Electoral Campaign Starts With Outrageous Manifesto

London – Der Wahltermin ist kaum verkündet, schon ziehen die Parteien in den Wahlkampf. Ganz vorne mit dabei: die gerade mal ein Jahr junge Freedom Front.

Nach einem Jahr voller Flyer, Plakataktionen, öffentlicher Reden und Skandalberichten in der Presse hat die Freedom Front zum ersten Mal konkrete Inhalte veröffentlicht. Mit einem Paukenschlag steht die Partei nun im Mittelpunkt des Wahlkampfs. Denn das Parteiprogramm ist ein Schlag ins Gesicht der magischen Gesellschaft.

Und das könnte durchaus ernstzunehmende Folgen haben. Mit der Duchess of Lancaster verfügt die Partei über einen Sitz in der Chamber of Heritage und hat somit die Möglichkeit, offiziell zu den Wahlen anzutreten. Auch wenn sie mit Sicherheit keine Chancen auf ein allzu hohes Ergebnis haben, sind Experten dennoch alarmiert. Lange war es am einfachsten, die Partei und ihr polemisches Auftreten zu ignorieren. Das Parteiprogramm zeigt, dass sie nicht länger nur reden wollen, sondern es ernst meinen. Daran besteht kein Zweifel. Forderungen wie die einer Muggelgeborenenquote rütteln an den Grundfesten und dem Selbstverständnis der magischen Gesellschaft moderner Prägung. Das Geheimhaltungsabkommen in Frage zu stellen – und auf nichts anderes laufen die Forderungen letztlich hinaus – stellt nicht nur unsere, sondern alle modernen magischen Gesellschaften in Frage.

Ein solches Programm hat das Potential, unsere Gesellschaft nachhaltig zu stören. Wo derart radikale Forderungen hinführen, hat sich schließlich erst im letzten Jahrzehnt nachdrücklich gezeigt. Mit diesem Manifest hat die Freedom Front ihr wahres Gesicht gezeigt. Von dieser Partei geht eine Gefahr für die Gesellschaft aus. Entsprechend wird man sie behandeln müssen.

 

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