Even More Paranoia!

Karl-Marx-Städter Kanonen 200 : 380 SK Paranoia Plovdiv

(Schnatzfang für: SK Paranoia Plovdiv)

Im Vergleich zur nervenaufreibenden Partie zwischen Krefeld und Biel gestaltete sich das zweite Spiel geradezu langweilig.

Die Bulgaren des SK Paranoia Plovdiv ließen von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, dass sie unbedingt ins Finale wollten. Schon vor Anpfiff, als sich die Mannschaften auf dem Spielfeld versammelten, strahlten die Bulgaren eine mannschaftliche Geschlossenheit gepaart mit einer Aggressivität aus, die die Kanonen aus der DDR sichtlich beeindruckte. Auch das Hickhack unter der Woche mit dem Verschwinden ihrer Sucherin, die letztlich Asyl im Westen suchte, schien niemanden aus Plovdiv mehr zu interessieren.

Die drei Jäger*innen Ludmilla Stefanova, Petar Radev und Schelju Naidenov tauchten in der Folge immer wieder vor den Ringen von Kanonen-Hüter Ronny Hauschild auf, der von seinen beiden Treibern Nguyen Du und Alejo Padura ein wenig allein gelassen wirkte. So konnte Paranoia sofort einen entsprechenden Vorsprung herausspielen, dem die Kanonen dann hinterher hechelten. Allerdings war das eigene Jägertrio Jennifer Osterholt, Mandy Miltenberg und Nikita Djuschew an diesem Tag einfach nicht treffsicher genug, um Karl-Marx-Stadt noch einmal zurück ins Spiel zu bringen.

Letztlich entschied ein unspektakulärer Schnatzfang der neuen Sucherin Anastasia Woidkova das einseitige Spiel zugunsten der Bulgaren. Diese dürften in zwei Wochen im Finale gegen Komet Krefeld mehr Gegenwind erwarten, wenn es letztlich um die Krone des europäischen Klubwettbewebs geht.

Die unterlegenen Kanonen treten am kommenden Wochenende gegen den SC Biel Beelzebubs im Spiel um Platz 3 an.

„Wir hatten heute wirklich nicht den Hauch einer Chance. Insofern muss ich dem Gegner gratulieren. Die haben sich auch von dem Trubel unter der Woche nicht unterkriegen lassen.“

Kevin Kosenkow, Trainer Karl-Marx-Städter Kanonen

„Wir haben in den letzten Tagen viel mental gearbeitet. Das Vergangene liegt hinter uns, wir haben nur in die Zukunft geschaut. Und da steht am 2. August das Finale auf dem Zettel. Da wollten wir unbedingt dabei sein! Das haben wir geschafft!“

Ebbe Lindström, Trainer SK Paranoia Plovdiv

2 Kommentare zu “Even More Paranoia!”

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