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	<title>Lifestyle Archive - Daily Observer</title>
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	<title>Lifestyle Archive - Daily Observer</title>
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		<title>Daily Observer Proudly Presents: „Bake Off 1989“</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/22/daily-observer-proudly-presents-bake-off-1989/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 1988 13:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wettbewerb Endlich ist es so weit: Das Voting für das große Bake Off 1989 hat begonnen! Wer wird dieses Jahr „God/Goddess of Bakery“?  Das liegt nun in den Händen &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/22/daily-observer-proudly-presents-bake-off-1989/">Daily Observer Proudly Presents: „Bake Off 1989“</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-weight: 400;">Der Wettbewerb</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Endlich ist es so weit: Das Voting für das große Bake Off 1989 hat begonnen! Wer wird dieses Jahr „God/Goddess of Bakery“? </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das liegt nun in den Händen von Magic Britain, denn neben einer Jury stimmen auch die Leser*innen des Daily Observer über die Krone im großen Backwettbewerb ab. Dabei haben Jury und Leser*innen nun Zeit bis zum 19.12. um 23:59 Uhr, um ihre Stimme abzugeben. Die Ergebnisse beider Abstimmungen werden anschließend nach einem ausgeklügelten Schlüssel zusammengefügt und so der Gewinner oder die Gewinnerin des Bake Off 1989 bestimmt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Daily Observer wird dann verkünden, wer „God/Goddess of Bakery 1989“ geworden ist.</span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">Die Jury</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie in jedem Jahr gab es wieder hunderte von Bewerbungen um einen Posten in der Jury, weshalb erstmals das Los entschieden hat und die Redaktion des Daily Observer darauf verzichtet, selbst einen Juroren bzw. eine Jurorin zu stellen. Um Spekulationen um eine Manipulation bei der Auslosung von Anfang an entschieden entgegen zu treten, betont die Redaktion an dieser Stelle, dass die Auslosung von einem Notar überwacht wurde, der versichert hat, dass keine Magie im Spiel war oder die Plätze verkauft wurden. Denn niemand war überraschter als wir, als doch einige bekannte Namen aus der Lostrommel gezogen wurden, die bereits in der Vergangenheit ihre Stimme abgeben durften. Das nennt man dann wohl einfach Losglück!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es folgen die Teilnehmer*innen der diesjährigen Jury in alphabetischer Reihenfolge:</span></p>
<p><b>Chapman, Jamie:</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Miss Chapman absolviert derzeit eine Ausbildung zur kanonischen Wächterin an der Broughton Academy, wo sie auch die Arbeit im Sekretariat unterstützt. Sie lebt mit ihrer kleinen Tochter in Harrington. </span></p>
<p><b>Hoelzel, Susanne:</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Miss Hoelzel ist ebenfalls als Wächteranwärterin an der Broughton Academy eingeschrieben, wo sie in diesem Jahr ihren Abschluss machen wird. Sie hat in der Vergangenheit sowohl als Bäckerin am Wettbewerb teilgenommen, als auch schon in der Jury gesessen. </span></p>
<p><b>Lawrence, Eleanor:</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Miss Lawrence ist eine der renommiertesten Wissenschaftlerinnen des Landes. Sie hat in der Vergangenheit bereits mehrfach den M.Abel-Preis für ihre Forschung zu Magie/Antimagie erhalten und saß auch bereits in der Jury des Bake Offs. </span></p>
<p><b>of Rubin, Paul Andrew:</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Earl of Rubin ist ein vielbeschäftigter Mann. Neben seinen vielen Tätigkeiten als Schlossherr von Dunrobin Castle und Mäzen ist er u.a. Mitglied des Board of Broughtons und Präsident des Rugbyvereins der Harrington Harriers.</span></p>
<p><b>Slinkhardt, Mortimer:</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Professor Slinkhardt hat bereits in der Vergangenheit in der Jury des Bake Offs gesessen und die Teilnehmenden mit seinen Kommentaren verzückt. Oder entsetzt. Er ist Dozent an der Broughton Academy, hat als Wissenschaftler einmal den M.Abel-Preis erhalten und ist bekannt für seine vielen Bestseller-Romane.</span></p>
<p><b>Winterbottom, Frederic:</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der bekannte Mäzen ist aus den politischen Entscheidungsprozessen von Magic Britain nicht wegzudenken. Er saß bis vor einiger Zeit im Bord of Broughtons, wo er u.a. für die Ausrichtung des Sommerfests in Harrington Hall zuständig war. </span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">Die Tradition</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch in diesem Jahr treten beim großen Bake Off die begnadetsten – oder zumindest diejenigen, die sich dafür halten – Bäcker*innen des Landes gegeneinander an, um der Jury und den Leser*innen ihr bestes britisches Backrezept vorzustellen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Bake Off ist nicht umsonst eine der beliebtesten magischen Traditionen der Moderne. Kaum ein Ereignis eint die Menschen in Großbritannien so, wie das alljährliche Backen und die Frage, wer denn nun die allerbesten Mince Pies, Christmas Cakes oder Puddings backt. Und das mittlerweile seit über sechzig Jahren!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei beruft sich das Bake Off auf eine alte Tradition, laut derer alte magische Familien, wenn sie in früheren Jahrhunderten zu großen Festen geladen wurden, den Brauch pflegten, ganz besonders zubereitete Speisen und Getränke als Gastgeschenke zu überreichen. Diese Köstlichkeiten wurden anschließend auf einer sehr langen (Schau-)Tafel angerichtet, an der sich entlang gekostet wurde. Nicht ohne die einzelnen Speisen zu loben – oder mit bissigen Kommentaren die Backkünste der Bäckerinnen und Bäcker zu bewerten!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Januar 1920 startete der Daily Observer schließlich seine einjährige interaktive Bildungs-Serie “Our Magical Magic Britain”, vor allem, um den vielen Exceptioners, die neu in der magischen Gesellschaft waren, die guten alten Traditionen und Bräuche der 2nd World näher zu bringen. Mit dem großen Bake Off fand die Serie ihre Höhepunkt, denn sie einte die Traditionen der 1st World und der 2nd World und verwies auf die Gemeinsamkeiten beider Welten. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und vielleicht vermag das gemeinsame Backen und Ringen um den Titel unsere Gesellschaft auch in diesen unruhigen Zeiten wieder zu einigen.  </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/22/daily-observer-proudly-presents-bake-off-1989/">Daily Observer Proudly Presents: „Bake Off 1989“</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Harrington Baby Triggers Adoption Hype</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/13/harrington-baby-triggers-adoption-hype/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 1988 19:58:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Uns erreichen tägliche mehrere Anschriften von Magier*innen, die das sogenannte Harrington Baby adoptieren möchte. So etwas habe ich noch nie erlebt”, erklärt Cory Roberts, Sprecher des Bridgewater Prison. “Wir sind &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/13/harrington-baby-triggers-adoption-hype/">Harrington Baby Triggers Adoption Hype</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>“Uns erreichen tägliche mehrere Anschriften von Magier*innen, die das sogenannte Harrington Baby adoptieren möchte. So etwas habe ich noch nie erlebt”, erklärt Cory Roberts, Sprecher des Bridgewater Prison.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Wir sind für etwas aber nicht zuständig, es tut mir wirklich sehr leid. Das ist einfach nicht vorgesehen!” Auch die vielen Heiratsanträge an die werdende Mutter könne das Gefängnis nicht verarbeiten. “Wir sind doch kein Heiratsmarkt. Wir beschäftigen uns hier mit Straftaten!”, so Roberts. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch landesweit scheinen sich immer mehr Magier*innen  für das Thema Adoption zu interessieren. &#8222;Selbst bei uns sind die Anfragen massiv angestiegen. Die Leute wollen offenbar nicht nur das Harrington Baby adoptieren, sondern einfach allen helfen. Ich bin begeistert! Wir prüfen natürlich alle Anträge genauestens, ehe wir uns für Interessenten entscheiden”, erzählt uns Victoria Lawrence vom London Central Orphanage. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unter dem Motto &#8222;Adoption &#8211; Wir machen das” hat sich kürzlich sogar eine Initiative in Leeds gegründet, die der werdenden Mutter Unterstützung angeboten hat. In einer ersten Aktion wurde gesammelt, um genug Geld für einen Anwalt zusammen zu bekommen, der sich vor Gericht für eine Verschiebung des Verhandlungstermins einsetzt. “Wir wollen dieses Baby retten! Das ist unsere Mission! Dieses Kind ist unschuldig in die Mühlen der Justiz geraten. Es soll eine Chance auf Leben haben! Wir möchten das Kind daher adoptieren”, so Kevin Whitefield von der Initiative.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Den Umweg über die Gerichte wollen andere dagegen gar nicht erst machen. So bat Liam Spencer, stellvertretender Schulleiter der Broughton Academy, wo die werdende Mutter aktuell eine Ausbildung als Wächterin absolviert, keine Heiratsanträge mehr an die Akademie zu senden: “Es ist bekannt, dass die Anwärterin unverheiratet ist. Das ruft offenbar viele Menschen auf den Plan, die dafür sorgen wollen, dass das Kind in geordneten Verhältnissen zur Welt kommt. Dabei kennen diese Menschen nicht mal die Mutter. Das ist doch verrückt!” wird Spencer deutlich. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch Adoptionsangebote seien im Sekretariat eingegangen. “Das muss man sich mal vorstellen. Wir reden über ein ungeborenes Leben, das eine Mutter hat. Wenn das Justizsystem anders wäre, würde es so weit gar nicht erst kommen”, so Spencer. </span></p>
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		<title>Intuitive or Awakened &#8211; A New Frontier Or Only Two Ends Of A Scale?</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/11/intuitive-or-awakened-a-new-frontier-or-only-two-ends-of-a-scale/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 1988 18:58:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Clark suggeriert: Wenn unsere Kinder nicht unsere Kinder wären und wir sie deshalb auf magische Schulen zum Erwecken schicken würden, dann könnten sie wahrscheinlich nicht zaubern. Was bedeutet das im &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/11/intuitive-or-awakened-a-new-frontier-or-only-two-ends-of-a-scale/">Intuitive or Awakened &#8211; A New Frontier Or Only Two Ends Of A Scale?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Clark suggeriert: Wenn unsere Kinder nicht unsere Kinder wären und wir sie deshalb auf magische Schulen zum Erwecken schicken würden, dann könnten sie wahrscheinlich nicht zaubern. Was bedeutet das im Endeffekt?<span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Geht es dann nicht mehr um die Fragen so wie heute: Aus welcher Familie kommst du? Wie alt ist deine Familie? Welchen Beitrag haben sie für unsere Welt geleistet? Sondern wird man zukünftig nur noch fragen: Bist du ein erweckter oder ein echter Magier? Echt, weil keine Kraft von außen auf dich gewirkt hat, sondern weil es intuitiv aus dir herausgekommen ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das wäre eine ganz neue Lesart und würde die magische Gesellschaft, so wie wir sie kennen, gehörig auf den Kopf stellen. Clans, die immer lieber unter sich geblieben sind, deren fehlende Bereitschaft sich Magic Britain gegenüber gänzlich zu öffnen und die alten traditionellen magischen Praktiken dem Kanon anzupassen, genießen heute kaum Ansehen. Zaubern aber oft lieber affektiv. Diese Clans, die als sogenannte “Mystiker” gelten, wären nach Clarks Ansicht, dann die echten, angeseheneren Magier*innen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was für ein Paradigmenwechsel schon allein innerhalb der magischen Welt!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch worin unterscheiden sich erweckte und intuitive Magier*innen eigentlich? Welche ist die stärkere Form der Magie? Erweckte Magie, als eine kontrollierte und sehr präzise Kraft, oder intuitive Magie, als eine gefühlsgebundene unkontrollierte, aber sehr starke Kraft?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Erweckte Magier*innen zaubern präziser. Das bedeutet, je präziser Magie gewirkt wird, desto weniger Magie geht verloren. Allerdings ist die Kraft hinter Emotionen sehr viel stärker, weswegen selbst magische Schulen den Fokus auf Emotionen setzen bei der Erweckung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Schulen unterscheiden sich in ihren Erweckungsformen. Nicht jedes Kind kommt mit jeder Methode klar. Die Pontefract Academy gilt als eine der Schulen, die weniger sanfte Methoden anwenden, weswegen es immer wieder vorkommt, dass Kinder zur Scearsax wechseln, die eher ein ganzheitlicheres Programm fährt. Dennoch gelten alle britischen Schulen insgesamt als moderat, gerade im Vergleich zu Osteuropa. Dort werden oft noch sehr alte, viel rabiatere Erweckungen durchgeführt. Insbesondere in osteuropäischen Clans soll mit Nahtoderfahrungen gearbeitet werden. Dort werden Kinder zum Beispiel lebendig begraben, nur durch einen Schlauch im Mund bekommen sie noch etwas Luft zum Atmen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So oder so gilt, erweckte Kinder werden mit gezielten Techniken zur Magie hin erzogen. Nur ganz wenige Kinder aus den alten magischen Familien zaubern intuitiv. Interessanterweise sind es die Exceptioner, die als intuitive Magier*innen in die Second World kommen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zählen also am Ende die intuitiven Magier*innen mehr als die erweckten? Geht es dann einfach nur um das Schaffen neuer Kategorien? Ist es das, was wir wollen? Und angenommen, wir könnten alle Menschen auf der Welt erwecken, was würde das bedeuten? </span></p>
<p><em>Ein Kommentar von William H.T. Connery</em></p>
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			</item>
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		<title>Bocapine: Blessing or Curse?</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/10/bocapine-blessing-or-curse/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 1988 15:48:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle reden drüber, doch niemand weiß wirklich Bescheid. Norman Wolsey erklärt unserem Autoren die Wirkungsweise von Bocapin. Es ist nicht alles einfach &#8211; von den Nutzen und Gefahren des Gefängnismittels. &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/10/bocapine-blessing-or-curse/">Bocapine: Blessing or Curse?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alle reden drüber, doch niemand weiß wirklich Bescheid. Norman Wolsey erklärt unserem Autoren die Wirkungsweise von Bocapin. Es ist nicht alles einfach &#8211; von den Nutzen und Gefahren des Gefängnismittels.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Seit dem Gogh-Fall in aller Munde: Bocapin. Nach jahrhundertelangem Einsatz steht es plötzlich in der Kritik. Zu Recht? Oder gibt es vielleicht gute Gründe, weswegen Bocapin das Mittel erster Wahl in unserem Strafsystem ist? Montgomery Bingham ist für uns auf Spurensuche gegangen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was kaum jemand weiß: Bocapin ist ein natürlich vorkommendes Alkaloid. Alkaloide sind Produkte des Sekundärstoffwechsels und wirken charakteristisch auf den tierischen und menschlichen Organismus. Sie werden für den Grundstoffwechsel der sie bildenden Organismen nicht benötigt, sondern dienen häufig als Schutz vor Fressfeinden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bocapin kommt in der Sommer-Berberitze (Berberis aestivum L.) vor. Sie ist eine Unterart des Sauerdorns (Berberis vulgaris L.) und überwiegend in Europa und Vorderasien beheimatet, inzwischen auch in Nordamerika eingebürgert. Dadurch ist auch das Haupteinsatzgebiet des Bocapins in Eurasien, während in Afrika und Amerika andere Mittel zum Einsatz kommen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Norman Wolsey, Spezialist für Magische Neurologie im Nightingale Institute for Neuromagical Treatment, erklärt uns die Wirkungsweise: “Bocapin dient zur Hemmung magiespezifischer Muskarinrezeptoren, die im parasympathischen Nervensystem vorkommen und als Substrat den Neurotransmitter Acetylcholin binden, aber auch von Muskarin aktiviert werden können. Die Signalübermittlung wird blockiert.” Einfach gesagt: Durch die Fremdbesetzung der Bindestelle ist die Reizweiterleitung gestoppt und die Magiewirkung kann sich nicht entfalten. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für die Festnahme von magischen Menschen ist das wichtig, denn nur so kann die Sicherheit von der Belegschaft in Gefängnissen gewährleistet werden. Ohne den Einsatz von Bocapin gäbe es zahlreiche Angriffe und Ausbruchsversuche im hiesigen Bridgewater Prison, ähnlich wie zuletzt in Córdoba, Argentinien, wo bei einem Ausbruchsversuch sieben Menschen starben. Ein Grund, weshalb Bocapin in Magic Britain umgehend verabreicht wird, auch in der Untersuchungshaft.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wolsey gibt zu, Bocapin bewirkt als Psychostimulans ein Suchtverhalten. Aber: Bei korrekter Dosierung unter strenger medizinischer Überwachung sei eine normale Aktivität möglich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Welche Kritik gibt es an diesem effektiven, aber doch sehr harten System? Es gibt keine vernünftigen Studien zum langfristigen Einsatz von Bocapin. Und es gibt Risiken. Auch für Leute, die am Ende vielleicht wieder freigesprochen werden. Denn es kann langfristig die Magiefähigkeit beeinflussen. Zum einen durch Nebeneffekte des Suchtfaktors wie zum Beispiel Konzentrationsstörungen und Probleme des Visualisierens, zum anderen wird neuerdings darüber spekuliert, ob es zu einer dauerhaften Änderung des Magiepotentials kommen könnte, da Blocker die Reizübertragung solange stören bis sich die Ausschüttung der Neurotransmitter reduziert und die Energiebereitstellung vermindert wird. Wolsey möchte das nicht bestätigen. Auch nicht die Häufung von Einzelfällen, die so abhängig sind, dass sie nicht mehr ohne Bocapin leben können. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Was ich sagen kann, ist, dass die Gabe von Bocapin bei einer schwangeren Person starken Einfluss auf das ungeborene Kind hat. Föten haben keine Überlebenschance, sofern sie nicht die 30. Schwangerschaftswoche erreicht haben.” </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir bewegen uns also in einem rechtlichen Dilemma: die magischen Möglichkeiten der werdenden Mutter versus das Recht auf Leben. Gerade weil analog zur 1st World auch bei uns gilt, nicht schuldig bis die Schuld bewiesen wird. Umso verwunderlicher ist es, dass im Fall der Harrington Four der Verhandlungstermin im Januar 1989 angesetzt wurde. Überraschend deswegen, da bei der Überlastung der Justiz niemand mit einem Termin vor Sommer gerechnet hat und so das Kind gefahrlos zur Welt kommen würde. Bei einem Schuldspruch im Januar droht nun aber die Zwangsabtreibung. Der bittere Beigeschmack, der bleibt, kommt nicht nur durch das Alkaloid.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/10/bocapine-blessing-or-curse/">Bocapine: Blessing or Curse?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bedazzled Blottings. A Book Review  by Andrew Whitehall</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/09/bedazzled-blottings-a-book-review-by-andrew-whitehall/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 1988 16:06:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um Harrington Hall wird es nie ruhig. Jetzt sind auch noch die legendären Blottings wieder aufgetaucht und graben recht ziellos, aber dafür umso charmanter in den Sümpfen des Forest of &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/09/bedazzled-blottings-a-book-review-by-andrew-whitehall/">Bedazzled Blottings. A Book Review  by Andrew Whitehall</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Um Harrington Hall wird es nie ruhig. Jetzt sind auch noch die legendären Blottings wieder aufgetaucht und graben recht ziellos, aber dafür umso charmanter in den Sümpfen des Forest of Bowland herum. Die große Balfour’sche Verschwörung decken sie zwar nicht auf, dafür einen Soft Spot in unseren Herzen. Mit jeder der 300 Seiten ein Stück weit mehr.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Blottings sind zurück. 1985 haben sie mit ihren bemerkenswerten Recherchen zur Aufklärung des sogenannten Massakers von Harrington Hall beigetragen, die wiederum zur überraschenden Festnahme der Wächter-Einheit “Broughton Group” führte und Robert Balfour vom angesehensten Mann im magischen Aufklärungsdienst zu einem paranoiden Verschwörungstheoretiker haben fallen lassen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Heute verfasst Balfour übrigens in schöner Regelmäßigkeit – nämlich einmal im Jahr zu Weihnachten – reißerische Warnungen vor der Regierung, die der zeitgleichen Bedrohung durch Whams! “Last Christmas&#8220; in nichts mehr nachstehen. Vermutlich steht auch der nächste Teil des </span><i><span style="font-weight: 400;">traurigen Niedergangs des Robert Balfours</span></i><span style="font-weight: 400;"> schon in den Startlöchern: Eine neue Enthüllung, neue geheime Beweise, die natürlich zur Sicherheit aller furchtbar geheim bleiben müssen. Sie kennen das…</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Dass ausgerechnet Balfor damals der Mann war, der Imogen Bail nach den großen Clearings ins Amt gebracht hat – scheint er übrigens vergessen zu haben auf seinem Rachefeldzug gegen all jene, die seinen Stolz offenbar allzu empfindlich gekränkt haben. Aber zurück zu den Blottings. Für die interessiert sich zwar auch keiner mehr, aber die angekündigten Termine ihrer Leserundreise haben zumindest einen harmlos schönen Charme: Pittenweem Community Library am Sonntag, John O’Grotes Morningside Foster School House am Dienstag, Magic Lights Party im Nancy Blotting House in Port Vale – Vermutlich der Wintergarten ihrer eigenen Großmutter? Da treten sie sogar zweimal auf. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit “Harrington’s Forgotten Names” veröffentlichen die Blottings nun die neue Massaker-Bibel. Wieder einmal geht es in aller Ausführlichkeit um die Ereignisse von 1980. Ergänzt um die Ereignisse von 1985 natürlich. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Um die dramaturgische Notwendigkeit von neuen Highlights und Wendungen in der jetzt über acht Jahre alten und zehn Mal durchgekauten Geschichte wissen die Blottings. Aber auch, dass es genau dieser kleinen, kostbaren Zutat fehlt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber wir haben ja längst vom Besten gelernt, nämlich bei Robert Balfour und wissen, in Ermangelung von Relevanz bei gleichzeitigem Drang nach Aufmerksamkeit hilft nur eines – Die Spezialzutat. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine mysteriöse Quelle. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Neu ist allerdings, dass sie alt ist – diese fabulöse Quelle. Nämlich von 1985. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Angeblich sind den Blottings damals – quasi unter dem Türspalt hindurch – all jene Unterlagen anonym zugespielt worden, die Balfours “Broughton Group” mit der nebulösen Terrorgruppe “die Tafelrunde” in Zusammenhang gebracht und wenige Stunden später zur Verhaftung der gesamten Ermittlergruppe geführt haben. Die letzten von Balfours Leuten sind übrigens erst ein Jahr später wieder aus der Untersuchungshaft gekommen. Die Blottings finden auf ihren 300 Seiten natürlich auch Platz für Gedanken der einstigen Ermittler – die sie ja immerhin für lange Zeit ins Bridgewater gebracht haben. Fast rührend finden sie alle auf Seite 157 in einem alten Wächterpub wieder zusammen. Zurück bei ihren Wurzeln. Die Blottings verwenden viel Zeit und viele Worte auf den Moment ihrer formellen Entschuldigung gegenüber den ehemaligen und heute stark gezeichneten Ermittler*innen Riley Walsh, Evie Lloyd und der peinlich berührten Ruth Chapman, die selbst gesteht, heute immer noch keine Ruhe finden zu können. Und sich immer noch nicht traut mit ihrer Familie über all das zu sprechen, was wirklich geschehen ist. &#8222;Vermutlich werde ich das nie können. Trotzdem hoffe ich, dass sie mich und uns alle nie aufgeben.” Schwere Worte. Wenige Sätze vor einem knapp einseitigen Exkurs über Cylon-Tee und Shortbread. Alle Ex-Broughton Groupler hoffen drei Seiten später noch einmal inständig, dass ihre Arbeit weitergeführt wird. Wie jetzt eben durch die Blottings, denen sie sehnsüchtig nachwinken, bei ihrem liebenswerten, literarischen Ritt durch Nordenglands Provinz. Im Hintergrund spielt Cliff Richard ‘Mistletoe and Wine’. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber zurück zur neuen alten Wendung, der im bitteren Ernst und sehr gewollt, aber nicht sehr gekonnt verfassten 300 Seiten. Diese Quelle, in alter Balfour-Manier nur behauptet und nicht bewiesen, bleibt natürlich das Kernstück des Buches. Die Blottings inszenieren stolz ihren Mut, sich mit dieser lange verborgenen Wahrheit endlich an die Öffentlichkeit zu trauen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wirklich überraschend ist – um ehrlich zu sein – aber eigentlich nur die Tatsache, dass sie überhaupt an die Öffentlichkeit gekommen sind. Wer das Buch finanziert hat – das ist hier vielleicht das wahre Mysterium. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der knapp einseitige Kern des Buches (aufgerundet) wird aufgefüllt mit weiteren 299 Seiten drumherum. Angereichert mit einer Handvoll kauziger Forest-Bewohner*innen, die zwar wenig thematischen Mehrwert beisteuern, aber für den dringend notwendigen Comic Relief sorgen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie sind die wahren Protagonisten der Geschichte. Ihre Namen werden zwar auch vergessen, aber vermutlich ist ihnen das genauso egal, wie der raue Winterwind hier draußen während der Tage der Ankunft. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und plötzlich nimmt das Buch seine ganz eigentümliche Fahrt auf: </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Garniert mit einer Prise Kindheitserinnerungen zu dunklen Messen oben auf dem Clougha Pike – wo  Menschen in Ritterroben und dunklen Kapuzen in Ekstase um den alten Torbogen des Steinkreises tanzen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dazu ein Esslöffel Spekulation von Wildhüter Sam W., dass die Sowjets in der ganzen Angelegenheit ja auch schon ewig mit drin hängen. Angeblich bringen sie jeden Mittwoch nach dem Pubquiz Informationen am Eisernen Vorhang vorbei durch einen magischen Tunnel auf die andere Seite. Die Blottings besuchen ganze vier Mal das Quiz im Jack O’Lantern. Sie finden aber weder einen russischen Boten noch einen Fußgängertunnel rüber nach Minsk. In der Realität endet der Tunnel nach ganzen zehn Metern im Partykeller.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Piper P. will übrigens noch wissen, dass es bei den Experimenten dort oben auch Überlebende gab, die sie über den Tunnel vermutlich direkt in die Sowjetunion gebracht haben. Roger M.M. winkt leider schnell ab, der Tunnel würde ja nur von Wachturm zu Wachturm im Forest führen. Na, da oben, wo der alte Pete seine Farm hatte. Die Blottings nicken aufmerksam und füllen ihre kleine Notizblöcke. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ja. Harrington’s Forgotten Names hat seine Momente voller Magie. Es hat auch mich verzaubert. Es ist fast eine Milieustudie der Menschen im Forest mit ihren liebenswerten Eigenheiten und großen dunklen Geschichten. Dass das Buch inmitten der Tage der Ankunft erscheint und die Blottings auch Harringtons Community Center im Tourplan haben, ist immerhin stilecht. Genau wie der Ernst, mit dem beide Blottings sympathisch und fast liebenswert an die Bedeutung ihres Werkes glauben. Und ich kann gar nicht mehr anders, als zu den Tagen der Ankunft auch hochzufahren in den Forest. Ich will die Dunkelheit spüren, den leichten Grusel. Und mit der ominösen Frau im gepunkteten Kleid sprechen. Die sich schön gemacht hat, für die drei grimmigen Farmer beim Bingoabend und nach dem dritten Bier angeblich über all das spricht, was sie im September 1980 dort oben in Harrington Hall erlebt hat.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie hat sich auf meine Anzeige hin gemeldet. Der Zauber der Blottings hat mich  so fest zu packen, dass auch ich langsam glauben will, vielleicht sind wir alle an etwas Großem dran. Wenn Robert Balfour uns diese Weihnachten also im Stich lässt, auf George Michael und mich ist dafür Verlass. </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/09/bedazzled-blottings-a-book-review-by-andrew-whitehall/">Bedazzled Blottings. A Book Review  by Andrew Whitehall</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Fashion of the 80s</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/11/16/fashion-of-the-80s/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 1988 07:23:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Moderatorin und Society-Expertin Helena Carlisle befragt in ihrem neuesten Interview Maggie May, eine der leitenden Designerinnen beim Modehaus Clark’s. May gilt als Expertin für die angesagtesten Modetrends der späten 1980er &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/11/16/fashion-of-the-80s/">Fashion of the 80s</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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<p>Moderatorin und Society-Expertin Helena Carlisle befragt in ihrem neuesten Interview Maggie May, <span style="font-weight: 400;">eine der leitenden Designerinnen beim Modehaus Clark’s. May gilt als</span> Expertin für die angesagtesten Modetrends der späten 1980er und weiß genau, was in den Kleiderschrank von modebewussten Magierinnen und Magiern gehört.  Welche Vorbilder es in der First World gibt, welche Accessoires im Trend liegen und wo man sich Inspiration holen kann, verrät sie im Interview.</p>
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<h5><span style="font-weight: 400;">Bekannterweise ist Clark’s ein Modehaus, das sich an den Trends der First World orientiert. Liegen hier auch die großen Trends? Und wie sehen die aus?</span></h5>
<p><span style="font-weight: 400;">Ja, absolut. Gerade in der First World entwickelt sich die Modewelt permanent weiter. Immer mehr davon findet auch in unserer Welt gefallen, gerade bei den jüngeren Leuten. </span><span style="font-weight: 400;">Wer es hier gerne Casual mag, trägt neben Stone Washed Jeans mit hohem Bund und wild gemusterten Hemden oder Sweatshirts sportliche Trainer, die bis zum Knöchel gehen. Hier sind auch Trainingsjacken in allen Farben sehr beliebt. Und seit dem Film “Ferris macht Blau” sind auch die Strickwesten unserer Großeltern wieder im Trend. Generell dürfen Tops und Röcke etwas weiter ausfallen, wie es Molly Ringwald in “The Breakfast Club” vormacht. </span><span style="font-weight: 400;">Etwas schicker ist die Magier*in mit barocken Blusen mit viel Rüschen und Spitze unterwegs. Gerne kombiniert mit Blazern oder Jackets. In diesem Jahr sind die Schulterpolster etwas schmaler, aber zaubern immer noch breite Schultern und eine elegante Haltung.</span></p>
<h5><span style="font-weight: 400;">Das klingt alles sportlich bis elegant. Was sind denn zurzeit die rougheren Stile?</span></h5>
<p><span style="font-weight: 400;">Die finden sich bei Postpunk, Skin und Goth Elementen. Punkaffine tragen z.B. DocMartens oder Biker Boots zusammen mit engen dunklen Hosen und Lederjacken. Verziert mit Spikes und Nieten. </span><span style="font-weight: 400;">Wer den Charme der britischen Working Class zum Ausdruck bringen will, trägt gerade geschnittene Jeans mit weißem Poloshirt oder T-Shirts mit Hosenträgern. Dazu karierte Hemden, Hosen oder Miniröcke.</span></p>
<h5><span style="font-weight: 400;">Der Minirock ist wieder da?</span></h5>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Minirock ist ein absolutes Trendstück, egal zu welcher Jahreszeit. Ob Jeans, Lack, Leder oder bunter Baumwollstoff, am besten kombiniert man ihn zu einer Strumpfhose oder Leggins. Gern auch gemustert. Mutige Magier*innen tragen dazu hohe farbige Pumps mit dünnem Absatz. Aber auch Ballerinas und Schnürstiefel sind aktuell ein Hingucker. </span><span style="font-weight: 400;">Was außerdem gerade bei jungen Leuten sehr beliebt ist, sind weit ausgestellte Trenchcoats mit farbigen Schals, so wie John Bender es in der berühmten letzten Szene von “The Breakfast Club” getragen hat. Genauso wie Lederjacken mit Aufnähern oder Stoffkragen, wie bei Tom Cruise in “Top Gun”.</span></p>
<h5><span style="font-weight: 400;">Welche Trends sind denn überraschend?</span></h5>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein Kleidungsstück, das zuerst unscheinbar wirkt, aber zurzeit überraschenderweise die Modewelt dominiert, ist die Leggins. Wir tragen sie nicht nur zum Sport, sondern auch kombiniert mit übergroßen Pullovern mit V-Ausschnitt, Baumwolle oder auch Strick. Darunter ein Rollkragen, der sich farblich absetzt. Die Waden umschmeicheln Stulpen und den Kopf ziert ein hoher Pferdeschwanz oder ein Bowler-Hut, nach Wahl auch Beret-Mütze.</span></p>
<h5><span style="font-weight: 400;">Die ein oder andere Person mag es vielleicht lieber klassisch. Gibt es auch hier ganz neue Trends?</span></h5>
<p><span style="font-weight: 400;">Weniger. Stile wie der britische Landchic sind wesentlich beständiger, was ihn ja auch ausmacht. Verlässlich chic ist er eben weniger experimentell. Naturtöne, gemischt mit reizarmem Blau, Grün, Orange oder Weinrot dominieren hier. Das Material darf gerade bei den Jackets mit Cord oder Tweed ruhig etwas gröber sein. Sehr gut lassen sich Hemden mit kleinen karierten Mustern und Strickpullovern oder Strickjacken mit symmetrischen Mustern kombinieren. Was immer funktioniert, ist ein weißes oder beiges Hemd. Dazu werden Stoffhosen in Grau- bis Brauntönen getragen. </span><span style="font-weight: 400;">Wer einen Hauch von Elite ausdrücken will, setzt auf den Preppy Look, der gerade bei jüngeren Erwachsenen sehr beliebt ist. Mit Cardigans und Pullundern in weiß, beige oder Pastelltönen. Knallige Farben werden geschickt mit dezenteren kombiniert. Der schneeweise Hemdkragen in länglich spitz oder rund ist fast ein Muss. Sehr beliebt sind auch Karo- und Streifenmuster. Dazu trägt man Stoffhosen oder karierte Röcke.</span></p>
<h5><span style="font-weight: 400;">Wie sieht es mit Accessoires aus?</span></h5>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer sich gerne mit Schmuck in Szene setzt, liegt mit Perlenketten und bunten Plastik-Armreifen sowie großen Ohrringen voll im Trend. Sie müssen nicht zwingend einem Stil zugeordnet werden, sondern lassen sich hervorragend durch Stilbrüche neu kombinieren. Wer querbeet mit diesen Accessoires arbeitet, ist Madonna, sie trägt Nietenhalsbänder zu Perlenohringen und dazu Spitzenhandschuhe und eine große Schleife ins Haar gebunden. </span><span style="font-weight: 400;">Auch breite Gürtel um die Taille werten jedes Outfit noch einmal auf.</span></p>
<h5><span style="font-weight: 400;">Was sind denn die neuesten Trendfarben und was drücken sie aus?</span></h5>
<p><span style="font-weight: 400;">Ganz klar sind immer noch Neonfarben angesagt. Entweder auffällig das Outfit dominierend oder aber auch als einzelnes Element wie Ohrringe oder Armbänder. Wer es dezenter, aber nicht trist mag, bedient sich diesen Winter einfach an der gesamten Blau-Palette. Vor allem kombiniert mit Silber-Tönen. Das Pendant dazu stellen dieses Jahr sämtliche Pink-, Rosa-, Rot- und Lila-Töne. Hier lohnt es sich, mit Goldfarben zu kombinieren. Denn Edelmetalltöne erzählen: Ich möchte strahlen. DIE Trendfarben sind momentan Pflaume und leuchtende Weintöne. Sie bringen Leben ins Gesicht und unterstützen jeden Haut- und Haartyp. </span></p>
<h5><span style="font-weight: 400;">In diesem Jahrzehnt ist in Sachen Mode so viel möglich ist wie noch nie zuvor. Traditionelle Kategorien in vermeintlich feminin und maskulin werden aufgebrochen und neu gemischt. Was in der First World ein großer Schritt ist, denn hier wird bekanntlich mehr an Kategorien festgehalten, als es in der Second World üblich ist. Umso mehr freut sich der Fashion-Victim aus der Magischen Welt. Was hat sich genau verändert?</span></h5>
<p><span style="font-weight: 400;">Einiges. Wir halten deswegen selbst weniger an klassischen Männer- und Frauenabteilungen fest. Denn Frauen bevorzugen vermehrt vermeintlich maskuline Attribute wie breite Schultern oder grobe Boots bis zu kurzgeschorenen Haaren. Sie tragen gerne weite T-Shirts und Pullover. Während Männer Make Up und Nagellack auftragen, Glitzerelemente und Schmuck würdigen. </span><span style="font-weight: 400;">Diese Einstellung lässt sich auch in vielen Musikern und Bands wiederfinden, die das Modebild maßgebend prägen. Wie bei Culture Club, Erasure oder The Cure. Aber auch der androgyne Stil bei Annie Lennox oder David Bowie.</span></p>
<h5><span style="font-weight: 400;">Was sind denn die besonders extravaganten Trends? Womit falle ich auf?</span></h5>
<p><span style="font-weight: 400;">Das können Sie diesen Winter mit üppigem Kunstpelz, aber auch durch Hüte mit Spitze verziert. Extravagant ist auch, wer gleich zwei bis drei Armbanduhren trägt. Ein Statement zum Interesse an der First World zeigen Sie mit einem digitalen Ziffernblatt. Wer es besonders individuell mag, gestaltet sich sogenannte “Happy Pants” aus Jeans oder farbigen Hosen, die mit Perlen, Spitze, Nieten oder Schriftzügen versehen werden. Auffällig sind auch immer noch Puffärmel und üppige Rüschen.</span></p>
<h5><span style="font-weight: 400;">Verraten Sie uns zum Schluss noch DEN Verkaufsschlager dieses Jahr?</span></h5>
<p><span style="font-weight: 400;">Das sind ganz klar Rugby-Shirts. Als T-Shirt oder auch Trikots der Lieblingsmannschaft oder der Lieblingsspieler*innen. Die Nachfrage ist enorm und es macht sich eine richtige Sammler-Mentalität breit. Ich selbst habe zahlreiche Shirts und Trikots aus den Teams meiner beiden Kinder, was mich natürlich sehr stolz macht.</span></p>
<h5><span style="font-weight: 400;">Vielen Dank für diesen Einblick in die Modewelt. Und nun viel Spaß beim Stöbern und Kombinieren!</span></h5>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/11/16/fashion-of-the-80s/">Fashion of the 80s</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Our Romantic Series: Blossom of Love</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/09/03/our-romantic-series-blossom-of-love/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 1988 07:42:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserem Fortsetzungsroman folgt heute der fünfte Teil der Geschichte „Blossom of Love“ unserer Redakteurin Abigail Cribb. Teil 5: Ein kühner Plan Mit einer weiteren Windböe, die vom Hügel über &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/09/03/our-romantic-series-blossom-of-love/">Our Romantic Series: Blossom of Love</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem Fortsetzungsroman folgt heute der fünfte Teil der Geschichte „Blossom of Love“ unserer Redakteurin Abigail Cribb.</p>
<p style="text-align: center;"><b>Teil 5: Ein kühner Plan</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit einer weiteren Windböe, die vom Hügel über den Wasserspiegel wehte, nahm Edward ihr Parfüm wahr. </span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Jetzt ist es vorbei, mein Junge. Du bist von allen Geistern verlassen worden. Jetzt bildest Du Dir schon ihren Geruch ein.</span></i></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Lady Delilahs unverkennbaren Geruch nach Rosen und Sommeräpfeln, nach Seide und Pferden, nach Ruhe und Aufregung. Edward spürte, dass er sich jetzt erst recht nicht mehr umwenden sollte &#8211; und trotzdem konnte er der Versuchung nicht widerstehen. Wenn sie dort stand, was würde er tun? Sollte er einfach aus dem Weiher steigen, wie Gott ihn geschaffen hatte, und sie erneut in die Arme schließen? </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Langsam drehte er den Kopf, gefolgt von seinem durchaus trainierten Körper. Die Arbeit als Gärtner war nur für Menschen mit guten, festen Knochen geeignet. Sie erforderte das ganze Jahr über Kraft und Ausdauer, und Edward war mit beidem gesegnet. Er hatte das früher schon ausgenutzt, um das ein oder andere Mädchen zu beeindrucken. Aber Lady Delilah würde nicht so einfach zu bekommen sein, das war ihm so klar wie Morgentau. </span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Ich will sie auch nicht so wie diese anderen Mädchen &#8211; ich will mehr von ihr. Alles von ihr.</span></i></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Endlich, nach einer Zeit, die sich wie Nichts und Ewig gleichzeitig angefühlt hatte, konnte er das Ufer überblicken, von dem er gestartet war. Es zeigte sich leer und sonnengebadet vor ihm. Lady Delilah war nicht zu sehen. Ein kurzer Stich der Enttäuschung erreichte Edwards Herz, bevor er in ungläubiges Lachen verfiel. Hatte er wirklich gedacht, die Lady würde ihm beim Baden zusehen? Das durfte er keinesfalls im Pub erzählen, egal wie viele Whiskey ihm die anderen Männer hinstellten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zurück in seinem Geräteschuppen roch er das süße Parfüm erneut, aber diesmal war er sich sicher, dass er es sich nicht einbildete. Hatte die Lady nach ihm gesucht? Es lag keine Nachricht auf dem kleinen Tisch, und auch sonst deutete nichts auf einen Besuch hin. Diesmal rutschte die Flat Cap wirklich ein wenig auf dem feuchten Haar, als Edward den Kopf schüttelte. Selbstverständlich würde sie ihn nicht besuchen, wenn ihr Lord jeden Moment aufwarten konnte. Bei diesem Gedanken breitete sich ein bitterer Geschmack in seinem Mund aus. </span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Lord Harrisville… </span></i></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sein Blick wanderte durch den halbdunklen Schuppen, auf der Suche nach einem Grund, dem hohen Herrn aus dem Weg zu gehen. Stattdessen aber blieb er bei einem Säckchen hängen, das er erst kürzlich geflickt hatte. </span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Ja, das könnte gehen.</span></i></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vier Uhr nachmittags, eine sanfte Brise, keine Wolke und angenehme Temperaturen. Der Lord hatte sich wirklich den perfekten Nachmittag ausgesucht, um Lady Delilah zu umgarnen. Aber diese Sonne war für die blauen Rosen äußerst unpraktisch &#8211; der Boden würde schneller austrocknen und ihnen die Grundlage rauben, wegen der sie so stolz und gerade gen Himmel sahen. Glücklicherweise hatte Edward dagegen ein äußerst effektives Mittel: Er musste lediglich eine gleichmäßige Schicht Pferdemist über den Wurzeln verstreuen. Der hielt das Wasser im Boden und würde beim nächsten Regen auch noch wertvolle Nährstoffe abgeben, die sich durch das Ablagern bildeten. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Leider, leider, musste der Pferdemist frisch verstreut werden, sodass er in der aktuellen Nachmittagsluft sein unverkennbares Aroma verströmte. Lord Harrisville erschien Edward gar nicht wie ein Pferdemensch, jedenfalls nicht für diesen Teil der Pferdehaltung. </span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Hoffen wir nur, meine Rechnung geht auf…</span></i></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/09/03/our-romantic-series-blossom-of-love/">Our Romantic Series: Blossom of Love</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Our Romantic Series: Blossom of Love</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/08/23/our-romantic-series-blossom-of-love-4/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 1988 11:31:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserem Fortsetzungsroman folgt heute der vierte Teil der Geschichte „Blossom of Love“ unserer Redakteurin Abigail Cribb. Teil 4: Ein kühles Bad Die blauen Rosen zitterten im schüchternen Wind, der &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/08/23/our-romantic-series-blossom-of-love-4/">Our Romantic Series: Blossom of Love</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem Fortsetzungsroman folgt heute der vierte Teil der Geschichte „Blossom of Love“ unserer Redakteurin Abigail Cribb.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Teil 4: Ein kühles Bad</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die blauen Rosen zitterten im schüchternen Wind, der in den letzten Tagen immer wieder versucht hatte, den Sommer anzukündigen. Edward strich mit den Fingern über eine der Blüten, verzaubert von der Farbe wie damals, als er zum ersten Mal in diesem Garten gestanden hatte. In der Ferne hörte man ein Entenpaar schnattern, das wohl seinem Nachwuchs den Weiher zeigte. </span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Die beiden haben sich gefunden.</span></i></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wieder fuhr ihm das Blut in den Schädel, als er ohne Umschweife an seine Lady erinnert wurde. Mit einem energischen Kopfschütteln, bei dem seine Flat Cap beinahe verrutschte, vertrieb er ihre unvergleichliche Schönheit aus seinen Gedanken. Den Enten gleich begab er sich zum Weiher. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zwischen Ried und Seerosen erstreckte sich eine spiegelglatte Wasserfläche, nur gestört von winzigen Riffeln aus Wind. Die Enten waren nirgends zu sehen. Edward war das ganz recht &#8211; er brauchte die Stille und Einsamkeit, wenn er sich von diesen verbotenen Gefühlen trennen wollte. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Hemd und die Flat Cap landeten ordentlich auf einem flachen Stein neben der Wasserkante, gefolgt von seinen Arbeitsstiefeln, die er neben dem Stein platzierte. Seine Hose faltete er zusammen, um sie schließlich auf den anderen Kleidungsstücken abzulegen. Zuletzt die Socken und Unterwäsche. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Edward schauderte unwillkürlich, denn just in dem Moment war der Wind wieder aufgekommen, noch nicht ganz so warm, wie man sich wünschen würde, wenn man wie am ersten Tag in der Natur stand.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Wasser um seine Füße war zwar nicht viel wärmer als der Wind, aber es begrüßte Edward wie einen guten Freund. Seine Schritte sanken leicht in Sand und Kies ein, bis er die größeren Steine spürte, die den Weihergrund ab einer gewissen Tiefe bedeckten. Mit einem kräftigen Stoß aus den Beinen ließ der Gärtner sich in eine schwimmende Position gleiten, den Blick in den Himmel, und ließ sich ein wenig treiben. Der Weiher umhüllte seine Schultern, die Arme und den Bauch, eine kühlende Umarmung, die so gegensätzlich war zur Hitze in Lady Delilahs verbotenem Kuss. So gegensätzlich zu Edwards heißer Leidenschaft, die er für sie empfand. </span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Nein, Edward, hör auf! Du verrennst Dich hier.</span></i></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Frustriert drehte er sich auf den Bauch, um einige Züge zu schwimmen. Körperliche Anstrengung war immer das beste Mittel gegen dieses Verzehren nach etwas, was er nie würde haben können.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hätte er sich in der anderen Richtung gedreht, so hätte ihn Fortuna vielleicht beschenkt &#8211; dann hätte er sehen können, dass eine Gestalt über die Kuppe des Hügels auf den Weiher zu ging. Eine Gestalt in einem teuren, blauen Kleid. So aber war Edward nicht gewahr, dass seine Angebetete ihn beim Schwimmen beobachtete. Er erreichte die ferne Hälfte des Weihers unwissend. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch etwas sagte ihm, dass er nicht länger allein war. In der Annahme, es sei einer der anderen Bediensteten, drehte er sich zunächst nicht um. Seine Lenden waren an dieser Tiefe des Weihers nur knapp unter der Oberfläche. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für Lady Delilah bot sich in der hellen Mittagssonne ein geradezu delikates Schauspiel: Die Wassertropfen rannen aus Edwards Haar seinen muskulösen Rücken hinab, bis auf die Oberfläche des Weihers, der die spannendsten Details kaschierte wie eine kokette Tänzerin…</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/08/23/our-romantic-series-blossom-of-love-4/">Our Romantic Series: Blossom of Love</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Our Romantic Series: Blossom of Love</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/03/28/our-monthly-romantic-series-blossom-of-love/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 1988 13:42:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserem Fortsetzungsroman folgt heute der dritte Teil der Geschichte „Blossom of Love“ unserer Redakteurin Abigail Cribb. Teil 3: Eine morgendliche Begegnung Am nächsten Morgen stand Edward wie üblich mit &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/03/28/our-monthly-romantic-series-blossom-of-love/">Our Romantic Series: Blossom of Love</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem Fortsetzungsroman folgt heute der dritte Teil der Geschichte „Blossom of Love“ unserer Redakteurin Abigail Cribb.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Teil 3: Eine morgendliche Begegnung</strong></p>
<p>Am nächsten Morgen stand Edward wie üblich mit Sonnenaufgang auf und bereitete sich auf den Tag vor. Er war vollkommen übernächtigt nach den schlaflosen Stunden und ärgerte sich immer noch über die Ankündigung von Lord Mortimer Harrisville, schon wieder auf einen Besuch bei Lady Delilah vorbei zu schauen. <i>Dabei war er doch erst vor einem Monat </i><i>hier</i><i> gewesen…</i></p>
<p>Der Gärtner schnappte sich seine Arbeitsgeräte und begann vor dem großen Herrenhaus die Auffahrt herzurichten: Unkraut zupfen, Blumen richten, Muster in den Kies harken. All das tat Edward mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch: <i>Du kannst sie nicht haben! Bilde dir nicht ein, dass da etwas zwischen euch ist. Sie wird Lord Harrisville heiraten. </i></p>
<p>Beim letzten Gedanken wurden seine Fingerknöchel am Stiel der Harke ganz weiß, weil er sie so fest umklammerte. Dabei wurde er die ganze Zeit über das Gefühl nicht los, dass er beobachtet wurde. Mehrfach blickte er sich um, aber bis auf den Hasen, der über das weitläufige Rasenstück vor dem Haus flitzte, sah er niemanden. Bis er den Kopf hob und zum Haus hinauf sah.</p>
<p>Hinter einer der Gardinen meinte er, eine leichte Bewegung entdeckt zu haben. Der Lage nach zu urteilen, müssten die Fenster zu den Gemächern von Lady Delilah gehören. Und tatsächlich – plötzlich ging das Fenster auf und Lady Delilah trat auf den Balkon hinaus.</p>
<p>Sie trug einen rosafarbenen, mit Spitzen besetzten Morgenmantel und hatte sich ihre goldenen Locken nur lose aus dem Gesicht gebunden. Zufrieden lächelte sie in die Morgensonne und blickte dann zu ihrem Gärtner hinunter.</p>
<p>Edward wurde bei ihrem Anblick rot und harkte umso energischer an seinem Stück Auffahrt herum. Aber er konnte die Augen nicht lange von ihr lassen und blickt wieder hinauf… und direkt in die blauen Augen von Lady Delilah, die ihn unverwandt anschauten. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie die weiße Hand hob und ihm locker zuwinkte.</p>
<p>Edward schloss kurz seine Augen. Die Gedanken rasten durch seinen Kopf und er brauchte einen Moment. <i>Sie ist so wunderschön. Warum tut sie mir das nur an? Nein!</i></p>
<p>Dann öffnete er die Augen, während sich seine Miene versteinerte. Er nicte ihr kurz höflich zu und nahm anschließend schnell seinen Eimer und seine Harke und ging ein paar Schritte weiter, ohne sie noch einmal zu beachten.</p>
<p>Hätte er zu ihr hinauf gesehen, hätte er Lady Delilahs verwirrten Gesichtsausdruck auf seine Reaktion gesehen. Während sie ihm noch nachblickte, trat ihre Zofe von hinten an die Lady heran und bat ihr, das Kleid für den Tag zu wählen.</p>
<p>Lady Delilah zuckte enttäuscht mit den Schultern und verließ den Balkon – mit dem festen Vorsatz, sich bei ihrem Gärtner zu erkundigen, ob alles in Ordnung sei. Allerdings wurde sie sofort von ihren Bediensteten in Anspruch genommen, die alles für den morgigen hohen Gast bereiten wollten – und schon hatte sie Edwards Benehmen vergessen.</p>
<p>Edward aber konnte sie nicht vergessen. Ihren Anblick auf dem Balkon. Immer wieder kreisten seine Gedanken um sie. Er beschloss, in der Mittagspause ein kühles Bad im nahen Weiher zu nehmen. Das würde ihm Abkühlung verschaffen und auf andere Gedanken bringen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/03/28/our-monthly-romantic-series-blossom-of-love/">Our Romantic Series: Blossom of Love</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>Our Romantic Series: Blossom of Love</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 1988 11:20:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In unserem Fortsetzungsroman folgt heute der zweite Teil der neuen Geschichte &#8222;Blossom of Love&#8220; unserer Redakteurin Abigail Cribb. Teil 2: Gedankenkarussell Nach dem verbotenen Kuss mit Lady Delilah hatte sich &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/02/24/1765/">Our Romantic Series: Blossom of Love</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem Fortsetzungsroman folgt heute der zweite Teil der neuen Geschichte &#8222;Blossom of Love&#8220; unserer Redakteurin Abigail Cribb.</p>
<p><span id="more-1765"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Teil 2: Gedankenkarussell</strong></p>
<p>Nach dem verbotenen Kuss mit Lady Delilah hatte sich Edward losgemacht und war verstört in den Stall des prächtigen Anwesens geflüchtet, wo in einer großen Kammer auch seine Gartengeräte lagerten. Schwer atmend, mit roten Wangen und pochendem Herzen schloss der Gärtner die schwere Tür hinter sich und ließ sich auf eine Truhe fallen.</p>
<p>Wie sollte er Lady Delilah je wieder unter die Augen treten? Aber hatte sie den Kuss nicht auch erwidert? <i>Oh ja, definitiv. </i></p>
<p>Er spürte wieder ihre sanften Lippen auf den seinen und schloss kurz die Augen.</p>
<p>Dann atmete er kurz durch und sprang mit einem Ruck auf.</p>
<p><i>Nein! Das durfte nicht sein. Diese Liebe musste unerfüllt bleiben. </i>Er war ihrer nicht würdig!</p>
<p>Er strich sich energisch die Weste glatt und zog seine Flat Cap tiefer ins Gesicht.</p>
<p><i>Wenn ich mich einige Zeit von ihr fernhalte, wird dieses Gefühl schon wieder vergehen!</i></p>
<p>Er begann mit energischen Bewegungen die Sense mit dem Schleifstein zu schärfen und stapfte dann mit dem Gerät über dem Rücken an das hinterste Ende des weitläufigen Parks. Dort begann er eine Wiese zu mähen.</p>
<p>Dabei versuchte er krampfhaft an etwas anderes zu denken als Lady Delilah, aber seine Gedanken kehrten immer wieder zurück zu ihr. Ihre goldenen Haare und die tiefblauen Augen&#8230;</p>
<p>Erst als die Dunkelheit sich so weit auf das Land gesenkt hatte, dass er kaum noch etwas sehen konnte, kehrte er zurück zum Schloss.</p>
<p>Für das Abendessen mit den anderen Bediensteten ließ er sich entschuldigen und wollte sofort auf seinem Zimmer verschwinden, da wurde er von Butler Jeremiah McGovern aufgehalten.</p>
<p>„Einen Moment noch, Edward! Die Lady lässt Ihnen etwas mitteilen!“</p>
<p>Edward zuckte zusammen und bekam rote Ohren. <i>Was könnte die Lady wollen?!</i><i> </i></p>
<p>„Lord Mortimer Harrisville hat seinen Besuch für übermorgen angekündigt. Die Lady erwartet, dass das Schloss entsprechend vorbereitet wird. Das gilt natürlich auch für die Gärten!“</p>
<p>Beim Namen des Lords wurde Edward blass. Er mochte Lord Harrisville nicht. Er war ein unverschämter Snob. Und er hatte ein Auge auf Lady Delilah geworfen. Das war ein offenes Geheimnis und sicher auch der Grund für den Besuch.</p>
<p>Kein Wunder, so hielten sich doch die Gerüchte hartnäckig, dass Lord Harrisville in finanziellen Schwierigkeiten steckte. Aber durch eine Heirat mit Lady Delilah würde er an deren immenses Vermögen kommen.</p>
<p>Edward presste die Lippen zusammen und nickte. „Aber natürlich. Wenn die Lady das wünscht.“</p>
<p>Dann verschwand er in seinem Zimmer.</p>
<p>Die Nacht über konnte er nicht schlafen. Seine Gedanken kreisten unaufhörlich um Lady Delilah. Wie sie mit Lord Harrisville im Park spazieren ging. Wie er sie dabei ansah und immer wieder am Arm berührte. Wie sie zusammen lachten. Wie sie ihm die blauen Rosen zeigte.</p>
<p>Edward schloss erschöpft die Augen.</p>
<p><i>Nein! Das werde ich auf keinen Fall zulassen! Aber was soll ich nur tun?</i></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/02/24/1765/">Our Romantic Series: Blossom of Love</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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