Mysterious Kneazle Thief Scares Dublin’s Pet Owners

No suspects yet, but confusing evidence – Eine Serie von verschwundenen Knieseln versetzt Tierhalter rund um Dublin in Aufregung. In den letzten Wochen sind bereits drei Tiere verschwunden. Zuletzt aus einem Einfamilienhaus in Marino.

Fiona Flaherty ist die Aufregung sichtlich anzusehen. „Als ich Freddie heute morgen sein Frühstück geben wollte, war er einfach nicht da. Dabei verpasst er nie eine Mahlzeit.“ Stattdessen lag ein Zettel auf dem Boden. „Freiheit für unterdrückte Kniesel“, steht in einer kaum lesbaren Handschrift darauf. Fiona schluchzt, als sie den Zettel vorzeigt. „Freddie ging es doch gut. Am liebsten saß er am Fenster und hatte die Straße im Blick. Bestimmt hat der Knieseldieb ihn da sitzen sehen – und ihn sich dann geholt!“ Warum man allerdings einen ganz gewöhnlichen Kniesel stehlen sollte, der nicht einmal über einen besonderen Stammbaum oder herausragende magische Fähigkeiten verfügt, bleibt offen.

Noch absurder mutet ein Fall aus Beaumont an. Hier verschwand nicht nur ein Kniesel, sondern zeitgleich mehrere Flaschen Whiskey aus der Hausbar. Auch hier blieb ein Zettel zurück – dieser konnte jedoch bislang nicht entziffert werden. „Die Strafverfolgungspatrouille weigert sich, einen Handschriftenexperten einzusetzen. Ich halte das für einen Skandal!“, wettert Paddie MacMahoney, Besitzer des Kniesels und des Whiskeys. „Es handelt sich hier schließlich ganz klar um eine Entführung! Über den Kater bekomme ich vielleicht auch den Whiskey wieder!“

Bis auf die schwer lesbaren Notizen hat der Täter kaum Spuren hinterlassen. Magie kam vermutlich nicht zum Einsatz. Lediglich in Cabra, wo sich vor zwei Wochen die erste dokumentierte Knieselentführung zutrug, konnte ein Fußabdruck sichergestellt werden: Ein Gummistiefel, Größe 41. Zu einer Verhaftung oder gar einem heißen Verdacht hat das bislang aber nicht geführt. Ein untragbarer Zustand für Fiona Flaherty. „Ich habe das Gefühl, die Strafverfolgungspatrouille nimmt mich gar nicht ernst“, beklagt sie sich. „Wie viele Kniesel müssen denn noch verschwinden, bevor etwas passiert?“

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