Occupational Ban Lifted!

Silver Lining For Relatives Of Convicted Death Eaters After Five Years

London – Das Berufsverbot für Familienmitglieder von Todessern ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das verkündete Zaubereiministerin Millicent Bagnold am gestrigen Abend. Das 1981 in Kraft getretene Berufsverbot galt für offizielle Institutionen der magischen Welt. Betroffen waren alle Angehörigen von Familien mit offiziell als Todesser verurteilten oder sich der Anklage durch Flucht entziehenden Mitgliedern. Als Ausnahmen galten nur Personen, die sich offiziell als loyal erwiesen haben, sprich sich im Aurorendienst ausgezeichnet oder vor Gericht gegen ihre Angehörigen ausgesagt haben. Das Verbot war eines der ersten Amtshandlungen von Bagnold nach ihrer Wahl Ende 1980. Ein großer Teil der Bevölkerung empfand es als notwendig im Kampf gegen die Todesser, doch es wurde auch als unzulässige Sippenhaft kritisiert. Dennoch blieb es fünf Jahre lang gültig.

Nach all den Jahren sei es nun an der Zeit, nach vorne zu blicken, so Bagnold. Die Aufhebung bedeute jedoch nicht, dass nun automatisch alle in ihre ursprünglichen Berufe zurückkehren könnten. Die meisten Stellen seien in den fünf Jahren neu besetzt worden. Doch es stehe den Betroffenen frei, sich erneut im Ministerium in den entsprechenden Bereichen zu bewerben.

Die Aufhebung des Berufsverbots kommt unerwartet, auch wenn es in den letzten Monaten immer wieder vereinzelt Forderungen in diese Richtung gegeben hatte. Es ist letztendlich aber keine Überraschung. Das Erstarken progressiver Stimmen wie etwa der Freedom Front setzt Zaubereiministerin Bagnold unter Zugzwang. Die Freedom Front tritt deutlich radikaler auf als alle anderen Parteien und lässt selbst die notorisch fortschrittlichen Futurists handzahm wirken. Forderungen wie die Muggelgeborenenquote üben Druck auf die Regierung aus, selbst wenn sie nicht flächendeckend umgesetzt werden. Dass ausgerechnet die Aurorenakademie eine solche Quote einführt, bleibt im konservativen Lager nicht unbemerkt oder gar unkommentiert. Bagnold hat gar keine andere Wahl, als ausgleichend zu handeln und dem konservativen Lager als Gegenleistung etwas zuzusichern, was auf deren Agenda steht. Das Berufsverbot nach fünf Jahren aufzuheben dürfte der risikoärmste Schritt sein, zu dem Bagnold imstande ist. Dennoch stärkt er die konservative Gesellschaft. Und er könnte eine nicht zu unterschätzende Signalwirkung haben in Bezug auf ungelöste Konflikte wie etwa das russische Todesserasyl oder die zahlreichen Wiederaufnahmeverfahren gegen verurteilte Todesser.

 

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