Broughton Academy Opens Its Doors Again

Back To Normal – Headmaster Announces Exams And Beginning of Term

Harrington – Ein Neuanfang steht bevor an der Broughton Academy. Nachdem die Lehranstalt für die Ausbildung von Auror*innen dieses Jahr einen harten Schicksalsschlag verkraften musste, scheinen Lehrpersonal und Schüler*innen langsam verarbeitet zu haben, was vorgefallen ist. Nun scheint die Akademie bereit, die Ereignisse hinter sich zu lassen und wieder nach vorne zu blicken.

Das letzte Schuljahr sei für die Broughton Academy nicht einfach gewesen. “Wir haben geschätzte Menschen aus unseren eigenen Reihen verloren. Das zu verkraften war keine leichte Aufgabe. Doch wir haben sie als Gemeinschaft, als Kolleg*innen und Kamerad*innen gemeistert”, erzählt Peacock im Gespräch mit Broughton Daily. Nach den Geschehnissen Anfang des Jahres sei es ausgeschlossen gewesen, schnell zum Normalzustand an der Akademie zurückzukehren. Die Ereignisse rund um die Verhandlung von Soldan Lancaster hätten erst einmal verarbeitet werden müssen. Dabei waren einige Schüler*innen und Lehrpersonal der Broughton Academy den aufgehetzten Dementoren zu Opfer gefallen, mit der Lancasters Anhänger*innen ihm die Flucht ermöglichten.

Der reguläre Lehrbetrieb wurde im Anschluss für mehrere Wochen ausgesetzt und erst nach einer Weile wieder im kleinen Umfang aufgenommen. „Wir wollten den Lehrer*innen und Anwärter*innen in Ruhe die Möglichkeit geben, ihre Kamerad*innen zu betrauern und den Verlust zu verarbeiten“, begründet Schulleiter Peacock diesen Schritt. Außerdem sei es nicht möglich gewesen, so schnell geeignetes Lehrpersonal als Ersatz zu finden. Die verbliebenen Kolleg*innen hätten den Unterricht untereinander aufgeteilt. Auch die Anwärter*innen sprangen ein, wo es nur ging, gründeten Lerngruppen und halfen sich gegenseitig. Viel Wissen eigneten sich die Schüler*innen im Selbststudium an. “Die Anwärt*innen haben sich dabei absolut vorbildlich und solidarisch verhalten”, lobt Peacock. “Ich mache mir keine Sorgen, dass alle die anstehenden Prüfungen bestehen werden. Das ist angesichts der Umstände alles andere als selbstverständlich.” Die Jahresabschlussprüfung kündigte er mit einigen Monaten Verspätung für Mittwoch, den 27.11. an. Das gab den Anwärter*innen deutlich mehr Zeit zur Vorbereitung. Was nur fair sei, so Peacock.

Nun sei es an der Zeit, nach vorne zu blicken und mit neuer Kraft in das nächste Schuljahr zu starten. Die Aufnahmeprüfungen für den nächsten Jahrgang laufen bereits seit einigen Monaten. Ein konkretes Datum für den Beginn des neuen Schuljahres war bislang allerdings nicht verkündet worden. “Am 6. Dezember ist es soweit”, verrät Peacock. “Wir freuen uns auf den neuen Jahrgang. Er kann den Stab weitertragen, den so viele unserer Schüler*innen viel zu früh abgeben mussten. Ihr Andenken lebt in ihren Nachfolger*innen weiter.”

Das neue Schuljahr startet danach wieder mit einem voll besetzten Kollegium. Namen der neuen Kolleg*innen wollte Peacock nicht nennen, er versicherte jedoch, dass sie alle “großartige Kenner ihres Fachgebietes” seien. Ob er auch altes Lehrpersonal wieder einstellen werde? Mit Sinéad O’Sullivan und Benedict Devereaux-Montmorency sind schließlich zwei seiner Angestellten Anfang des Jahres aus Askaban entlassen und ihre Verfahren aus Mangel an Beweisen fallen gelassen worden. Theoretisch stünden sie wieder zur Verfügung, auch wenn eine Wiederaufnahme an der Akademie sicher kontrovers aufgenommen werden würde. Konkret wollte sich Peacock dazu nicht äußern, sondern verwies auf die Integrität des Gamots und die oberste Verpflichtung der Broughton Academy Großbritannien, dem Wissen und zukünftigen Auror*innengenerationen gegenüber. Was immer das genau heißen mag.

Zu guter letzt hatte Broughton Daily die Gelegenheit, Schulleiter Peacock zu den Gerüchten um Derry Donovan, Held von England, zu befragen. Der ehemalige Quidditch-Star und Überlebende des Anschlags auf die Lancaster-Verhandlung sollte eigentlich im neuen Schuljahr an der Akademie PR unterrichten. Peacock bestätigte die Gerüchte, Donovan hätte stattdessen ein Angebot in Kamerun angenommen, um dort das Nationalteam zu trainieren. “Mr Donovan sieht sich doch eher im Sport, das müssen wir akzeptieren. Wir haben aber adäquaten Ersatz gefunden”, so Peacock. “Joshua Evans wird uns im neuen Schuljahr anstelle von Mr Donovan unterstützen. Wir sind über seine kurzfristige Zusage sehr erfreut.” Joshua Evans ist ebenfalls ehemaliger Quidditch-Spieler. Jahrelang wurde er als großes Talent gehandelt und war vor allem unter weiblichen Quidditchfans beliebt. Auf dem Platz konnte er jedoch nie wirklich überzeugen.

Schulleiter Peacock beendete das Gespräch mit der Ankündigung, den Umbruch für eine grundsätzliche Umstrukturierung an der Akademie nutzen zu wollen. Wie diese im Detail aussieht, müsse man abwarten.

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