„I’m done with him!“

Ansgar Krawuttke’s Ex-Lover Spills The Beans.

 

Es war erneut ein filmreifer Auftritt: Der Star der westdeutschen Quidditch-Nationalmannschaft Ansgar Krawuttke zerlegte am Freitagabend ein Pub in Visby. Krawuttke war mit seinen Kollegen aus der DDR nach deren Sieg im Spiel um Platz 3 in dem Etablissement gelandet und hatte offenbar zu tief ins Glas geschaut. Nach Handgreiflichkeiten mit dem Wirt musste er die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen und verlor im Anschluss das Finale der WM mit seinem Team gegen Neuseeland.

Ein neuer Tiefpunkt in der Karriere Krawuttkes, die durchzogen ist von Momenten zwischen Genie und Wahnsinn. Einmal mehr soll an seinem Ausraster eine Frau Schuld sein, die ihm am Abend zuvor den Laufpass gegeben hatte.

Nachdem zuerst Krawuttkes Teamkollegin Claudia Russo als potentielle Herzensbrecherin in den Fokus der Medien geraten war, haben wir mittlerweile die wahre Claudia E. ausfindig gemacht. Die junge Magierin kommt eigentlich aus Tauberbischofsheim, wo sie eine Frisörsalon betreibt.

Broughton Daily: Der Ausraster von Krawuttke ging um die Welt. Sie sollen Schuld sein an seinem Zustand an dem Abend.

Claudia E.: Das kann schon sein. Ich habe am Abend vorher mit ihm Schluss gemacht. Ich habe es einfach nicht mehr mit ihm ausgehalten.

Herr Krawuttke ist bekannt für seine unstete Lebensart, er hat in den letzten Jahren oft öffentlichkeitswirksam seine Beziehungen ausgelebt.

Claudia E.: Ja, das ist auch der Grund, warum ich Schluss gemacht habe. Ich habe erkannt, dass er ein ganz gemeiner Kerl ist.

Aber, mit Verlaub, haben Sie denn nicht gewusst, worauf Sie sich da eingelassen haben?

Claudia E.: Naja, ich kannte die Geschichten natürlich schon. Aber er hat mir versichert, dass er sich geändert hat. Dass er nun Schluss machen will mit diesem Quatsch und sich niederlassen und eine Familie gründen will. Und das war auch immer schon mein Traum.

Sie haben also schon über die Familienplanung gesprochen? Wie lange sind Sie denn mit Herrn Krawuttke liiert gewesen? Sie hatten sich ja bis heute komplett aus der Öffentlichkeit herausgehalten.

Claudia E.: Vier Tage.

Vier Tage? Also haben Sie sich erst hier in Schweden kennen gelernt?

Claudia E.: Ja, ich bin extra für die WM nach Schweden gereist. Ich war schon immer ein großer Fan von Ansgar. Wir sind uns dann nach der Partie von Deutschland gegen die Sowjetunion auf einer Party über den Weg gelaufen. Es war Liebe auf den ersten Blick! Er hat mir sein Trikot aus dem Finale versprochen, da war es um mich geschehen.

Ihre Beziehung muss kurz und heftig gewesen sein, wenn man nach dem blauen Auge geht, das Krawuttke seit Donnerstagabend trägt.

Claudia E.: Ja, es war wie ein Sommersturm. Erst heiß und schwitzig und am Ende hat es heftig geknallt. Aber wie gesagt, das hat er sich selbst zuzuschreiben. Ich bin fertig mit ihm. Ich hab ihn in der Hotellobby mit einer anderen rumknutschen gesehen und sowas geht gar nicht! Ich habe Prinzipien!

Auf unsere Anfrage bezüglich einer Stellungsnahme zu diesem Thema hat Herr Krawuttke bislang nicht reagiert. Was nun aus seiner geplanten zweiten Biographie wird, die den Titel “Wie Ansgar Krawuttke Deutschland zum WM-Sieg führte” wird, ist bislang unklar.

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