Harpies on Fire for Playing in Europe

Mit einer hervorragenden Leistung gegen den Tabellenführer melden die Harpies sich zurück – und kündigen große Pläne für den Sommer an, wo das Team im Europapokal antreten wird.

Puddlemere United 240 : 240 Montrose Magpies

„Das Unentschieden hilft uns im Kampf um den Titel nicht weiter. Klar, einen Punkt haben oder nicht, aber ich hätte den Schnatz fangen müssen, dann wären wir auf der sicheren Seite“, zeigte sich Puddlemeres Sucherin Laryn Hale Pickering nach dem Ende des Spiel enttäuscht. Dabei waren es am Ende nur Zentimeter, die ihr Gegenüber Michael Macdonald schneller war.

„Gegen so ein Spitzenteam wie Puddlemere ein Unentschieden zu holen, ist absolut ok. Zumal sie uns im Spiel vorher punktetechnisch schon ganz gut davon gezogen waren. Ich war heute leider leicht angeschlagen, konnte daher nicht meine beste Leistung abrufen. Das tut mir sehr leid“, gab Ngunoue Maharero, Treiber bei Montrose im Anschluss zu Protokoll.

 

Tutshill Tornados 320 : 400 Kenmare Kestrels

Es scheint, als hätte die öffentliche Breitseite gegen das eigene Team gesessen. Letzte Woche unterstellte Kenmares Trainer Seamus McKenna seinem Team mangelnde Qualität – und das wollten die Spieler*innen nicht auf sich sitzen lassen. So lieferte vor allem das Jägertrio Liam Barrex, Sadhbh Connell und Bram Stoker eine beherzte Leistung ab. Um jeden Punkt wurde gekämpft, auch wenn man schnell in Rückstand geriet. Dank des Schnatzfangs durch einen sehr starken Fynn Little dürfen sich die Kestrels über diesen Punktgewinn freuen.

Bei Tutshill fielen vor allem der starke Treiber Seamus O’Hara auf, der sehr engagiert gegen seine Landsleute ins Feld zog, am Ende aber nichts ausrichten konnte.

 

Wigtown Wanderers 130 : 400 Holyhead Harpies

„Wenn wir so spielen, dann haben wir gute Chancen, auch im Europapokal etwas zu erreichen. Ich möchte da nicht nur Kanonenfutter sein, sondern um den Titel mitspielen“, verkündete Harpies-Jägerin Glesni Galeforth selbstbewusst nach dem Spiel. Und in der Tat, an diesem Wochenende traten die Damen der Harpies auch wirklich hervorragend auf. Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung wurde der bisherige Tabellenführer von den Wigtown Wanderers gnadenlos an die Wand gespielt.

„Ich habe es leider schon geahnt. Einige Spieler*innen trugen unter der Woche die Nase etwas zu hoch, darunter hat die Trainingsleistung gelitten. Heute haben wir die Quittung dafür bekommen!“, schnaubte Wanderers-Trainer Donall MacHughie. Vor allem der skandalfreudige Perry Parkin soll es beim Training recht locker angegangen sein. Eine interne Strafe wurde bereits verhängt. Wie hoch die ausfiel, wollte uns aber niemand verraten.

 

Wimbourne Wasps 140 : 320 Falmouth Falcons

„So good it hurts!“, grinste Treiber Adam Finch und boxte seinen Mannschaftskollegen Terry „Trigger“ Shaw spielerisch in die Rippen. Nur eine halbe Stunde vorher soll er einen ähnlichen Move auch in der Partie gegen die Wimbourne Wasps gebracht haben, allerdings beteuerte der Schiedsrichter, nichts davon mitbekommen zu haben, sodass das Spiel weiter lief. Die Atmosphäre im Stadion war jedenfalls entsprechend aufgeheizt, die Nerven einiger Wimbourne-Anhänger lagen blank. So sollen hinter der Tribüne diverse Flüche mit Anhänger*innen der Falcons ausgetauscht worden sein, die bekanntlich auch keine Kinder von Traurigkeit sind.

Zurück zum Sportlichen: Dass die Falcons oft am Rande des Erlaubten spielen, war den Wespen im Vorfeld bekannt. Trotzdem wirkten sie nach den ersten Foulspielen verunsichert, vor allem Sucher Zack Lennox wirkte völlig von der Rolle und ließ sich beim Schnatzfang von seinem Gegenüber Douglas St. John überrumpeln.

 

Appleby Arrows 390 : 30 Chudley Cannons

Appleby fackelt derzeit nicht lange: Sobald beim Gegner eine Schwäche ausgemacht wird, konzentrieren sich alle Spieler*innen genau darauf, diese auszunutzen, um hohe Siege einzufahren. Bei den Chudley Cannons hatten sie ein besonders leichtes Spiel: So wie sich die Mannschaft von Trainer Athelwulf Nithercott am Sonntag präsentierte, sind sie in dieser Liga einfach nicht konkurrenzfähig. Allein die beiden Treiber*innen Russell Chatwin und Leonora „The Cat“ Livingstone erreichten Normalform, allerdings fehlt ihnen merklich die Erfahrung, um ihre Kolleg*innen mitziehen zu können. Es bleibt abzuwarten, ob die beiden nach der Saison noch zu halten sind oder zu einem Team mit höheren Ambitionen wechseln.

 

Ballycastle Bats 40 : 200 Caerphilly Catapults

Ballycastle dümpelt nach einer erneuten hohen Niederlage weiter am Tabellenende herum. Auch an diesem Sonntag hatte die Mannschaft von Adam Applerose keine Chance auf Punkte. Es hapert einfach an allen Enden und Ecken. Kapitän Gernot van Deursen steckt schon die ganze Saison in einem Formtief, auf dem es keinen Ausweg zu geben scheint und auch Jäger Rene Stochz, der eigentlich zu den besten Spielern im Team gehört, trifft einfach die Ringe nicht mehr. „Eine traurige Vorstellung, aber ich bin auch gerade ratlos“, erklärte Präsident Paul Tate nach der Partie.

Catapults-Sucher Ioan Baines beendete die traurige Vorstellung bereits nach einer halben Stunde mit dem Schnatzfang.

Pride of Portree hatte an diesem Wochenende spielfrei.

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