St Patrick’s Day: Unrest in Ireland

Am St. Patrick’s Day kam es in Irland wiederholt zu kriminellen Vorfällen bis hin zu gewaltsamen Auseinandersetzungen aus politischen Motiven. Die Ereignisse stehen – wie schon aus den vergangenen Jahren bekannt – im Zeichen des Konflikts mit republikanischen Kräften, die besonders in Irland traditionell stark vertreten sind und sich sowohl gegen konventionelle Magie als auch die Gemeinschaft der britisch-irischen Gesellschaft stellen. Unter den Festgenommenen befanden sich jedoch auch Täter*innen mit loyalistischem, pro-britischen Hintergrund.

Gegen 21:45 Uhr kam es in Derry zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen mit insgesamt 15 Beteiligten. Was zunächst verbal ausgetragen wurde, entwickelte sich schnell zu einer Schlägerei. Die Einsatzkräfte erreichten gegen 21:55 Uhr den Ort des Geschehens, den Pub O’Brien’s, und trennten die beiden Gruppen. Das Vorgehen wurde dadurch erschwert, dass es sich bei einer der beteiligten Personen um den bekannten Rugbyspieler Rory McFinnell handelte, was augenblicklich die Presse auf den Plan rief. Alle Beteiligten wurden in Gewahrsam genommen und mussten die Nacht auf der Wache verbringen. Ihnen droht nun eine Anzeige wegen Ruhestörung und Körperverletzung aus politischer Motivation.

Um 22:28 Uhr ging auf der Leitstelle eine Notruf ein: Einer 55-jährigen Dame wurde von zwei Männern zwischen 20 und 30 die Handtasche auf offener Straße entrissen. Dabei wurde die Frau als „Mystic Shite“ bezeichnet und zu Boden gestoßen. Die beiden Männer flüchteten mit der Handtasche. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos.

Um 23:14 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Einsatz in einem Privathaus in Galway gerufen. Auf einer dort stattfindenden Geburtstagsfeier mit 27 teilnehmenden Personen waren zwei Gäste aneinander geraten. Unter erheblichem Alkoholeinfluss stehend, hatten sie sich gegenseitig als „Occupant“ bzw. „Conspirator“ beschimpft, weitere politisch motivierte Kraftausdrücke folgten von beiden Seiten. Nachdem die Gastgeberin die beiden Streithähne nicht trennen konnte, rief sie die Polizei. Die Einsatzkräfte trennten die beiden Männer (36 und 47 Jahre alt) und nahm beide in Gewahrsam. Ihnen droht eine Anzeige wegen nächtlicher Ruhestörung und Körperverletzung aus politischen Motiven.

Im Laufe der gesamten Nacht mussten die Einsatzkräfte immer wieder in verschiedene Stadtteile von Belfast ausrücken, weil es Beschwerden von Anwohner*innen gegeben hatte. So kam es wiederholt zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Personengruppen. Allerdings gelang es den heranrückenden Einsatzkräften nicht, die Teilnehmenden zu stellen, da sich die Situationen jeweils aufgelöst hatten, bis die Einsatzkräfte vor Ort waren.

Im Queen’s Quarter wurde gegen 1:30 Uhr ein Einbruch in ein Community Center gemeldet. Dabei wurden zunächst sämtliche Scheiben im Erdgeschoss eingeschlagen. Anschließend drang eine Gruppe von mindestens fünf Personen, wie ein Zeuge berichtete, in das Gebäude ein. Mehrere Räume wurden verwüstet und einige Gegenstände gestohlen. Die Randalierer hinterließen auf einer Wand die Schmiererei „Brits Go Home!“ Aus ermittlungstaktischen Gründen werden keine Aussagen zum Stand der Ermittlungen gemacht.

Aus verschiedenen Stadtteilen wurden ähnliche Schmierereien an Häuserwänden und auf Mauern gemeldet. Darunter republikanische Parolen wie „12+2+1“, „Brits Go Home“ sowie loyalistische Slogans, unter anderem „Ulster says no“ oder „Always loyal“. Die Täter*innen konnten bislang nicht ausfindig gemacht werden. Die Fahndung läuft.

5 Kommentare zu “St Patrick’s Day: Unrest in Ireland”

  1. Die schlimmsten Übergriffe auf uns Iren durch die Shit-Brits werden natürlich wieder untern Teppich gekehrt! Fucking Lügenpresse!

  2. Es gibt nun mal Gesetzte in diesem Land und wer sich nicht daran hält, der darf sich nicht wundern. All meinen Respekt für die kanonischen Wächter, die sich immer wieder in Gefahr begeben sich für unsere Werte als magische Gemeinschaft in Lebensgefahr zu begeben. Mystik ist nicht umsonst verboten! Hartes Durchgreifen jetzt ist erforderlich.

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