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	<title>Europacup Archive - Daily Observer</title>
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	<title>Europacup Archive - Daily Observer</title>
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		<title>Finale Europapokal Spanien 1988: Sorokins größter Triumph</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 1988 10:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europacup]]></category>
		<category><![CDATA[Rugby]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war angerichtet: Im Finale des Europapokals 1988 traf am Sonntag in Madrid Titelverteidiger SK Paranoia Plovidv auf den Meister der britischen Brooms’n’Joy League Flower of Montrose. Es ging spannend &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war angerichtet: Im Finale des Europapokals 1988 traf am Sonntag in Madrid Titelverteidiger SK Paranoia Plovidv auf den Meister der britischen Brooms’n’Joy League Flower of Montrose. Es ging spannend zu – ehe der Abend in Tränen endete…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 align="center">SK PARANOIA PLOVDIV VS. FLOWER OF MONTROSE</h4>
<h4 align="center">55-35</h4>
<p>Dem Finale zwischen dem Sieger der sowjetischen Qualifikation und dem britischen Meister gingen viele kleine Sticheleien voraus. Während die Sowjetpresse zum „Kampf der Systeme“ aufrief und Meister Plovidv zum goldenen Vertreter einer besseren magischen Welt ausrief, konzentrierte sich die britische Presse vor allem auf die Figur des Artjom Sorokin. Zu tief saß der Stachel, dass Sorokin die englische Nationalmannschaft am Vorabend der letzten WM „im Stich gelassen“ hatte, indem er sich urplötzlich dafür entschied, doch für die Heimat seiner Eltern anzutreten und das sowjetische Trikot überstreifte.</p>
<p>Genervt sagte Sorokin unter der Woche alle Interviewanfragen ab und ließ über den Pressesprecher seines Teams mitteilen, dass er sich auf das Finale konzentrieren wolle und zu dem Thema ohnehin alles gesagt worden sei.</p>
<p>Auf Seiten von Flower of Montrose mühte man sich unterdessen, die politische Aufgeladenheit herabzusetzen. „Letztlich leben wir alle unsere Leben, die einen in diesem Land, die anderen in jenem. Welches nun besser ist, vermag ich nicht zu beurteilen, da ich noch nie hinter dem Eisernen Vorhang war. In Schottland lebt es sich jedenfalls ganz gut“, schlug Montrose-Trainer Hamish Macdonald of Clanranald diplomatische Töne an.</p>
<p>Im ausverkauften Stadion in Madrid hatten die Schotten auf jeden Fall den größten Teil der Fans hinter sich – wohl auch, weil die Anreise aus der Sowjetunion schwierig war. Beide Teams begannen zunächst nervös und hatten Probleme beim Spielaufbau. Alvaro Babelli war es schließlich, der sich ein Herz nahm und aus aussichtsreicher Position auf das Tor von Plovdivs Toro Faludy warf. Und schon zappelte der Ball im Netz. Es folgte der Auftritt von Montrose-Kicker &amp; Passer Fynn Little: Er schritt zum Kick-Point, zielte – und schoss den Ball 20 Meter am Tor vorbei. Während die wenigen mitgereisten Anhänger*innen Plovdivs jubelten, versuchten die britischen Fans und Teamkolleg*innen den jungen Little zu trösten.</p>
<p>Schon beim nächsten Angriff konnte sich Right Rusher Aria Pivendale durchsetzen und kickte den Ball zwischen den Stangen hindurch erneut ins bulgarische Tor. Wieder waren alle Augen auf Little gerichtet – und wieder gelang ihm kein Treffer. Trotzdem führte Montrose zu diesem Zeitpunkt mit 15-0.</p>
<p>Unterdessen änderten die Bulgar*innen die Taktik und stellten in der Defense um: Right und Left Tackle tauschten die Plätze, ein Schachzug, den man schon in der Vorrunde gegen den RC Divine Gergovie gesehen hatte.</p>
<p>Unterdessen änderten die Bulgar*innen die Taktik und stellten in der Defense um: Right und Left Tackle tauschten die Plätze, ein Schachzug, den man schon in der Vorrunde gegen den RC Divine Gergovie gesehen hatte. Prompt verdaddelte Montrose die nächste Angriffsrunde, ehe die Stunde von Artjom Sorokin schlug: Per doppeltem Kicktreffer sorgten er und Kicker &amp; Passer Trayana Yankova Paskaleva für einen deutlichen Führungswechsel: Paranoia lag nun mit 40-15 vorne.</p>
<p>Wie er hinterher verriet, hatte Clanranald in der Pause so einiges mit seiner Defense zu besprechen, viel zu viel Raum ließen Ivera Sterling und Ngunoue Maharero den schnellen Rushern der Bulgar*innen. Vorne verlegte sich Montrose nun aufs Kicken, was erneut zum Erfolg durch Pivendale führte. Doch wieder versagten Little die Nerven vom Punkt. Im Spiel verteilte er die Bälle uflink und geschickt an die Rusher, allein mit dem ruhenden Ball wollte es heute so gar nicht klappen.</p>
<p>Nun zeigte Plovdiv, dass Sorokin nicht der einzige auf dem Feld ist, der punkten kann: Ludmilla Stefanovas Kick ging zwar vorbei, doch nur einen Angriff später war sie per Wurf erfolgreich. Bablli gelang nun noch ein Anschlusswurf – den Little wieder nicht verdoppeln konnte – während Sorokin zum Abschluss nochmals per Wurf erfolgreich war.</p>
<p>Nach Abpfiff flossen dann die Tränen in Strömen: Während Sorokin überglücklich mit nassen Augen den Pokal in die Höhe recken durfte, wollte sich Fynn Little am liebsten irgendwo weit weg verkriechen. Da halfen auch die tröstenden Worte von Kolleg*innen und Trainerstab nicht mehr, untröstlich hockte er auf dem Rasen und war gar nicht mehr zu beruhigen. Erst spät am Abend trat er dann doch noch vor das Mikrofon und zeigte, dass er seinen Humor nicht gänzlich verloren hatte: „Ich wollte mich in die Annalen des Europapokals einschreiben. Das hab ich nun getan, wenn auch anders als geplant… Aber das Leben muss weitergehen und ich verspreche, dass ich in der Rückrunde zuhause in der Liga alles geben werde, um diese Schmach vergessen zu machen.“</p>
<p>Auf der anderen Seite hielt sich Sorokin im Siegerinterview auffallend zurück, was das Geplänkel im Vorfeld anging: „Das ist doch Schnee von gestern. Wir haben gewonnen. Montrose hat gut gespielt, hart gekämpft. Aber wir haben das gewusst und hatten einige Asse im Ärmel. Letztlich ist es doch nur Sport, und wir hatten heute haben auch das nötige Quäntchen Glück, das man da braucht.“</p>
<p><a href="https://broomsnjoy-league.de/event/paranoia-vs-flowers/"><strong>Zur Spielstatistik auf unserer Rugbyseite</strong></a></p>
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		<title>Brisantes Duell wartet im Finale</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 1988 09:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europacup]]></category>
		<category><![CDATA[Rugby]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden Halbfinalpartien im Europapokal, der dieses Mal in Spanien stattfindet, sind gespielt, es gab Enttäuschung und Tränen, aber auch Jubel und einige Kampfansagen in Richtung Finale. Dort wird es &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/08/15/explosive-finale/">Brisantes Duell wartet im Finale</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden Halbfinalpartien im Europapokal, der dieses Mal in Spanien stattfindet, sind gespielt, es gab Enttäuschung und Tränen, aber auch Jubel und einige Kampfansagen in Richtung Finale. Dort wird es ein brisantes Duell geben&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 align="center">SK PARANOIA PLOVDIV VS. SC BIEL BELZEBUBS</h4>
<h4 align="center">20-0</h4>
<p>Ungläubig starrtte Belzebubs-Trainer Guus Smit auf das Spielfeld. Soeben hatte sein Superstar Levi Weizmann seinen Kickversuch an die Torstange gesetzt, von wo aus er auf die Mittelstange prallte und abtropfte. Nach vorne. Kein Tor. Weizmann stand ließ sich völlig ausgepowered auf den Boden fallen, denn er wusste, was das bedeutete: Das Spiel ist aus, die Belzebubs sind im Halbfinale des Europapokals gegen Paranoia Plovdiv ausgeschieden. Wieder kein Titel. Zu behaupten, dass sich mit Paranoia der Außenseiter durchgesetzt hatte, wäre falsch, immerhin ist der Club aus Bulgarien Titelverteidiger. Trotzdem sahen die Wettanbieter die Schweizer vorne.</p>
<p>Vor der Bank von Ploviv bildete sich dagegen schnell eine Traube aus jubelnden Spieler*innen und Personal, die vor allem Artjom Sorokin herzten. Er war der Matchwinner, sorgte mit seinen beiden Wurftreffern für die Basis des heutigen Siegs, die dann von Kicker &amp; Passer Trayana Yankova Paskaleva veredelt wurden. Paskaleva: „Artjom hat heute ein super Spiel gemacht. Die Schweizer standen in der Defense enorm gut und haben kaum Chancen zugelassen. Er hat einfach auf die eine Lücke gewartet. Diese Geduld, wow!“</p>
<p>In der Tat sah die Schweizer Marschroute zunächst vor, keine Punkte zuzulassen. Es haperte dann jedoch mit der Verwertung der eigenen Chancen, denn alle drei Rusher vergaben teilweise Hochkaräter. Der Franzose Thierry Descamps sprach aus, was wohl alle Belzebubs nach diesem Spiel dachten: „Der Sieg war zum Greifen nah. Wir haben ja kein schlechtes Spiel gemacht, nur war der Gegner heute einen Ticken besser. Ich bin sehr enttäuscht.“</p>
<p>Wie es nun mit Guus Smit weitergeht, ist derweil offen. Bislang stand Sonnenkönig und Clubpräsident Emil Huttenlocher hinter dem Holländer, aber einige aus dem Umfeld des Teams munkeln, dass es nun mit der Loyalität vorbei sein könnte.</p>
<p>Plovdiv freut sich derweil über den Einzug ins Finale. Matchwinner Sorokin: „Am liebsten wäre mir natürlich ein Duell gegen Flower of Montrose. In der englischen Presse ist damals viel Blödsinn über mich geschrieben worden. Ich würde die Antwort nun gerne auf dem Platz geben!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 align="center">FØROYINGAR RUGBY VS. FLOWER OF MONTROSE</h4>
<h4 align="center">20-45</h4>
<p>Auf dem Papier waren die Karten klar verteilt: Dass es der Club von den Färöern überhaupt ins Halbfinale geschafft hatte, war schon eine Sensation, aber gegen die starken Schotten würden sie keine Chance haben. So zumindest die „Expert*innen“ und Wettmacher.</p>
<p>Auf dem Feld in Toledo sah das Spiel zunächst allerdings weit weniger eindeutig aus: Zwar konnte Avery Samsonite mit zwei Wurftreffern für die Führung von Montrose sorgen, allerdings versagten Kicker &amp; Passer beim zweiten Kick5 die Nerven und er verzog den Schuss in den Nachthimmel über Spanien.</p>
<p>Nun kam die Stunde von Ástrið Børresen: Ein platzierter Kick von ihr sowie ein erfolgreicher Kick10 von K&amp;P Kári Svabo später lag der Außenseiter plötzlich vorn! Das Publikum staunte nicht schlecht, schlug sich aber begeistert auf die Seite der Nordlichter, während die Anweisungen von Montrose-Trainer Hamish MacDonald of Clanranald plötzlich hektisch wurden. Vor allem die Defense zeigte ungewohnte Schwächen bei hohen, schnellen Bällen. Das wollten die Färöer gleich ein zweites Mal ausnutzten, doch dieses Mal war Keeper Amanda Chung zur Stelle und rettet auf der Linie.</p>
<p>Es folgte der bärenstarke Auftritt von Alvaro Babelli: Innerhalb von zwei Runden versenkte er zwei Kicktreffer im Kasten von Bjarki Haraldsen und da auch Fynn Little nun besser zielte, ging Montrose zunächst in Führung und baute diese aus. „Ich war doch ganz schön nervös, auch wenn ich das vielleicht gar nicht so sagen sollte. Aber es ist schon ein geiles Gefühl hier beim Europapokal zu spielen. Leider sind zwei Aktionen heute daneben gegangen, aber ich verspreche, dass sich das im Finale ändern wird“, so ein glücklicher Little im Anschluss.</p>
<p>Den Färöern war zwar die Enttäuschung anzusehen, aber nach einer kurzen Ansprache im Teamkreis zogen die Spieler*innen in ihre Fankurve, wo sie sich ausgiebig feiern ließen. „Heute Abend wird es feuchtfröhlich, soviel steht fest! Schade, dass wir nicht gewonnen haben, aber das Finale ist dann eben unser Ziel für nächstes Mal“, zeigte sich Børresen angriffslustig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Das Finale findet am kommenden Sonntag um 20 Uhr in Valladolid statt:</em></p>
<h4 align="center"><a href="https://broomsnjoy-league.de/event/paranoia-vs-flowers/">SK PARANOIA PLOVDIV VS. FLOWER OF MONTROSE</a></h4>
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		<title>Europapokal 1988: Top-Favorit muss Segel streichen</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/08/08/europapokal-1988-top-favorit-muss-segel-streichen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 1988 13:34:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europacup]]></category>
		<category><![CDATA[Rugby]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine faustdicke Überraschung gab es in der Vorrunde des Europapokals: Einer der Top-Favoriten fliegt achtkantig aus dem Turnier &#8211; trotz massig Spitzenspieler*innen auf dem Feld. War der Druck zu groß? &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/08/08/europapokal-1988-top-favorit-muss-segel-streichen/">Europapokal 1988: Top-Favorit muss Segel streichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine faustdicke Überraschung gab es in der Vorrunde des Europapokals: Einer der Top-Favoriten fliegt achtkantig aus dem Turnier &#8211; trotz massig Spitzenspieler*innen auf dem Feld. War der Druck zu groß? Und wie hat sich der britische Vertreter geschlagen?</p>
<h4 align="center">Unione Sportiva Roma vs. Føroyingar Rugby</h4>
<h4 align="center">20-60</h4>
<p>Vor der Partie waren sich alle einig: Die großen Favoriten sind die Italiener*innen, die mit ihrem Starensemble schon bei der Präsentation der Teams für den größten Andrang gesorgt hatten. Auch die öffentlichen Einheiten im Trainingslager in Madrid waren immer besonders gut besucht. Der Gegner von den Färöern gefiel sich aber auch in der Rolle des Underdogs: „Wir sind einfach froh, hier zu sein. Wir wollen unseren besten Rugby spielen und uns gut präsentieren. Den Rummel können ruhig die anderen mitnehmen, da haben wir gar keinen Bock drauf. So viele Menschen… das gibt es bei uns auf den Inseln nicht!“, erklärte Oddfinnur Blak im Vorfeld.</p>
<p>Auf dem Rasen in Saragossa, wo das Spiel ausgetragen wurde, war von dieser Bescheidenheit allerdings herzlich wenig zu sehen, im Gegenteil: Eiskalt setzte Ástrið Børresen mit einem Kicktreffer die erste Duftmarke, ehe Kicker &amp; Passer Kári Svabo erhöhte.</p>
<p>Schockte das den Favoriten? Nein, die Römer gaben postwendend eine Antwort: Gionata Cirigliano traf schon beim nächsten Angriff per Wurf, ehe Superstar David Masekela die Punkte verdoppelte. Sein Stern war bei der letzten Weltmeisterschaft aufgegangen, wo ein Tauziehen um seine Verpflichtung begann. Letztlich legte Rom das beste Angebot vor – ob die Gerüchte um die goldenen Wasserhähne in seiner Villa aber wirklich stimmen, dazu äußert er sich bis heute nicht.</p>
<p>Derweil spielten die Färöer weiter unbekümmert auf: Erneut war es Børresen mit einem weiteren Kicktreffer, deren Punkte Svabo per Kick10 verdoppelte.</p>
<p>Nun begannen die Italiener doch etwas nervös zu werden: Maura Sangiovanni versuchte sich ebenfalls an einem Kick, allerdings ging ihr Versuch meilenweit am Tor vorbei. Auch die Defense zeigte sich nun alles andere als besonnen, denn als Randi Steen einen Angriff in Richtung Tor des italienischen Keepers Aberlin Castro (ehemals Flower of Montrose) startete, waren sich die Tackles Askanio Orobio und Karen Geiger nicht einig und sahen tatenlos zu, wie der Kick zwischen den Stangen landete.</p>
<p>Ein letztes Aufbäumen versuchte dann noch Nada Glavica per Wurf, aber da war es schon zu spät – die Roma muss nach Hause fahren! Damit ist einer der großen Favoriten bereits in der Vorrunde ausgeschieden, während der Underdog von den Färöern anschließend im Stadion mit den Fans feierte, als hätten sie bereits den Titel geholt.</p>
<p>Masekela gab sich nach dem Spiel selbstkritisch: „Meine Pässe waren heute nicht präzise genug, da wird es natürlich für die Rusher auch schwer. Aber wir waren insgesamt zu nervös. Vielleicht war der Druck zu hoch, ich weiß es nicht. Aber das hätte uns nicht passieren dürfen!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 align="center">ETSV Regensburg vs. SC Biel Belzebubs</h4>
<h4 align="center">15-25</h4>
<p>Tradition trifft auf Plastik, so konnte das Duell zwischen den beiden deutschsprachigen Teams aus der Bundesrepubik und der Schweiz im Vorfeld am besten beschrieben werden. Gerade in Deutschland ist Belzebubs-Besitzer und -Präsident Emil Huttenlocher unter den traditionsbewussten Fans nicht gerne gesehen, hat er doch in einem spektakulären Move letztes Jahr die Ziegen aus Köln gekauft und in Flying Cows umbenannt. Umso größer die Freude, als am Ende der Sason in einem packenden Finish der Traditionsclub aus Regenburg die Meisterschaft der BRD holte.</p>
<p>Nichtsdestotrotz gingen die Teufel aus Biel als Favoriten in diese Partie. Miroslav Kaminski, dürfte den britischen Fans noch von seiner Zeit als Rusher bei den Southampton Rovers in Erinnerung sein, wurde dort aber von Alessandro Locatelli auf die Bank verdrängt. Seit diesem Jahr spielt er nun in der Schweiz, wo er dem Vernehmen nach glücklich ist: „Ich kann mich nicht beklagen, hier wird bestens für mich gesorgt. Und das Wetter ist auch besser! Ich weine der Brooms’n’Joy League keine einzige Träne nach!“ Neben den besseren Wetter dürfte auch die Bezahlung in der Schwiez besser sein, allerdings sorgte die nicht dafür, dass der Rusher treffsicherer wurde: Sein erster Schuss landete in den Armen von Keeper Rudolf Maria Huber im Tor der Regensburger. Stattdessen zeigten die Bayern, warum sie zu recht Meister geworden sind: Yves Brel versuchte sich aus großer Entfernung per Kick, der spektakulär von der Querlatte gegen den Pfosten und von dort ins Tor sprang. Allerdings ging der anschließende Kick10 von K&amp;P Ulrike Schmidt vorbei, sodass der Vorsprung nur zehn Punkte für Regensburg betrug. Schmidt war es auch, die zur tragischen Figur dieses Spiels wurde, denn nachdem Sven-Ole Nielsen ein weiteres Wurftor für die Regensburger erzielt hatte, landete ihr Kick5-Versuch ebenfalls nicht in den Maschen. Stattdessen gab ein Treffer von Kaminski, der mit einer einstudierten Einlage an der Eckfahne bejubelt wurde, den Schweizern wieder Auftrieb, auch wenn K&amp;P Sian Griffith (ehemals Magic Carmarthen), auch nicht traf.</p>
<p>Allerdings konnten die Schweizer in der letzten Runde nochmals punkten: Center Rusher Thierry Descamps brachte einen Kick im Tor von Huber unter und dieses Mal traf auch Griffith, sodass der Favorit sich mit 25-15 durchsetzen konnte.</p>
<p>Die spanischen Fans in Murcia solidarisierten sich anschließend mit den Deutschen und pfiffen die jubelnden Schweizer*innen aus, denn auch in Spanien wird ein Ausverkauf der Traditionen durch schwerreiche Geldgeber*innen gefürchtet. Der niederländische Trainer Guus Smit nahm die Buhrufe und Pfiffe nach außen hin zwar emotionslos zur Kenntnis, konnte sich am Mikrofon eine Spitze aber dennoch nicht verkneifen: „Wir brauchen keinen Jubel. Wenn wir am Ende des Pokal in den Händen halten und nur unsere Schreie durch das Stadion hallen, reicht uns das auch!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 align="center">RK Kosmos Kyjiw vs. Flower of Montrose</h4>
<h4 align="center">30-75</h4>
<p>Montrose-Traner Hamish Macdonald of Clanranald gestand im Verlauf der Woche, dass er froh war, nicht gleich gegen einen der großen Favoriten ran zu müssen – auch wenn sein eigenes Team ebenfalls in diesen Kreis fällt: „Zum Reinkommen ist es besser, wenn der Druck nicht gleich riesig ist. Gerade bei den Spieler*innen, die erstmals international spielen, ist immer eine gewisse Befangenheit zu spüren. Das legt sich meist im Spiel, aber ich habe im Vorfeld mehr zu tun. So ist es entspannter.“</p>
<p>Auch eine Aria Pivendale hatte ihren ersten großen internationalen Auftritt, ließ sich davon aber nicht beeindrucken: Erster Schuss aufs Tor, erster Kicktreffer! Kicker &amp; Passer Fynn Little, der als junger Spieler bei der letzten Weltmeisterschaft bekannt wurde, zeigte dagegen seine Abgebrühtheit, verzog keine Miene und schritt zum Kickpoint, um seinen Kick10-Versuch wuchtig über die Querlatte zu donnern. 20-0-Führung. Die Ukrainer aus Kyjiw, die im Trainingslager abgeschottet vom Rest untergebracht waren und keine öffentlichen Trainings durchführte,n antworteten in Person von Rusher Komila Sandjarova, die per Wurf traf, ehe K&amp;P Joseph “Jossip” Nicholson die Punkte verdoppelte. Nicholsen wurde von den mitgereisten britischen Fans heftigst ausgebuht, wenn er den Ball hatte. Seine Eltern waren vor Jahren ins Exil nach Russland geflohen, im Zuge der Amnestie allerdings zurückgekehrt, während er sich entschied auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs zu bleiben. Das kam bei den mitgereisten Brit*innen natürlich überhaupt nicht gut an.</p>
<p>Doch nun war die Reihe an Avery Samsonite aus der Runde der „Triple A“-Offense von Montrose, deren Spitzname auf die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen zurückgeht: Samsonite traf ebenfalls per Kick, ehe Pivendale nochmals per Wurf nachlegte. Die britischen Fans im ausverkauften Stadion von Santander forderten nun zwar lautstark Alvaro Babelli, um das Triple voll zu machen, doch der hielt sich am Sonntag noch zurück und überließ das Feld anderen, darunter einem überragenden Fynn Little.</p>
<p>Bei den Ukrainern konzentrierte sich das komplette Spiel auf Komila, die zwar nochmals einen Kicktreffer landen konnte, aber angesichts der gut stehenden schottischen Abwehr immer wieder auch in Bedrängnis geriet. Letztlich sorgte ein weiterer Kick von Samsonite für den Schlusspunkt, während Little als „Player of the Match“ ausgezeichnet wurde.</p>
<p>Kosmos-Managerin Maryna Vadymivna Kozak war im Anschluss die einzige, die vor die Mikrofone trat und ein paar dürre Worte sagte: „Es war uns eine Ehre dabei sein zu dürfen und die die Sowjetunion hier vertreten zu haben. Leider sind wir ausgeschieden. Wir bedanken uns für die Gastfreundschaft und drücken nun den Genoss*innen aus Plovdiv die Daumen!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 align="center">RC Divine Gergovie vs. SK Paranoia Plovdiv</h4>
<h4 align="center">5-55</h4>
<p>Nachdem es im Team von Plovdiv im Zuge einer Neuaufstellung einige neue Namen gab, war es im Vorfeld schwierig, die Stärke der Bulgar*innen einzuschätzen. Auffällig war jedoch, dass sich das Team überraschend offen gab und auch im Trainingslager für Interviews zur Verfügung stand – obwohl beim letzten Europapokal eine Spielerin die Gelegenheit genutzt hatte, politisches Asyl im Westen zu beantragen. Wie es heißt, steht das Team seitdem unter strenger Beobachtung aus Moskau, allerdings war davon wenig zu merken, vor allem im Vergleich zum Team aus der Ukraine. Besonderes Augenmerk liegt aus britischer Sicht natürlich auf Artjom Sorokin, dessen Entscheidung, für das Geburtsland seiner Eltern zu spielen, vor der letzten WM für ordentlich Ärger gesorgt hatte. Sorokin selbst, wollte keine Fragen zu seinen Beweggründen beantworten, sprach jedoch offen über seine neue Heimat in Bulgarien: „Nach dem Gewinn des Europapokals ist in Plovdiv viel passiert. Es wurde ein neues Trainingszentrum errichtet, das Stadion modernisiert und zusätzlich ein Mentalcoach eingestellt, der allen Spieler*innen in sämtlichen Lebenslagen hilft. Das war auch der Grund, weshalb mich das Gebot vollends überzeugt hat. Die Bedingungen sind vergleichbar mit Moskau – und zählen somit zur absoluten Weltspitze.“</p>
<p>Dass Sorokin auch Rugby spielen kann, zeigte er dann auf dem Platz, wo er die Franzosen fast im Alleingang nach Hause schickte und sowohl mit dem Fuß als auch mit der Hand traf.</p>
<p>Auf der Gegenseite war es einzig Germain Lefeuvre, der unermüdlich ackerte und versuchte aus allen Lagen zu werfen oder zu kicken, jedoch nur einmal Erfolg per Wurf hatte. Zu wenig für die Mission, mit der Gergovie beim Europapokal angetreten war: Dem französischen Rugby, der in einer schweren Krise steckt, wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Trainer Bruno Peletier wurde im Anschluss deutlich: „Das war eine unterirdische Leistung heute, daran gibt es nichts zu deuteln. Warum sich die Spieler*innen auf dem Feld allerdings wie aufgescheuchte Hühner bewegt haben, weiß ich auch nicht. Dazu bestand keine Notwendigkeit. Alles in allem haben wir dem französischen Rugby so einen Bärendienst erwiesen!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Heute Früh wurden auch gleich die Halbfinal-Partien ausgelost, die am kommenden Sonntag um 20 Uhr ausgetragen werden:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><b>Føroyingar Rugby vs.</b> Flower of Montrose</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><b>SK Paranoia Plovdiv vs.</b> <b>SC Biel Belzebubs</b></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/08/08/europapokal-1988-top-favorit-muss-segel-streichen/">Europapokal 1988: Top-Favorit muss Segel streichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<item>
		<title>Europapokal 1988: Wer holt den Titel in Spanien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 1988 13:33:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europacup]]></category>
		<category><![CDATA[Rugby]]></category>
		<category><![CDATA[Sports]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich ist es so weit, das Highlight des Jahres im Harrington Rugby steht an: Der Europapokal 1988 steht in den Startlöchern. Ausgetragen wird er dieses Mal in Spanien, als Teilnehmer &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/08/05/europapokal-1988-wer-holt-den-titel-in-spanien/">Europapokal 1988: Wer holt den Titel in Spanien?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist es so weit, das Highlight des Jahres im Harrington Rugby steht an: Der Europapokal 1988 steht in den Startlöchern. Ausgetragen wird er dieses Mal in Spanien, als Teilnehmer der britischen Inseln ist Meister Flower of Montrose dabei. Die anderen sieben Vereine haben sich über verschiedene regional ausgetragene Wettbewerbe für die Teilnahme qualifiziert. Zusätzlich ist der Titelverteidiger SK Paranoia Plovdiv aus Bulgarien gesetzt.</p>
<p>Die teilnehmenden Teams befinden sich alle bereits seit einer Woche im gemeinsamen Trainingslager in Madrid, wo heute um Punkt 12 Uhr die Auslosung der Gruppenspiele stattfand. Bevor wir zu den Partien kommen, wollen wir einen kurzen Blick auf die teilnehmenden Clubs und ihre Chancen auf den Titel werfen.</p>
<p><b>Flower of Montrose (Schottland)</b></p>
<p>Nachdem im vergangenen Europapokal Magic Carmarthen für ein blamables Ausscheiden in der Vorrunde sorgte, ist dieses Jahr Meister Flower of Montrose aus Schottland für die Britischen Inseln am Start. Das Team von Trainer Hamish MacDonald of Clanranald ist in einer bestechenden Form und steht aktuell schon wieder auf Platz 1 der Tabelle. Wir drücken natürlich alle die Daumen, dass die Expert*innen Recht behalten und der Favorit den Titel für Magic Britain holt.</p>
<p><b>SK Paranoia Plovdiv (Bulgarien)</b></p>
<p>Damals recht überraschend holte Paranoia beim letzten Mal den Europapokal und gilt auch nun wieder als ein Favorit. Allerdings wurde der Sieg damals von politischen Verwerfungen begleitet, denn der damalige Kicker &amp; Passer des Teams, Iva Jankova, setzte sich vor dem Finale nach England ab und beantragte hier politisches Asyl. Den Gerüchten zufolge sollen Spielerinnen von Magic Carmarthen ihr dabei geholfen haben, auch wenn diese Beschuldigungen bis heute nicht belegt wurden.</p>
<p>Seitdem steht der Verein aus dem bulgarischen Hinterland unter genauer Beobachtung von Moskaus politischer Führung, und es dringen kaum noch Informationen durch den Eisernen Vorhang hindurch. Aufsehen erregte im Winter allerdings die Verpflichtung von Rusher Artjom Sorokin, der den umgekehrten Weg wie Jankova ging und sich aus seinem Geburtsland England in die Heimat seiner Eltern absetzte und heute die russische Staatsbürgerschaft innehat.</p>
<p><b>ETSV Regensburg (Bundesrepublik Deutschland)</b></p>
<p>Der ETSV Regensburg gehört zwar zu den traditionsreichsten Clubs aus der BRD, hat allerdings ein verstaubtes Image. Die besten Zeiten liegen lange zurück und so kam die Qualifikation für den Europapokal doch einigermaßen überraschend. Auch der Stil von Trainerin Lilly van Beethoven gilt als konservativ und wenig mitreißend, weshalb ein Überstehen der Vorrunde eine echte Überraschung wäre.</p>
<p><b>Føroyingar Rugby (Färöer)</b></p>
<p>Der Exot unter den teilnehmenden Vereinen kommt in diesem Jahr von den Färöern – und das obwohl die wenigen Einwohner ganz verrückt nach Harrington Rugby sind. Da man sich in der Qualifikation aber gegen die traditionell starken Teams aus Skandinavien durchsetzen konnte, gilt der Club bei manchen Expert*innen mittlerweile als Geheimfavorit. Das ist dann aber vielleicht doch etwas weit hergeholt, denn nur ein einziger Spieler verfügt überhaupt über internationale Erfahrung.</p>
<p><b>RC Divine Gergovie (Frankreich)</b></p>
<p>Dass der französische Meister mal nicht aus Paris kommt, ist schon einige Jahre her, auch wenn Gergovie in den vergangenen Jahren immer weit oben in der Tabelle zu finden war. Nun ist das Team angetreten, um mit dem Gewinn eines internationalen Titels den Rugbysport in Frankreich wieder populärer zu machen, denn in den letzten Jahren litt der Sport unter Zuschauerschwund und Nachwuchsmangel. Bekannte Namen sucht man im aktuellen Team zwar vergeblich, aber die Franzosen zu unterschätzen, wäre ein grober Fehler.</p>
<p><b>RK Kosmos Kyjiw (Ukraine)</b></p>
<p>Der Sieger der sowjetischen Qualifikation schlug im Finale mit Plovidiv den Titelverteidiger des Europapokals, ist ansonsten aber ein wenig beschriebenes Blatt. Im Wettbewerb gilt das Team des russischen Trainers Greshnev Igor Larionovich daher als krasser Außenseiter.</p>
<p><b>Unione Sportiva Roma (Italien)</b></p>
<p>Das italienische Schwergewicht reist mit einem Ensemble voller Stars an – allerdings knirscht es dort immer wieder ganz gewaltig im Gebälk. Dass ein Alessandro Locatelli den Club wohl im Streit mit David Mesekela Richtung Southampton Rovers verließ, ist da nur eine Anekdote, aber Trainer Stijn Borgelink soll dem Vernehmen nach alle Hände voll zu tun haben, seine Stars bei Laune zu halten, sodass das Training manchmal etwas zu kurz kommt. Trotzdem rechnet ganz Italien mit dem Titel im Europapokal.</p>
<p><b>SC Biel Belzebubs (Schweiz)</b></p>
<p>Die Teufel aus der Schweiz gelten nicht wenigen Rugbyfans als das personifizierte Böse, denn ohne das Geld von Sponsor und Clubpräsident Emil Huttenlocher würde der Verein wohl immer noch in der alpenländischen Provinz spielen. Huttenlocher, dem nicht nur der Brausekonzern Flying Cows sondern auch der gleichnamige Club aus Köln gehört, protzt und provoziert gerne mit seinen Millionen, was seinen Beliebtheitsgrad nicht gerade steigert. Alles andere als der Titel wäre eine schwere Niederlage für die Schweizer*innen.</p>
<p>Die Auslosung, in der die spanische Verbandspräsidentin Isabel Maria Ferrandis als Glücksfee agierte, ergab folgende Partien, die am Sonntag jeweils um 20 Uhr ausgetragen werden:</p>
<h4>Unione Sportiva Roma – Føroyingar Rugby<br />
ETSV Regensburg – SC Biel Belzebubs<br />
RK Kosmos Kyjiw – Flower of Montrose<br />
RC Divine Gergovie – SK Paranoia Plovdiv</h4>
<p>In einer ersten Stellungnahme freute sich Montrose-Trainer über den Gegner aus der Ukraine: „Das Team verfügt über eine starke Defense, aber ich denke, wir haben Mittel und Wege, diese zu knacken. Es wird ein intensives Spiel, aber ich freue mich darauf, dass es endlich losgeht! Wir werden die verbleibenden Stunden nutzen und uns akribisch vorbereiten!“</p>
<p>Mehr zu den einzelnen Teams kann man auf den Sonderseiten zum Europapokal auf der Brooms&#8217;n&#8217;Joy-Seite nachlesen:</p>
<ul>
<li><a href="https://broomsnjoy-league.de/mannschaften/teams-europapokal-1988/">Teilnehmer</a></li>
<li><a href="https://broomsnjoy-league.de/europapokal-1988/europapokal-1988-spielplan/">Spielplanübersicht</a></li>
</ul>
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