310 : 260

GDR Needs No Snitch.

Zum Abschluss der Vorrunde stand noch dieses sportlich bedeutungslose Match auf dem Programm, da beide Teams bereits für die Hauptrunde qualifiziert waren. Da führte dazu, dass die Partie über weite Phasen wie ein Trainingsspiel daherkam und kaum zu unterhalten wusste. Und so konnte man einige Zuschauer dabei beobachten, wie sie nach einer Stunde Spielzeit bereits das Stadion verließen – aber die Aussicht auf eine Flasche Cider wirkte wahrscheinlich anregender als dieses Quidditch-Spiel.

Den Jägern der DDR, Jennifer Ostholt, Mandy Miltenberg und Sven Schultze, gelang es unterdessen, einen Vorsprung von 100 Punkten herauszuholen, allerdings wurden sie beim Spielstand von 260:160 mit eigener Führung jäh vom Schnatzfang der Waliser gestoppt. Deren Sucher Sian Griffith stürzte sich in einem waghalsigen Sturzflug auf den goldenen Flügelball, als wolle sie alle verbliebenen Zuschauer für die Langeweile entlohnen, die sie bis dahin erdulden mussten. Notwendig war das Manöver jedenfalls nicht, denn der Sucher der DDR, Thorben Termahlen, befand sich viel zu weit weg, um noch selbst eingreifen zu können.

Damit gelingt der DDR unfreiwillig ein Novum bei dieser WM: Sie ziehen als einziges Land ins Viertelfinale ein, ohne jemals selbst den Schnatz gefangen zu haben.

 

„Da wir schon qualifiziert waren, haben wir die Gelegenheit genutzt, noch einige Abläufe im Team zu verbessern. Das mag nicht schön anzusehen sein, war aber notwendig, schließlich geht es jetzt in die K.O.-Spiele.“ Gwyneth Owen, Trainerin Wales

„Lasst doch Thorben auch endlich mal den Schnatz fangen!“ Rudolf Thal, Trainer DDR

 

Das war die Vorrunde! Werfen Sie einen Blick in alle Tabellen, um auf einen Blick zu sehen, wer ins Viertelfinale einzieht.

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