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	<title>Daily Observer</title>
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		<title>Hello, Hello, Turn Your Radio On! Is There Anybody Out There?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 1988 22:34:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Abend des 25.12.1988 &#8211; mitten in dem von der Regierung verordneten Lockdown &#8211; kommt über das Radio folgende Nachricht, gesprochen von Helena Carlisle, Ressortleiterin Unterhaltung, vom Daily Observer: Die &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/25/hello-hello-turn-your-radio-on-is-there-anybody-out-there/">Hello, Hello, Turn Your Radio On! Is There Anybody Out There?</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend des 25.12.1988 &#8211; mitten in dem von der Regierung verordneten Lockdown &#8211; kommt über das Radio folgende Nachricht, gesprochen von <span style="font-weight: 400;">Helena Carlisle, Ressortleiterin Unterhaltung, vom Daily Observer:</span></p>
<blockquote><p><i><span style="font-weight: 400;">Die Zeichen stehen auf Sturm! Und damit meinen wir nicht den Schneesturm, der seit ein paar Tagen über das Land fegt. Schon in den letzten Wochen vor Weihnachten war die Stimmung angespannt, weltweit hatte es immer wieder Aktionen von Aktivist*innen gegeben, die sich offenbar durch das Manifest von Winston Clark angestachelt fühlen: Brauchen wir noch eine Weltentrennung oder ist das Konzept überholt? </span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Die Aktivist*innen sind der Meinung: Weg damit! Und suchen publikumswirksam die nicht-magische Öffentlichkeit, wo sie durch verschiedenste Störaktionen auffallen und die geltende Ordnung in Frage stellen. An Heiligabend ist die Situation dann vollends eskaliert: In einem magischen Pub hat ein Nicht-Magier offenbar mehrere Menschen getötet. Nähere Informationen dazu sind allerdings immer noch spärlich, die Quellen teilweise fragwürdig. </span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Und während die meisten von uns am 25. Dezember wahrscheinlich noch mehr oder weniger besinnlich im Kreis der Familie aufgewacht sind und ihre Geschenke ausgepackt haben, ist spätestens seit dem Frühstück Panikmodus angesagt, denn: Das Magische Radio ist verstummt!</span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Wir alle wissen um die Bedeutung dieser Stille, denn seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs fungiert unser magisches Radio als Fundament des Notfall-Kommunikationssystems in Magic Britain. Und diese Stille bedeutet: Wir befinden uns im Lockdown!</span></i></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">NOCH NIE hat es das gegeben!</span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Ruhe bewahren und nicht zaubern&#8220; lautet nun die Devise – aber wie soll das gehen?! Denn nach ein paar Stunden dröhnender Stille und bangem Warten vor den Geräten kam von unserer Regierung bislang: NICHTS! Aber natürlich fragen sich alle – und auch wir als Zeitung – wo ist eigentlich die Regierung? Was passiert da draußen gerade? Sind wir noch sicher? </span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Also kein Wunder, dass mittlerweile die ersten findigen Magier*innen ihre alten Kodiergeräte aus dem Keller geholt haben, um damit Nachrichten zu verschlüsseln und zu verschicken. Und seitdem dringt ein wahrer Schwall von News von überallher aus Magic Britain über den Äther! </span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Was stimmt von den teilweise erschreckenden Nachrichten? Was stimmt nicht? Und wer sind überhaupt die Absender*innen? Das ist zur Zeit unmöglich zu verifizieren. Auch wir als Quelle zuverlässiger News stehen vor dem Problem der Einordnung. Aber wir wollen euch da draußen natürlich nicht alleine lassen, deshalb melden wir uns nun über den derzeit einzig verfügbaren Weg: übers Radio!</span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Und da momentan niemand weiß, wie lange der Lockdown noch anhält, wollen wir versuchen, euch zumindest auf diesem Weg regelmäßig Updates zu geben. Wir bleiben dran für euch, wir sind für euch da! </span></i></p></blockquote>
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		<title>Daily Observer Proudly Presents: „Bake Off 1989“</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/22/daily-observer-proudly-presents-bake-off-1989/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 1988 13:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wettbewerb Endlich ist es so weit: Das Voting für das große Bake Off 1989 hat begonnen! Wer wird dieses Jahr „God/Goddess of Bakery“?  Das liegt nun in den Händen &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/22/daily-observer-proudly-presents-bake-off-1989/">Daily Observer Proudly Presents: „Bake Off 1989“</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-weight: 400;">Der Wettbewerb</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Endlich ist es so weit: Das Voting für das große Bake Off 1989 hat begonnen! Wer wird dieses Jahr „God/Goddess of Bakery“? </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das liegt nun in den Händen von Magic Britain, denn neben einer Jury stimmen auch die Leser*innen des Daily Observer über die Krone im großen Backwettbewerb ab. Dabei haben Jury und Leser*innen nun Zeit bis zum 19.12. um 23:59 Uhr, um ihre Stimme abzugeben. Die Ergebnisse beider Abstimmungen werden anschließend nach einem ausgeklügelten Schlüssel zusammengefügt und so der Gewinner oder die Gewinnerin des Bake Off 1989 bestimmt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Daily Observer wird dann verkünden, wer „God/Goddess of Bakery 1989“ geworden ist.</span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">Die Jury</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie in jedem Jahr gab es wieder hunderte von Bewerbungen um einen Posten in der Jury, weshalb erstmals das Los entschieden hat und die Redaktion des Daily Observer darauf verzichtet, selbst einen Juroren bzw. eine Jurorin zu stellen. Um Spekulationen um eine Manipulation bei der Auslosung von Anfang an entschieden entgegen zu treten, betont die Redaktion an dieser Stelle, dass die Auslosung von einem Notar überwacht wurde, der versichert hat, dass keine Magie im Spiel war oder die Plätze verkauft wurden. Denn niemand war überraschter als wir, als doch einige bekannte Namen aus der Lostrommel gezogen wurden, die bereits in der Vergangenheit ihre Stimme abgeben durften. Das nennt man dann wohl einfach Losglück!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es folgen die Teilnehmer*innen der diesjährigen Jury in alphabetischer Reihenfolge:</span></p>
<p><b>Chapman, Jamie:</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Miss Chapman absolviert derzeit eine Ausbildung zur kanonischen Wächterin an der Broughton Academy, wo sie auch die Arbeit im Sekretariat unterstützt. Sie lebt mit ihrer kleinen Tochter in Harrington. </span></p>
<p><b>Hoelzel, Susanne:</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Miss Hoelzel ist ebenfalls als Wächteranwärterin an der Broughton Academy eingeschrieben, wo sie in diesem Jahr ihren Abschluss machen wird. Sie hat in der Vergangenheit sowohl als Bäckerin am Wettbewerb teilgenommen, als auch schon in der Jury gesessen. </span></p>
<p><b>Lawrence, Eleanor:</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Miss Lawrence ist eine der renommiertesten Wissenschaftlerinnen des Landes. Sie hat in der Vergangenheit bereits mehrfach den M.Abel-Preis für ihre Forschung zu Magie/Antimagie erhalten und saß auch bereits in der Jury des Bake Offs. </span></p>
<p><b>of Rubin, Paul Andrew:</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Earl of Rubin ist ein vielbeschäftigter Mann. Neben seinen vielen Tätigkeiten als Schlossherr von Dunrobin Castle und Mäzen ist er u.a. Mitglied des Board of Broughtons und Präsident des Rugbyvereins der Harrington Harriers.</span></p>
<p><b>Slinkhardt, Mortimer:</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Professor Slinkhardt hat bereits in der Vergangenheit in der Jury des Bake Offs gesessen und die Teilnehmenden mit seinen Kommentaren verzückt. Oder entsetzt. Er ist Dozent an der Broughton Academy, hat als Wissenschaftler einmal den M.Abel-Preis erhalten und ist bekannt für seine vielen Bestseller-Romane.</span></p>
<p><b>Winterbottom, Frederic:</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der bekannte Mäzen ist aus den politischen Entscheidungsprozessen von Magic Britain nicht wegzudenken. Er saß bis vor einiger Zeit im Bord of Broughtons, wo er u.a. für die Ausrichtung des Sommerfests in Harrington Hall zuständig war. </span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">Die Tradition</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch in diesem Jahr treten beim großen Bake Off die begnadetsten – oder zumindest diejenigen, die sich dafür halten – Bäcker*innen des Landes gegeneinander an, um der Jury und den Leser*innen ihr bestes britisches Backrezept vorzustellen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Bake Off ist nicht umsonst eine der beliebtesten magischen Traditionen der Moderne. Kaum ein Ereignis eint die Menschen in Großbritannien so, wie das alljährliche Backen und die Frage, wer denn nun die allerbesten Mince Pies, Christmas Cakes oder Puddings backt. Und das mittlerweile seit über sechzig Jahren!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei beruft sich das Bake Off auf eine alte Tradition, laut derer alte magische Familien, wenn sie in früheren Jahrhunderten zu großen Festen geladen wurden, den Brauch pflegten, ganz besonders zubereitete Speisen und Getränke als Gastgeschenke zu überreichen. Diese Köstlichkeiten wurden anschließend auf einer sehr langen (Schau-)Tafel angerichtet, an der sich entlang gekostet wurde. Nicht ohne die einzelnen Speisen zu loben – oder mit bissigen Kommentaren die Backkünste der Bäckerinnen und Bäcker zu bewerten!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Januar 1920 startete der Daily Observer schließlich seine einjährige interaktive Bildungs-Serie “Our Magical Magic Britain”, vor allem, um den vielen Exceptioners, die neu in der magischen Gesellschaft waren, die guten alten Traditionen und Bräuche der 2nd World näher zu bringen. Mit dem großen Bake Off fand die Serie ihre Höhepunkt, denn sie einte die Traditionen der 1st World und der 2nd World und verwies auf die Gemeinsamkeiten beider Welten. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und vielleicht vermag das gemeinsame Backen und Ringen um den Titel unsere Gesellschaft auch in diesen unruhigen Zeiten wieder zu einigen.  </span></p>
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		<title>Large Horoscope Fraud</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/18/large-horoscope-fraud/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 1988 19:28:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch die Sammelleidenschaft eines passionierten Horoskopfans wurde eine 90-fache Betrügerin enttarnt, die sich ausgerechnet als Astrologie-Ikone Fjella Akrutat ausgegeben hat. In großen, namhaften Zeitungen ist es vermehrt zu Horoskopbetrug gekommen. &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/18/large-horoscope-fraud/">Large Horoscope Fraud</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Sammelleidenschaft eines passionierten Horoskopfans wurde eine 90-fache Betrügerin enttarnt, die sich ausgerechnet als Astrologie-Ikone Fjella Akrutat ausgegeben hat.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">In großen, namhaften Zeitungen ist es vermehrt zu Horoskopbetrug gekommen. Dies ist Isaac Johnston aus Harrington aufgefallen, als er wie jeden Tag bei seiner Tasse Tee mit Milch seinen Lieblingsteil des Daily Observers aufschlug &#8211; die Horoskope. Was er dann sah, verschlug ihm regelrecht den Atem: Das Horoskop vom 01.12.1988 ist identisch mit dem Horoskop vom 01.12.1987! Johnston sammelt seit 20 Jahren jedes Horoskop des Monatsersten, weil das seiner Meinung nach Glück bringt &#8211; so ist er auf den Betrug aufmerksam geworden. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Durch Recherche des Daily Observers ergab sich, dass sich die bekannte Esoterik-Autorin Amira von Amaranth (Künstlername) als niemand geringeres als Fjella Akrutat, die Koryphäe auf dem Gebiet der Astrologie ausgegeben hat. Von Amaranth hat in 90 Fällen in den letzten drei Jahren Horoskope aus den Vorjahren übernommen. Der Daily Observer möchte keine Stellungnahme dazu abgeben, welche Summe sich die Betrügerin dadurch erschlichen hat, Expert*innen vermuten, dass es um Beträge im unteren fünfstelligen Bereich gehen könnte. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Von Amaranth, als Betrügerin entlarvt, rechtfertigt sich damit, dass die Erde schließlich genau 365 Tage braucht, um die Sonne einmal zu umkreisen &#8211; folglich stünde sie alle 365 Tage an der gleichen Stelle relativ zur Sonne gesehen, und da sie niemals exakte Sternbilder oder Planeten in ihren Horoskopen angegeben hat, kann sie folglich auch nicht betrogen haben. Anwälte auf beiden Seiten prüfen nun die Vorwürfe. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die echte Fjella Akrutat, professionelle Astrologin, ist hingegen entrüstet: So ein entsetzlicher Betrug sei ihr noch nie untergekommen, aber sie nimmt sich auch selbst in die Verantwortung: Hätte sie mal besser auf die Vorhersagungen ihrer Schwester Finja gehört, statt Kartenlegen pauschal als Blödsinn abzutun, wäre sie vor einer Betrügerin gewarnt worden. Sie nimmt sich vor, in Zukunft aufmerksamer zu sein.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/18/large-horoscope-fraud/">Large Horoscope Fraud</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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		<title>One planet for both worlds</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/17/one-planet-for-both-worlds/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 1988 20:31:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magic Britain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weitestgehend abgeschottet leben wir versteckt in unserer 2nd World, einer ökologischen Nische, die wir aufgesucht haben, um zu überleben. Denn darum geht es in einem begrenzten Lebensraum.  Kommt Druck auf &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/17/one-planet-for-both-worlds/">One planet for both worlds</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Weitestgehend abgeschottet leben wir versteckt in unserer 2nd World, einer ökologischen Nische, die wir aufgesucht haben, um zu überleben. Denn darum geht es in einem begrenzten Lebensraum.<span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kommt Druck auf eine Population, dann muss sie sich was einfallen lassen, entweder ihr Verhalten ändern oder sich eben an eine andere Nische adaptieren. Die magische Gesellschaft tat beides. Sie lebt so gut es geht isoliert, immer unter der Prämisse “Perfektes Mimikry”. Doch auch wenn wir 2nd World sagen, so ist uns allen bewusst &#8211; wir leben auf dem gleichen Planeten wie die nicht magischen Menschen. Und müssen still und leise zusehen, wie sie ihn zerstören und damit uns unsere Lebensgrundlage nehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die wirtschaftliche Stagnation und die Ölpreiskrise haben Anfang der 1980er Jahre dazu geführt, dass die Umweltpolitik in der 1st World nicht mehr so hoch auf der politischen Agenda stand. In den 1980er Jahren erleben wir eine Vielzahl von Umweltkatastrophen, die eine starke Auswirkung auf das öffentliche Bewusstsein hatten: der Saure Regen, das Waldsterben, das Ozonloch und das Artensterben. Vergeblich warten wir auf ein schneller wachsendes, umweltpolitisches Bewusstsein daraus resultierenden politischen Druck, dass Umweltthemen politische Aufmerksamkeit erlangen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In Bezug auf den Sauren Regen entstand in internationaler Zusammenarbeit das Helsinki-Protokoll zur Reduzierung der Schwefelemissionen bzw. deren grenzüberschreitender Stoffströme um mindestens 30 %, das letztes Jahr in Kraft getreten ist. Wie erfolgreich das sein wird, bleibt abzuwarten. Zumal es fast 20 Jahre gedauert hat, bis es zu dieser Einigung gekommen ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Schon ganz anders sieht es beim Ozonloch aus. Hierbei handelt es sich um eine starke Ausdünnung der Ozonschicht, wie sie 1985 erstmals am Südpol über der Antarktis festgestellt wurde,Die Ursachen der Ozonzerstörung sind hauptsächlich radikalische Chloratome aus chlorierten organischen Verbindungen, die zusammenfassend als Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) bezeichnet werden. Obwohl das bekannt ist, schafft es die gesamte 1st World nicht, gemeinsam effektive Maßnahmen zu ergreifen. Im Gegenteil, ihre Vorbilder wie Jon Bon Jovi benutzen Unmengen Haarspray, die FCKW enthalten. Hauptsache die Haare liegen, auch wenn die Folgen des Freisetzens von FCKW bekannt sind: Die damit verbundene höhere UV-Strahlung begünstigt einige Hautkrebsarten und auch das Risiko, an grauem Star oder einer Immunschwäche zu leiden. Außerdem hat UV-Strahlung vielfältige Auswirkungen auf Ökosysteme. Insbesondere schadet sie Lebewesen, die knapp unter der Wasseroberfläche leben. Das hat wiederum Auswirkungen auf alle biologischen Kreisläufe, in die solche Spezies eingebunden sind. Und starke UV-Strahlung schädigt Pflanzen und mindert damit Erträge in der Landwirtschaft.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Absurde ist &#8211; die First World hat sogar Studien in Auftrag gegeben, die den Ist-Zustand erfassen und den weiteren Verlauf bewerten sollen. Die wichtigsten Erkenntnisse des Berichts über den weltweiten Zustand der Natur sind: 85 Prozent der Feuchtgebiete sind bereits zerstört, seit dem späten 19. Jahrhundert sind rund die Hälfte aller Korallenriffe verschwunden, neun Prozent aller Nutztierrassen sind ausgestorben, in diesem Jahrzehnt sind rund 50 Millionen Hektar tropischer Regenwald abgeholzt, 15 Prozent der Landfläche des Planeten gelten als ökologisch heruntergewirtschaftet und können nicht mehr genutzt werden und durch die anhaltende Zerstörung von Küstengebieten wie Mangrovenwäldern ist die Lebensgrundlage von bis zu 300 Millionen Menschen gefährdet.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">&#8222;Die globale Rate des Artensterbens ist mindestens um den Faktor zehn bis Hunderte Male höher als im Durchschnitt der vergangenen zehn Millionen Jahre, und sie wächst&#8220;, zitiert Marcus Birmingside aus dem Bericht. Birmingside ist Spitzenkandidat der ökoliberalen Kleinstpartei, die Themen wie Umweltschutz und Tierschutz abdeckt, vor allem aber ein Sammelbecken darstellt, das den Zeitgeist der alternativen Randgesellschaft der magischen Welt abbildet. “Es ist frustrierend, wir können nichts machen, nur zugucken”, fasst Birmingside müde zusammen. “Ich bin über 90 Jahre alt und habe mich noch nie so ohnmächtig gefühlt.”</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/17/one-planet-for-both-worlds/">One planet for both worlds</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>In the Mood for Cringle</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/17/in-the-mood-for-cringle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 1988 20:16:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Local News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Harrington District 1 – by Edith Bloom. Agatha Cringle lebt im Forest of Bowland und hilft Menschen auf ihre eigene, spezielle Art. Sie spricht über urphobische Exposition und hinterlässt Eindruck. &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/17/in-the-mood-for-cringle/">In the Mood for Cringle</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Harrington District 1 – by Edith Bloom.</em></p>
<p>Agatha Cringle lebt im Forest of Bowland und hilft Menschen auf ihre eigene, spezielle Art. Sie spricht über urphobische Exposition und hinterlässt Eindruck.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Licht bricht sich in dem Kristall, den sie an einem Lederband um ihren Hals trägt. Es ist nicht die erste Begegnung mit Agatha Cringle, doch jedes Mal wieder stelle ich bewundernd fest, wie sehr diese Frau in sich ruht. Ich entspanne sofort neben ihr, rühre den Zucker in meinem Tee. Sie sieht mich an und schon fühle ich mich schuldig. Zucker. Aber deswegen bin ich nicht hier. Ich hole meinen kleinen Notizblock aus der Tasche und bin bereit, zuzuhören.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Natürlich führt das zu Verunsicherung, sagt sie. Alles, was neu ist, tut das. Ich überlege, ob es eine Anspielung auf ihren Umzug in den Forest ist. Denn schnell vergisst man bei ihr, dass sie keine echte Bowlanderin ist, auch wenn sie kaum noch wegzudenken ist vom alten Mundy-Hof. Ich helfe Menschen damit, sagt sie und reißt mich aus meinen Gedanken. Ich habe nicht bemerkt, dass ich die Frage laut gestellt habe. Hab ich das? Sie kommen oft aus Verzweiflung, erklärt sie einfach, weil die Betroffenen am System scheitern. Doch das sei nicht deren Schuld. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Cringle lächelt und ich spüre, dass so viel mehr in ihr steckt. Eine unglaubliche Kraft. Aus ihrem Mund kommen keine leeren Worthülsen, sie meint es ernst. Am System, höre ich mich nun endlich fragen. Cringle nickt und nimmt einen Schluck Tee. Es ist nicht individuell genug, behauptet sie. Sie habe viele traurige Schicksale kennengelernt. Menschen, die den Glauben an ihre Magie verloren haben. Zum Glück kann sie unterstützen, sie sieht sich als Begleiterin. Wer zu ihr kommt, soll es allein schaffen, aber nicht allein sein. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Seit einiger Zeit bietet Cringle Kurse zur urphobischen Exposition an. Dabei geht sie mit den Teilnehmenden an die tiefen Gefühle, vielen hilft das. Auch wenn ihre Methoden unorthodox sind, bisher hat nur eine Person den Muttermund umgetreten. Alle, die sich darauf einlassen, verlassen gestärkt den Hof. Auf meine Frage nach Beispielen, schüttelt sie freundlich den Kopf. Sie nenne nie Namen. Namen begrenzen eh nur die Aura. Ich nicke, auch wenn ich kein Wort verstehe. Denn ich fühle es. Jedenfalls irgendetwas. Wir alle sind Magie, sagt sie und stellt die Tasse ab. Darüber zu schweigen, bringe nichts. Vor allem jetzt nicht mehr. Ich solle darüber nachdenken und wisse, wo ich sie finden kann, dann steht sie auf und geht. Lässt mich mit meinen Gedanken zurück. Und dem Zucker in meinem Tee, den ich nicht mehr trinken werde.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/17/in-the-mood-for-cringle/">In the Mood for Cringle</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Is It Christmas Already?</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/16/is-it-christmas-already/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 1988 20:22:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Baby erhitzt derzeit Zeit die Gemüter Magic Britains. Ein Ungeborenes noch dazu. Es ist an der Zeit, die Debatten, die in den letzten Wochen Stammtische und Kaffeekränzchen gleichermaßen in &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Ein Baby erhitzt derzeit Zeit die Gemüter Magic Britains. Ein Ungeborenes noch dazu. Es ist an der Zeit, die Debatten, die in den letzten Wochen Stammtische und Kaffeekränzchen gleichermaßen in Atem hielten, einmal objektiv einzuordnen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein Blick auf den Kalender verrät: Weihnachten ist nah. Niemals im Jahr sind die Menschen sonst so emotional. Nicht umsonst fahren Charity-Aktionen und Spendengalas rund um das Fest der Liebe regelmäßig die höchsten Beträge ein.  </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Weihnachten ist emotional ganz eng mit sehr ursprünglichen, familienbezogenen, sorglosen, warmen und meist schönen Momenten verbunden. Unsere menschliche Psyche generiert, sammelt und verdichtet Erinnerungen, eng mit Emotionen verknüpft. Vor allem für Kinder ist Weihnachten überwiegend mit positiven Emotionen verbunden, weshalb wir es alle in unserer Erinnerung als etwas sehr Positives gespeichert haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Realität sieht leider anders aus. Auch an Weihnachten müssen obdachlose Menschen draußen frieren, haben viele Kinder nicht genug zu essen, müssen Familien ohne Strom auskommen, weil sie die Rechnung nicht bezahlen können. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber sehen wir das auch? Nein. Weil wir es nicht sehen wollen. Wir wollen uns an Weihnachten lieber den schönen Gefühlen hingeben, der Idee, dass wir alle etwas menschlicher sind als sonst, etwas hilfsbereiter als normal. Wie sonst kann man sich die Dutzenden Adoptionsangebote für das Harrington Babyerklären – obwohl seine Mutter eine Kriminelle ist? Wie viele andere Babys sind da draußen in den Waisenhäusern, weil ihre Mütter im Bridgewater Prison sitzen? Wie viele weitere wurden an Pflegefamilien abgegebenem? Interessen wir uns auch für sie? Nein. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So wenig, wie sich auch nach Weihnachten niemand mehr an das Harrington Baby wird erinnern können. Im harten, kalten Licht des Januars mit seinem Frost und Schnee sind wir stattdessen alle wieder ganz bei uns. Ohne Emotionen. Ohne Harrington Baby. </span></p>
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		<title>Harrington Baby: Who Is the Father?</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/14/harrington-baby-who-is-the-father/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 1988 20:39:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als wahre Goldgrube für Informationen erweist sich bei der Suche nach dem Vater das Gossip Board im Pub nahe der Broughton Academy, Ausbildungsstätte der Harrington Four. Dieses Board &#8211; eine &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als wahre Goldgrube für Informationen erweist sich bei der Suche nach dem Vater das Gossip Board im Pub nahe der Broughton Academy, Ausbildungsstätte der Harrington Four.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dieses Board &#8211; eine lokale Tradition im Forest of Bowland &#8211; erweist sich als wahre Fundgrube für Informationen rund um die potentiellen Mütter. Am Gossip Board kann jede*r den neuesten Klatsch und Tratsch auf einen Bierdeckel schreiben und anpinnen. Sich eine halbe Stunde zu nehmen und das Board zu durchforsten lohnt sich. Devereaux-Montmorency, Merrygold, May &#8211; alle Drei sind gut vertreten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Fakt ist: alle drei könnten die Mutter sein. Alle drei haben Partner. Ja, auch Kayla Devereaux-Montmorency ist Gerüchten zufolge liiert oder pflegt zumindest sehr engen Kontakt ausgerechnet zum vierten Beschuldigten </span><b>Michael E. Knight</b><span style="font-weight: 400;">. Partners in Crime, Partners in Bed?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Brisant: Merrygold wird wiederholt mit dem Rugby-Spieler </span><b>Lucas May</b><span style="font-weight: 400;"> in Verbindung gebracht &#8211; der Bruder von Mitbeschuldigter Livia May. Auffällig oft sei er im Pub zu Gast, angeblich um seine Schwester zu besuchen. Will er nicht doch eher zu Merrygold, die er noch aus ihrer wilden Partyzeit kennt? Ein weiterer Kandidat scheint der Diplomatensohn </span><b>Alexander Wroxley</b><span style="font-weight: 400;"> zu sein. Wroxley, an der Academy ein Jahr über Merrygold, soll Reporter*innen gegenüber auffallend ausfällig geworden sein. Immer dann, wenn die Rede auf Merrygold kam. Aber: jemand ist sich sicher, Merrygold im Sommer in trauter Zweisamkeit mit Kenan Trevelyan bei einem Spaziergang gesehen zu haben. “Zu intim für eine Zufallsbegegnung”, hat die Person auf den Bierdeckel notiert. Trevelyan war Rugby-Profi und spielt bei den Harriers. Passt das nicht gut zu Merrygolds Vorliebe für Sportler?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bleibt noch Livia May &#8211; wer ist ihr mysteriöser Verlobter? Man sieht sie hin und wieder im Gespräch mit einem DJ namens </span><b>Gordon Kane</b><span style="font-weight: 400;">, heißt es im Pub. Aber ob das gleich auf eine Verlobung hindeutet? Vielleicht müssen wir hier einen anderen Ansatz wählen. Warum ist diese Verlobung so geheim? Es muss sich um jemanden mit Skandalpotenzial handeln! Und da kommt eigentlich nur einer in Frage: </span><b>Marc Graham</b><span style="font-weight: 400;">, im letzten Jahr direkt aus dem russischen Exil an der Broughton Academy gestartet. Ein Schlag ins Gesicht für die Familie des verstorbenen Edward Hill, dessen Nichte May ist. Und der für seine klare Haltung gegen Exilant*innen bekannt war.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch wer auch immer der Vater des Kindes ist. Die viel größere Frage lautet: Warum bleibt er stumm? Warum kämpft er nicht für sein Kind? Es gibt nur drei Möglichkeiten: er kann es nicht, will es nicht &#8211; oder er weiß es nicht. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei hätte er durchaus Möglichkeiten, das Kind zu retten. Und eine breite Öffentlichkeit hinter sich. Ein verschobenes Verfahren, das Kind gesund geboren &#8211; alle Möglichkeiten stünden ihm offen. Selbst wenn er es nicht alleine aufziehen kann oder will. Optionen gibt es schließlich auch, wenn Eltern von bereits geborenen Kindern eine Gefängnisstrafe antreten müssen. Im besten Fall kümmern sich Familienangehörige um die Kinder. Oft kommen sie aber auch in geeignete Pflegefamilien. Hier greifen die Behörden auf die lose Struktur zurück, die über die Jahre für Exceptioner-Kinder entstand, deren nichtmagische Familien den Kontakt abbrechen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Möglichkeiten gibt es also. Nur &#8211; wird der Vater noch hervorkommen, um sie zu ergreifen? Und falls nicht: Wer wird das Harrington Baby dann retten?</span></p>
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		<title>Harrington Baby Triggers Adoption Hype</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/13/harrington-baby-triggers-adoption-hype/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 1988 19:58:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Uns erreichen tägliche mehrere Anschriften von Magier*innen, die das sogenannte Harrington Baby adoptieren möchte. So etwas habe ich noch nie erlebt”, erklärt Cory Roberts, Sprecher des Bridgewater Prison. “Wir sind &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>“Uns erreichen tägliche mehrere Anschriften von Magier*innen, die das sogenannte Harrington Baby adoptieren möchte. So etwas habe ich noch nie erlebt”, erklärt Cory Roberts, Sprecher des Bridgewater Prison.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Wir sind für etwas aber nicht zuständig, es tut mir wirklich sehr leid. Das ist einfach nicht vorgesehen!” Auch die vielen Heiratsanträge an die werdende Mutter könne das Gefängnis nicht verarbeiten. “Wir sind doch kein Heiratsmarkt. Wir beschäftigen uns hier mit Straftaten!”, so Roberts. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch landesweit scheinen sich immer mehr Magier*innen  für das Thema Adoption zu interessieren. &#8222;Selbst bei uns sind die Anfragen massiv angestiegen. Die Leute wollen offenbar nicht nur das Harrington Baby adoptieren, sondern einfach allen helfen. Ich bin begeistert! Wir prüfen natürlich alle Anträge genauestens, ehe wir uns für Interessenten entscheiden”, erzählt uns Victoria Lawrence vom London Central Orphanage. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unter dem Motto &#8222;Adoption &#8211; Wir machen das” hat sich kürzlich sogar eine Initiative in Leeds gegründet, die der werdenden Mutter Unterstützung angeboten hat. In einer ersten Aktion wurde gesammelt, um genug Geld für einen Anwalt zusammen zu bekommen, der sich vor Gericht für eine Verschiebung des Verhandlungstermins einsetzt. “Wir wollen dieses Baby retten! Das ist unsere Mission! Dieses Kind ist unschuldig in die Mühlen der Justiz geraten. Es soll eine Chance auf Leben haben! Wir möchten das Kind daher adoptieren”, so Kevin Whitefield von der Initiative.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Den Umweg über die Gerichte wollen andere dagegen gar nicht erst machen. So bat Liam Spencer, stellvertretender Schulleiter der Broughton Academy, wo die werdende Mutter aktuell eine Ausbildung als Wächterin absolviert, keine Heiratsanträge mehr an die Akademie zu senden: “Es ist bekannt, dass die Anwärterin unverheiratet ist. Das ruft offenbar viele Menschen auf den Plan, die dafür sorgen wollen, dass das Kind in geordneten Verhältnissen zur Welt kommt. Dabei kennen diese Menschen nicht mal die Mutter. Das ist doch verrückt!” wird Spencer deutlich. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch Adoptionsangebote seien im Sekretariat eingegangen. “Das muss man sich mal vorstellen. Wir reden über ein ungeborenes Leben, das eine Mutter hat. Wenn das Justizsystem anders wäre, würde es so weit gar nicht erst kommen”, so Spencer. </span></p>
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		<title>First World: Global Positioning System Developed For Everyone!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 1988 19:44:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Overseas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Fortschritt in der nicht magischen Welt &#8211; Wir haben es kommen sehen und abgewartet. Gehofft, dass wir es aussitzen können. Aber das war ein Irrtum. So wie die Eisenbahn &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/13/first-world-global-positioning-system-developed-for-everyone/">First World: Global Positioning System Developed For Everyone!</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fortschritt in der nicht magischen Welt &#8211; Wir haben es kommen sehen und abgewartet. Gehofft, dass wir es aussitzen können. Aber das war ein Irrtum. So wie die Eisenbahn und der Geschirrspüler sich durchgesetzt haben, werden nun Ortungssysteme und Netzwerke kommen, die die Welt transparenter und für uns das Mimikry immer unmöglicher machen.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">1957 brachte die Sowjetunion mit </span><i><span style="font-weight: 400;">Sputnik 1</span></i><span style="font-weight: 400;"> den ersten künstlichen Satelliten in eine Erdumlaufbahn. Wissenschaftler*innen in der 1st World fanden schnell heraus, dass sich anhand des Dopplereffekts der Orbit eines Satelliten bestimmen lässt. Und wenn man diese Berechnung umkehrt, kann man anhand der Satellitenumlaufbahn nach dem gleichen Prinzip die Position eines Empfängers auf der Erde bestimmen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es dauerte nicht lang und das US-Militär begann an einem Ortungssystem zu arbeiten. Inzwischen kreisen 11 von geplanten 24 Satelliten des neuen NAVSTAR-GPS-Systems im Orbit und strahlen ständig Funksignale aus. Aus den Signalen von vier dieser Satelliten kann ein GPS-Gerät mit Hilfe eines Verfahrens namens Trilateration die aktuelle Position berechnen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ursprünglich war GPS nur für militärische Zwecke entwickelt worden. Aber das änderte sich, nachdem 1983 ein Flugzeug auf dem Weg von Anchorage nach Seoul vom Kurs abkam, dabei unbemerkt in den Luftraum der UdSSR eindrang und deshalb von einem sowjetischen SU-15-Kampfjet abgeschossen wurde. Alle Passagiere und die Besatzung kamen dabei ums Leben. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zwei Wochen nach diesem tragischen Vorfall schlug US-Präsident Reagan vor, GPS auch für die zivile Nutzung freizugeben, damit derartige Navigationsfehler niemals wieder zu einer solchen Katastrophe führen könnten. Und seitdem geht es in großen Schritten voran.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Parallel dazu gibt es mit der Entwicklung von Computern seit Anfang der 1980er-Jahre bereits erste auf Wählverbindungen und Netze, wie etwa das 1982 etablierte EUnet (European Unix Network) mit Knoten in den Niederlanden, Dänemark, Schweden und England. Darüber können Rechner an unterschiedlichen Standorten miteinander in Verbindung treten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">„In Europa ist man vollkommen davon überzeugt und fördert auch politisch und finanziell, dass die Protokolle der </span><i><span style="font-weight: 400;">Open Systems Interconnection-Welt</span></i><span style="font-weight: 400;"> in Kürze weit verfügbar und stabil implementiert seien und damit eine Basis für die herstellerunabhängige Vernetzung existieren würde”, erklärte bereits 1985 ein First Worlder aus Deutschland.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Seitdem sprießen solche Netze wie Pilze aus dem Boden und versenden Briefe darüber, die die 1st Worlder E-Mail nennen. Immer mehr Menschen erhalten Zugang zu diesen Netzen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was bedeuten diese Entwicklungen für die 2nd World? Verstecken wird immer schwieriger! Satelliten von oben, die alles orten können, und ein sogenanntes Internet, das blitzschnell Informationen verteilen kann. Nicht nur, dass es komplizierter wird, mit den Entwicklungen mitzukommen, sie gefährden auch unsere Weltentrennung. Bald ist kein Flecken Erde mehr unbekannt, kein Mensch mehr verborgen. Diese Informationen können dann analysiert und leicht verbreitet werden. Und das sind nur die Anfänge, die erahnen lassen, wohin sich das Ganze noch entwickeln könnte!</span></p>
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		<title>New Start in Old Traditions</title>
		<link>https://broughtondaily.de/1988/12/13/new-start-in-old-traditions/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daily Observer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 1988 18:30:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Local News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor 33 Jahren wurde das alte Lighthouse am höchsten Punkt von Harrington Hall zerstört. Seitdem wartet der Forest sehnsüchtig darauf, dass endlich wieder neue Wächter*innen ihr magisches Licht dort oben &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/13/new-start-in-old-traditions/">New Start in Old Traditions</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 33 Jahren wurde das alte Lighthouse am höchsten Punkt von Harrington Hall zerstört. Seitdem wartet der Forest sehnsüchtig darauf, dass endlich wieder neue Wächter*innen ihr magisches Licht dort oben im legendären Vow of Light anzünden. Ein festlicher Akt, der seit 1955 nicht mehr begangen wurde. Damals gehörte der heutige Schulleiter Kenneth Peacock noch selbst zu den stolzen Absolventen.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es ist ein denkwürdiges Jahr für die Broughton Academy &#8211; und damit für ganz Magic Britain. Für den ersten Jahrgang seit Wiedereröffnung der Ausbildungsstätte für Wächter*innen stehen die Mock Exams bevor. Damit sind sie der erste Jahrgang seit 33 Jahren, der im altehrwürdigen Harrington Hall seinen Abschluss macht. Genauer gesagt sind es gleich zwei Jahrgänge. Der von 1984, als der Betrieb in Harrington Hall wieder aufgenommen wurde. Und der von 1985.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Grund für diesen Sonderfall beschreibt exemplarisch, wie die Ausbildungszeit dieser Jahrgänge verlaufen ist. Es waren vier turbulente Jahre. Der Terrorist Soldan Lancaster schaffte es mehrmals aufs Gelände. Der Angriff auf seine Verhandlung ist der Grund, warum sich die Ausbildungszeit so verschoben hat, denn dabei kamen mehrere Professor*innen und Anwärter*innen ums Leben. Aber auch intern kam die Academy selten zur Ruhe. Mehrfach wurden Spionagevorwürfe laut, die bis heute nicht gänzlich aus der Welt geräumt sind. Das Personal wechselte häufig &#8211; nicht immer im Guten. Der Ruf der einst renommierten Akademie litt gewaltig unter Vorwürfen der Lasterhaftigkeit, Laissez-Faire und Alkoholismus (Harry Price berichtete). Und immer wieder standen Anwärter*innen im Fokus von Ermittlungen, wie aktuell die Harrington Four. Das alles geschah unter der Leitung von Kenneth E. Peacock, der sich gerade der vermutlich intensivsten Kritik seiner Karriere stellen muss. Dabei war es ihm eine Herzensangelegenheit, die Wächter*innenausbildung zurück nach Harrington Hall zu holen. Den Ort, den die Familie Broughton, zu der Peacock gehört, traditionell verwaltet. Und wo Peacock selbst 1955 im letzten Jahrgang vor der Schließung seinen Abschluss machte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was war Harrington Hall und die Broughton Academy damals für ein Ort? Niemand weiß das besser als die Absolvent*innen von 1955.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Peacock kann sich über mangelnde Presseanfragen zurzeit sicher nicht beklagen. Doch für diese hat er sich Zeit genommen. “Ich freue mich unglaublich auf die Wächter*innen-Zeremonie im Sommer”, schwärmt Peacock. “Und ich empfinde es als große Ehre, ihr als Schulleiter beiwohnen zu können. Nachdem ich selbst mit der Letzte war, der sie hier in Harrington Hall erleben durfte.” Sein Blick verklärt sich, wenn er von seiner Zeit als Anwärter erzählt. Und er ist nicht der einzige, der positiv zurückblickt. Emmett Dunn, ebenfalls im Abschlussjahrgang 1955, schreibt von seinen “besten Jahren” und meint: “Die Ausbildung an diesem besonderen Ort bereitet so darauf vor, kanonischer Wächter zu sein, wie kein anderer es könnte.” Er freue sich darüber, dass die neuen Anwärter*innen diese Erfahrung nun wieder machen könnten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Ich war immer traurig, dass wir der letzte Jahrgang an der Broughton Academy waren”, meldet sich Sloan O’Malley, aktuell in Hongkong stationiert, zu Wort. “Es ist einfach ein besonderer Ort gewesen und ich bin stolz, dass mein Sohn dort heute seine Ausbildung zum kanonischen Wächter absolvieren kann.”</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Selbst Robert Balfour, ehemals hochrangiger Wächter und Leiter der Abteilung MS2, reagiert auf die Presseanfrage. Es liege ihm sehr am Herzen. “Meine besten Jahre waren die der Ausbildung in Harrington Hall”, erzählt er. “Morgens bei Nebel über die Death Trap, endlose Lerneinheiten in der Bibliothek, und natürlich das eine oder andere Mal nach der Sperrstunde heimlich aus dem Pub zurückschleichen.” Er schmunzelt. “Wir hatten eine tolle Zeit, nur am Ende…” Da gerät Balfours Redefluss ins Stocken. Auch Peacock und Dunn bleiben schmallippig. Was ist passiert, dass die Schwärmerei in höchsten Tönen so abrupt aufhören lässt?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Fest steht: Der Jahrgang von 1955 wurde schwer vom Schicksal gebeutelt. Viele von ihnen haben eine eher unrühmliche Laufbahn eingeschlagen. So wie Balfour, der nach Vertuschungsvorwürfen suspendiert in seinem Manor sitzt und Verschwörungstheorien verbreitet. Oder eben Peacock, der trotz Broughton-Bonus vermutlich nicht unantastbar bleiben wird. Ein überdurchschnittlich großer Teil ist bereits verstorben. So wie Sophie Priestley, geborene Parker-Hall, und das Ehepaar Violet Tucker und Daniel Scott. Sie alle kamen beim Anschlag auf das Merseyside-Stadion ums Leben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Natürlich hat keiner von uns geahnt, was danach auf uns zukommt”, sagt Peacock schließlich noch. “Auch nicht, dass wir für so lange Zeit der letzte Jahrgang sein werden.” Die Ausbildungsstätte, in der zwischen 1955 und 1984 unterrichtet wurde, habe er mehrfach besucht. Ein unpersönlicher Ort sei das gewesen. Ohne Geschichte und ohne all das, was Harrington Hall so besonders macht. “Mit dem Abschluss des ersten neuen Jahrgangs übergeben wir die Fackel weiter an die nächste Generation, die Harrington Hall Leben einhauchen und eine neue Ära einläuten wird”, endet er mit für ihn typischen salbungsvollen Worten. “Es ist ein tolles Gefühl, diese Menschen jetzt ihren Abschluss machen zu sehen.”</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://broughtondaily.de/1988/12/13/new-start-in-old-traditions/">New Start in Old Traditions</a> erschien zuerst auf <a href="https://broughtondaily.de">Daily Observer</a>.</p>
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