bad-news-for-the-broomsnjoy-league/">Fraud? Bad News for the Brooms&#8217;n&#8217;Joy League!</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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